Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

GLB: Stingl empfiehlt Sobotka vom ÖGB auszuschließen

News Innenminister Wolfgang Sobotka fällt immer wieder mit »Ausrutschern«, wie der Demontage des Versammlungsrechts, »präventiven« Fußfesseln, einer Total-Überwachung mittels Vernetzung aller Videokameras oder dem »Flüchtlingstausender« auf. Der Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB) Josef Stingl glaubt nicht, dass Sobotka dabei »nur aus der Rolle fällt«: »Da steckt System dahinter, die Provokationen des Innenministers dienen zur beschleunigten Umsetzung eines neoliberalen Staatsmodells und zu einem Mehr an Überwachung!«

FSG gegen Mindestlohnantrag

Steiermark Nur einer der sieben GLB-KPÖ Anträge fand in der 9. Vollversammlung der Arbeiterkammer Steiermark am 30. März 2017 eine Mehrheit. Fünf Anträge wurden mit den Stimmen der FSG einem Ausschuss zugewiesen. Der Antrag für einen existenzsichernden Mindestlohn mit sozialdemokratischer Mehrheit abgelehnt.

Aktuelle Befindlichkeiten aus dem oö Sozialbereich

OÖ Ein Gespräch mit Thomas Erlach, Betriebsratsvorsitzender von EXIT-sozial Linz und GLB-Arbeiterkammerrat auf Freies Radio Salzkammergut und Radio FRO, Sendereihe VOR ORT 62, Broadcast https://cba.fro.at/336996

Wenn man Informationen über die seit Jahren angespannte Situation im OÖ. Sozialbereich haben möchte, ist man mit einem Gesprächspartner wie Thomas Erlach, dem Betriebsratsvorsitzenden von Exit Sozial und dem Arbeiterkammerrat des Gewerkschaftlichen Linksblocks immer gut bedient.

Senkung von Lohnnebenkosten auf Kosten von Familien und Frauen

News Die sich abzeichnende finanzielle Misere des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) bestätigt die jahrelangen Warnungen der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) vor den Auswirkungen der von Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und Parlamentsparteien gebetsmühlenartig geforderten Senkung von Lohnnebenkosten, konstatiert GLB-Bundesvorsitzender Josef Stingl. Aus dem FLAF werden vor allem die Familienbeihilfe und das Kinderbetreuungsgeld finanziert.

Durch Unkenntnis Verzicht auf hunderte Millionen Euro

News Auf das enorme von den Lohnsteuerzahler_innen nicht genutzte Potenzial von Steuerrückzahlungen im Wege des Jahresausgleichs, der sogenannten Arbeitnehmer_innenveranlagung, weist auch heuer wieder die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) hin: „Alle Lohnabhängigen sollten jetzt diese Möglichkeit nützen und durch einen Antrag beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt oder Online einen Jahresausgleich für 2016 einreichen, auch wenn gesetzlich dazu eine Frist von fünf Jahren eingeräumt wird“ betont GLB-Bundesvorsitzender Josef Stingl.

GLB: Probleme bei der ärztlichen Grundversorgung sind systembedingt!

News Kaum im Amt und die neue Gesundheits- und Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ ) ist mit den ersten Drohgebärden der Ärztekammer konfrontiert. Diese macht gegen die geplanten Primärversorgungszentren, in denen mehrere Ärzt_innen und Therapeut_innen unter einem Dach zusammenarbeiten sollen, mobil. Während sich die Ministerin dadurch eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung erwartet, behauptet die Ärzteschaft genau das Gegenteil.

GLB weist Verzögerungstaktik der Wirtschaftskammer zurück

News Nur als gezielte Verhöhnung der Betroffenen kann die Absicht einiger Branchen wie Friseure, Konditoren, Textilreiniger, Gärtner und Floristen interpretiert werden den von Regierung und Sozialpartnern ins Auge gefassten Mindestlohn von 1.500 Euro erst bis 2025 zu realisieren, meint Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB). Im Klartext kalkuliert die Wirtschaftskammer damit, dass die meisten betroffenen Branchen den nächsten acht Jahren in das Limit „hineinwachsen“ und dass die 1.500 Euro von heute dann natürlich deutlich weniger wert sind.

Erst Mateschitz, dann Müller, jetzt auch Hornbach

Tirol Obwohl gesetzlich verpflichtet, haben längst nicht alle Betriebe einen Betriebsrat. Nicht genug, gehäuft sind Beschäftigte, die einen Betriebsrat gründen möchten, mit der Kündigung konfrontiert. „Arbeitgeber_innen behaupten dann zwar regelmäßig, dass die Kündigung rein gar nichts mit der Betriebsratsgründung zu tun habe. Allerdings sind die zeitlichen Abläufe meistens so auffallend, dass klar wird, dass es ohne das Thema ,Betriebsratsgründung‘ wohl nie zu einer Kündigung gekommen wäre“, moniert die AK-Tirol.