Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Angriff auf Arbeitslose

Meinung Georg Erkinger über die Pläne mit der Notstandshilfe

Als „Arbeitslosengeld Neu“ bereitet die ÖVP-FPÖ Regierung eine Abschaffung der Notstandshilfe und damit massive Verschlechterungen für Arbeitslose vor. Zukünftig soll nach dem Ende des Anspruchs auf Arbeitslosengeld (ALG) nur mehr ein Anspruch auf Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS), für die es ebenfalls Kürzungspläne gibt, bestehen.

Eine wichtige linke Stimme

Arbeiterkammer Leo Furtlehner über den GLB in den Arbeiterkammern

Unter deutlich veränderten Bedingungen finden von Jänner bis April 2019 in den neun Bundesländern die Wahlen zu den AK-Vollversammlungen statt. So wie bereits bei den Wahlen von 2000 und 2004 regiert jetzt eine schwarz-blaue Koalition und ist die in der AK dominante SPÖ in die Opposition gedrängt worden.

Die neue Anthologie "Linkes Wort" ist da!

Service Nun gibt es das "Linke Wort" wieder zum nachlesen: Der Sammelband "In Arbeit. Linkes Wort am Volksstimmefest 2016" enthält alle Beiträge der Autorinnen, die beim 70. Volksstimmefest aufgetreten sind.

Zahlreiche unterschiedliche Interpretationen des Mottos "In Arbeit" machen das Buch zu einem lesenswerten Dokument zeitgenössischer und zeitkritischer österreichischer Literatur.

„Die Arbeit“ Nummer 3/2018

Über uns Ende Juli erscheint die Nummer 3/2018 des GLB-Magazins „Die Arbeit“. Auch in dieser Ausgabe wieder mit zahlreichen Beiträgen zu aktuellen gewerkschaftlich interessanten Themen. Und wie in jeder Nummer gibt es bemerkenswerte Zitate, die Fundgrube, eine Faktenbox, Buchtipps, Ankündigungen und als Abschluss Karl Bergers Cartoon.

So wie immer erhalten diese Ausgabe alle Abonnent_innen und GLB-Mitglieder und sie steht auch für Verteilungsaktionen in Betrieben etc. zur Verfügung. Interessent_innen schicken wir diese Ausgabe als Print oder PDF gerne zu, Anforderungen per Mail an office@glb.at mit Angabe der Post- bzw. Mailadresse. Die Nummer 4/2018 erscheint Ende November 2018.

Im Schatten des 12-Stundentages

Steiermark Am 5. Juli wurde die zweite steirische AK-Vollversammlung des Jahres abgehalten. Mit Renate Anderl war die neue Bundesarbeiterkammer-Präsidentin als Gastrednerin gekommen. Zeitgleich mit der Vollversammlung stand in Wien die Einführung des 12-Stunden Arbeitstages auf der Tagesordnung des Nationalrates. Wenig verwunderlich fand das Thema daher auch Eingang in die Diskussionen, die lebhafter als sonst üblich geführt wurden.

Arbeitszeit: Verkürzung statt Verlängerung

News Nicht eine Verlängerung der Arbeitszeit durch 12-Stundentag und 60-Stundenwoche, sondern eine Verkürzung auf 30 Stunden als neuer Standard gehört auf die Tagesordnung stellt Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB), zu der von der schwarz-blauen Koalition ohne Begutachtung und bei Ignoranz massiver Proteste durchgepeitschten Gesetzesänderung – die nun bereits mit 1. September 2018 in Kraft treten soll – fest.

Betriebsrat B37 gegen 60-Stunden-Woche

OÖ Der Betriebsrat des Sozialvereins B37 nimmt zum Initiativantrag der Bundesregierung betreffend Ausweitung der Arbeitszeit wie folgt Stellung:

Wir lehnen diese Gesetzesinitiative strikt ab,
- weil wir eine Erhöhung der höchstzulässigen Arbeitszeit auf 60 Stunden in der Woche ablehnen,
- weil damit eine deutliche Verschlechterung der Abgeltung von Überstunden einhergehen wird,

Bissiger Protest

News Ein gigantisches Bild zeigte sich am Samstag Nachmittag am Heldenplatz in Wien. Mehr als 100.000 Menschen sind zur Demonstration gegen den 12-Stunden-Tag und gegen die 60-Stunden-Woche gekommen. Sie haben ein klares Zeichen gegen den Vorschlag der Bundesregierung zur Ausweitung der Arbeitszeit gesetzt. Einen lächerlichen Beitrag lieferten „Kickls Schoßhündchen“. So sprach die Polizei anfangs von 25.000 bis 30.000 Demonstrierenden, verdreifachte allerdings später ihre eigene Schätzung auf 80.000.