Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Zehn Thesen zur Gesundheitspolitik

Meinung Von Werner Vogt

1. Zielvorstellungen:
a) Zugang und Nutzung der Gesundheitseinrichtungen für alle in der Republik lebenden Bürger/Innen.
b) Grundversorgung (was soll das sein?) für alle Staatsbürger, Vollversorgung für Zusatzversicherte, für Junge und Arbeitsfähige, für Anständige und Tüchtige.

Unwissenschaftlicher Nachtrag

Meinung Von Wolfgang Hösl

8. Juni 2006: „1,5 Milliarden Euro Kriegskassa", jubelt das oberösterreichische Zentralorgan für gute Nachrichten. Die privatisierte Voest häuftelt die Gewinne der letzten Jahre. Kriegskassa statt Beteiligung der mehrwertschöpfenden Arbeiter und Arbeiterinnen am Arbeitsertrag. Oder gar der Gesellschaft. Aller Österreicher und Österreicherinnen, nicht nur der Aktionäre.

9. Juni 2006: Symposion im Wagner-Jauregg-Krankenhaus: „Jugend im Aufbruch". Viel versprechender Optimismus, wie immer im Schöny-Pühringer-Landl.

Kapitalismus real…

Fakten Der deutsche Allianz-Konzern streicht 7.500 Arbeitsplätze. Obwohl, oder besser weil er einen Rekordgewinn von 4,4 Milliarden Euro gemacht hat.

Die Zahl der Privatstiftungen hat bereits 2.897 erreicht, schätzungsweise 40 Milliarden Euro sind dort steuerschonend veranlagt. Unter vier Millionen Euro wird eine solche Veranlagung nicht empfohlen.

Wiedergewinnung von Vertrauen erfordert breite Einbeziehung der Mitglieder

News Die entscheidende Frage für die Zukunft des ÖGB ist es nach der durch den BAWAG-Skandal offensichtlich gewordenen Krise das Vertrauen der Lohnabhängigen wiederzugewinnen: „In dieser Hinsicht wurden allerdings bislang überwiegend die falschen Signale gesetzt“, kritisiert Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).

Verändern, um zu gewinnen

Meinung Von Michael Schmida

Die momentane Krise der österreichischen Gewerkschaften zeigt auch, dass es sich um eine strukturelle Krise handelt, die nicht mit personellen Rochaden oder kleinen Korrekturen behoben ist. Eine grundlegende Erneuerung muss her, die den tief greifenden gesellschaftlichen Wandel aufnimmt, die Organisationsstrukturen radikal demokratisiert und (neue) Formen des Engagements der Mitglieder fördernd entdeckt.

Die Gewerkschaft sind wir!

Meinung Von Thomas Schulz

Wenn der ganze BAWAG/ÖGB – Finanzskandal nicht so traurig wäre, könnte man direkt froh sein darüber. Endlich wird einmal im ÖGB über Reformen diskutiert. Diese Diskussion ist nicht erst seit dem BAWAG – Fiasko notwendig. Jahrelang wurde die so genannte „Sozialpartnerschaft“ hochgelobt und es wurde mit den verschiedenen Wirtschaftsverbänden zusammen gearbeitet und gepackelt.

Krise des ÖGB – wie weiter?

Aktionen Von einem sehr solidarischen Klima, aber auch von tiefer Betroffenheit über die Entwicklungen im ÖGB in den letzten Wochen und Monate war die von der überparteilichen Plattform Gewerkschaft veranstaltete und von Christian Kenndler (Personalvertreter der Post in Wels) moderierte Diskussion „Krise des ÖGB - Wie weiter?“ am 7. Juli 2006 in der Linzer Arbeiterkammer geprägt. Es ging dabei um Themen wie „Jetzt die Zeichen erkennen und handeln. Initiativen für eine kämpferische und demokratische Gewerkschaft setzen. Vernetzung von Aktivitäten. Aktionen zur Solidarisierung"

Die Krise als Chance?

Meinung Von Reinhart Sellner

Zentralvorstand der GÖD für einheitlichen, überparteilichen ÖGB. Lösen der Finanzkrise vorrangig. Stärkung der Selbständigkeit der Einzelgewerkschaften, starke Kontrollrechte für FCG-Minderheit in einem „schlanken“ ÖGB

Ungewohnt für einen Zentralvorstand der GÖD war der Hauptreferent: Metallerchef und Ex-Finanzreferent des ÖGB Erich Foglar stellte eindringlich das Finanzdesaster dar, in dem der ÖGB und die Gewerkschaften nach dem BAWAG-Skandal stecken.