Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

BAWAG-Anzeige von 1994 aus heutiger Sicht voll bestätigt

News Aufklärungsbedarf über die Hintergründe der Niederschlagung einer am 28. April 1994 erfolgten Anzeige von zwei führenden BAWAG-Mitarbeitern gegen den damaligen BAWAG-Generaldirektor Walter Flöttl wegen Verschleierung von Bankgeschäften, Unterdrückung von Informationen gegenüber der Bankenaufsicht und dem Aufsichtsrat sowie der Gefährdung des Streikfonds des ÖGB sieht die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB). Der damalige ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch wurde in der Anzeige beschuldigt, die Sache herunterzuspielen.

Altenfachbetreuer zum Sündenbock gestempelt

News Einer Rufmordkampagne sieht sich derzeit Thomas R., Altenfachbetreuer in Thalheim (Bezirk Wels-Land) ausgesetzt. Nachdem im Bezirksaltenheim Thalheim zum wiederholten Male ein Einschleichdiebstahl erfolgte, genügte dem Bezirkshauptmann von Wels-Land die vage Personenbeschreibung einer stark sehbehinderten Heimbewohnerin um Thomas R. fristlos zu entlassen.

Vorstöße der Industrie gegen branchenweite Kollektivverträge

News „Zurück ins 19. Jahrhundert“ ist offensichtlich das Motto der „Jungen Industrie“, der Hardliner-Fraktion in der Industriellenvereinigung. Die Jungindustriellen möchten Lohnverhandlungen nur mehr auf Betriebsebene führen, „beschäftigungshemmende Schutzbestimmungen“ wie Elternteilzeit, Behinderteneinstellungsscheine und den Kündigungsschutz für BetriebsrätInnen abschaffen, Lohnerhöhungen nicht nur von der Produktivität, sondern auch von der Inflationsrate entkoppeln und verlangen noch mehr Flexibilität von Arbeitslosen.

Generali-Aktionstag gegen Kündigungen

News Die Gier der Versicherungskonzerne ist groß: Die Generali Vienna Group pushte 2004 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) auf über 130 Mio. Euro und der Gewinn je Aktie der börsenotierten Generali Holding Vienna AG stieg in selben Jahr von 0.40 auf 1,60 Euro.

Privatunternehmer im Aufsichtsrat und externe Berater forcieren Arbeitsplatzvernichtung

News Als charakteristisch für die gezielte Zerstörung öffentlichen Eigentums durch die Regierung Schüssel bezeichnet die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) die Zustände bei den immer noch staatlichen ÖBB: „Der mit einem Verweis beendete Versuch die parteipolitische Umfärbung der ÖBB mit dem Fall Goldmann fortzusetzen hat Praktiken deutlich gemacht, die für ein öffentliches Unternehmen geradezu unerträglich sind“, meint Ernst Wieser, Bundessekretär des GLB in der Gewerkschaft der EisenbahnerInnen (GdE).

Bilanz von zeichensetzen.at

Aktionen Wir InitiatorInnen von zeichensetzen.at ziehen aus unserer Initiative folgendes Resumee:

- wir haben eine über unsere Erwartungen hinaus gehende, öffentliche Diskussion ausgelöst und ein Teil jener Zeichen, die wir vom ÖGB verlangt haben, wurde manchmal auf sonderbaren Umwegen umgesetzt (siehe homepage Stellungnahmen und Zeichen gesetzt).
- Zugleich aber wurden die Grenzen sichtbar: entgegen unseren Erwartungen haben – aus unterschiedlichen Motiven – doch weniger KollegInnen oder solche, die es werden wollen, die Intitiative unterzeichnet (wir hatten mit 10 000 gerechnet).

Zehn Thesen zur Gesundheitspolitik

Meinung Von Werner Vogt

1. Zielvorstellungen:
a) Zugang und Nutzung der Gesundheitseinrichtungen für alle in der Republik lebenden Bürger/Innen.
b) Grundversorgung (was soll das sein?) für alle Staatsbürger, Vollversorgung für Zusatzversicherte, für Junge und Arbeitsfähige, für Anständige und Tüchtige.

Unwissenschaftlicher Nachtrag

Meinung Von Wolfgang Hösl

8. Juni 2006: „1,5 Milliarden Euro Kriegskassa", jubelt das oberösterreichische Zentralorgan für gute Nachrichten. Die privatisierte Voest häuftelt die Gewinne der letzten Jahre. Kriegskassa statt Beteiligung der mehrwertschöpfenden Arbeiter und Arbeiterinnen am Arbeitsertrag. Oder gar der Gesellschaft. Aller Österreicher und Österreicherinnen, nicht nur der Aktionäre.

9. Juni 2006: Symposion im Wagner-Jauregg-Krankenhaus: „Jugend im Aufbruch". Viel versprechender Optimismus, wie immer im Schöny-Pühringer-Landl.