Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Kurz strachischer Sündenfall

Vida Von Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)

Seit September 2018 ist es erlaubt, bis zu 12 Stunden am Tag und 60 Stunden pro Woche zu arbeiten. Ein Argument dafür war, dass mit der alten Arbeitszeit-Rechtslage aufgrund von „unvermeidbaren“ Betriebserfordernissen manch Unternehmer*in gezwungen sei, sich in einen illegalen Graubereich der Gesetzesübertretung zu begeben.

Gleichberechtigt im Jahr 2019?

Meinung Anita Strasser über die „Frauensteuer“

Nach jahrzehntelangem Kampf für Gleichberechtigung werden aktuell immer wieder Stimmen laut, die meinen, der Kampf sei nun zu Ende und die Gleichberechtigung bereits hergestellt. Ist das wirklich so?

FPÖ – Ganz Unsozial

Meinung Anne Rieger über den wahren Charakter der FPÖ

In der Zwischenzeit weiß es die ganze Republik: Die FPÖ-Politiker Strache und Gudenus wollten 2017 für den Nationalratswahlkampf zusätzlich Geld, um die Wahl zu gewinnen – oder um zumindest mitregieren zu können. Dafür sollte das österreichische Wasser privatisiert werden. Wir hätten dann noch mehr fürs Wasser bezahlen müssen.

OÖ: Zündstoff#03 erschienen

OÖ Nach der für den GLB erfolgreichen AK-Wahl und der Konstituierung der Vollversammlung ist die dritte Ausgabe des Infoblattes „Zündstoff“ des Gewerkschaftlichen Linksblocks für Oberösterreich erschienen.

Inhalt dieser Ausgabe sind die AK-Wahl und die Konstituierung der Vollversammlung, die Neuwahl nach dem Scheitern von Schwarz-Blau, die mediale Ausgrenzung linker Kandidaturen, das Klammern der FSG an die Sozialpartnerschaft, die Aufforderung des GLB an den ÖGB zum Schulterschluss mit der Zivilgesellschaft bei den „Donnerstag-Demos“ und als Highlight ein Cartoon von Karl Berger.

„Zündstoff“ kann als Printversion oder PDF beim GLB-Oberösterreich, Melicharstraße 8, 4020 Linz, Telefon +43 732 652156, Mail glb@gmx.org bestellt werden.

Mit Wertschöpfungsabgabe nicht die dümmste Idee

Meinung Josef Stingl zur aktuellen Pflegediskussion

Dieser Tage hat die ÖVP ihr Pflegefinanzierungsmodell präsentiert. Sofort setzt landauf und landab ein Shitstorm ein – überhaupt in Vorwahlkampfzeiten. SPÖ, Gewerkschaft, Neos, Grüne und Industriellenvereinigung wettern dagegen. Über einen Vorschlag des politischen Gegners nachzudenken geht da einfach nicht, schon gar nicht in Vorwahlkampfzeiten.

LGJ fordert Freiheit für Louisa Hanoune

International In einem Schreiben an die Botschaft Algeriens hat die Linke Gewerkschaftsjugend (LGJ) am 16. Juni 2019 die Freilassung von Louisa Hanoune gefordert. Das Schreiben im Wortlaut:

Zahnlos und kein Tiger

International Anne Rieger über 100 Jahre Internationale Arbeitsorganisation (ILO)

Wie können Jeans für unter 11 Euro oder T-Shirts für unter 1,50 hergestellt und verkauft werden? Warum sterben Minenarbeiter, die für Vale arbeiten, das größte Bergbauunternehmen der Welt? Diese Fragen drängen sich auf, wenn wir uns die Jubelreden bei den Feiern anlässlich des 100. Geburtstags der International Labour Organisation (ILO) anhören.

Noch immer arbeiten 2 Millionen Kinder für die Schoko-Konzerne

International Ein Ende der Kinderarbeit im Kakaoanbau bis 2020: Zu diesem Ziel haben sich die Schokoladenkonzerne 2010 verpflichtet. "Ein halbes Jahr bevor die Frist abläuft, kann keiner der großen Schokoladehersteller garantieren, dass keine Kinderarbeit in ihren Produkten steckt", stellen Gerhard Riess, Branchensekretär der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), und Stefan Grasgruber-Kerl von Südwind anlässlich des Welttages gegen Kinderarbeit am 12. Juni fest: "Die Unternehmen sind aufgefordert jetzt wirksame Maßnahmen zu setzen, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit nicht endgültig verspielen wollen."