Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Gewerkschaft steht jetzt auf dem Prüfstand

News Mit dem bekannten Zitat „Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ aus Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ argumentierte Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) bei der Debatte um die BAWAG-Krise im ÖGB-Bundesvorstand am 29. März 2006:

GLB zur Urabstimmung bei der Post AG

News Für die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) gilt auch weiterhin ein klares Nein zur Privatisierung der Post AG, die nach dem Willen der Regierung schon heuer zu 49 Prozent an die Börse gebracht werden soll.

Daher empfiehlt der GLB bei der vom 4. bis 7. April 2006 stattfindenden Urabstimmung der Postbediensteten über das vom Präsidium der Personalvertretung mit dem Finanzminister, der ÖIAG und dem Post-Vorstand ausgehandelten Ergebnis mit „Nein“ zu stimmen und zusätzlich den Vermerk „Nein zur Privatisierung der Post“ auf den Stimmzettel zu schreiben.

Das „Europa der Konzerne“ hat der Jugend wenig zu bieten

News Vom 29. bis 31. März 2006 ist Bad Ischl Treffpunkt der EU-JugendministerInnen. Neben einem Tourismus-Programm werden die MinisterInnen vielleicht auch über die Probleme der Jugend sprechen. Zu bieten haben sie der Jugend in Österreich und in Europa aber nur wenig. Die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) weist in diesem Zusammenhang auf die Perspektiven für die Jugend im „Europa der Konzerne“ hin. Der GLB unterstützt daher auch die Demonstration der Gewerkschaftsjugend am 30. März in Bad Ischl.

MAN: 46 Prozent Gewinnzuwachs, aber Arbeitsplatzabbau im Werk Steyr

News Die Perversität des realen Kapitalismus kritisiert die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) am Beispiel des deutschen MAN-Konzerns: Während MAN einen um neun Prozent auf 7,4 Milliarden Euro gewachsenen Umsatz und einen um 46 Prozent (!) auf 469 Millionen Euro gestiegenen Gewinn vermeldet, wird gleichzeitig die Vernichtung weiterer Arbeitsplätze am MAN-Standort Steyr angekündigt, „vorübergehend“ sollen etwa zehn Prozent des Stamm- und Leasingpersonals abgebaut werden.

Demokratisierung, Kontrolle und Neuorientierung sind gefordert

News „Ein paar Rücktritte nach dem Karibik-Skandal im BAWAG-Vorstand, und die Rücktritte von Verzetnitsch und Weninger beim ÖGB für ihre transparentlose Finanzpolitik und für die widerrechtliche Verwendung des Streikfonds. War´s das? Dann bin ich enttäuscht“, erklärt Josef Stingl, stv. Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB).

„Wo bleiben die Konsequenzen, dass es im ÖGB nicht zu einer Wiederholung kommt? Wo sind die politische Konsequenzen im ÖGB für mehr Transparenz und Kontrolle?“

Bedingungslose Aufklärung und unabhängiger ÖGB notwendig

News „Entscheidend für die Glaubwürdigkeit des ÖGB sind nicht so sehr die Rücktritte von Präsident Verzetnitsch und Vizepräsident Weninger, sondern die rückhaltlose Aufklärung der BAWAG-Causa gegenüber den BAWAG-KundInnen und den ÖGB-Mitgliedern und eine Änderung der Politik des ÖGB“, fordert Oliver Jonischkeit, Bundessekretär der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).

AK-Rat Peter Scherz: "Im ÖGB reinen Tisch machen"

News "Ich hoffe, dass man jetzt im ÖGB reinen Tisch macht und dass die Gewerkschaft in Österreich wieder dort hinkommt, wofür sie gegründet wurde. Sie muss die Anliegen der Arbeiter vertreten und darf nicht mit Arbeitergeldern spekulieren".

Das sagte der steirische AK-Rat und Magna-Steyr-Betriebsrat Peter Scherz (GLB) am Montag zum Rücktritt des ÖGB-Präsidenten Fritz Verzetnitsch.

Fehlende Kontrolle, mangelnde Information, falsche Philosophie

News Nach Auffassung der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) sind die Hauptkritikpunkte in der Causa BAWAG die fehlende Kontrolle durch den Aufsichtsrat, die mangelnde Information des ÖGB-Präsidiums und Bundesvorstandes und eine falsche Philosophie in Bezug auf die Bank. Das sind die Eckpunkte einer Stellungnahme der GLB-Bundesleitung vom 25. März 2006.