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AK-Wahl NÖ: Für die Anliegen der Lohnabhängigen

NÖ Unter veränderten Bedingungen findet von 20. März bis 2. April 2019 in Niederösterreich die Wahl zur AK-Vollversammlung statt. So wie bereits bei den Wahlen von 2000 und 2004 regiert eine schwarz-blaue Koalition und ist die in der AK dominante SPÖ in die Opposition gedrängt worden.

Wesentlich stärker als unter Schwarz-Blau I sind freilich die Angriffe auf die Arbeiterkammern als wichtigste gesetzliche Interessenvertretung der Lohnabhängigen. Offen wird – vor allem von FPÖ, Industriellenvereinigung und NEOS – die als Zwang diffamierte Pflichtmitgliedschaft der AK in Frage gestellt.

AK-Wahl Wien: Was bisher geschah…

Wien Der Gewerkschaftliche Linksblock war in der vergangenen Periode mit zwei Mandaten in der Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer, dem Parlament der meisten lohnabhängig Beschäftigten, vertreten. Das erscheint auf den ersten Blick wenig.

AK-Wahl Salzburg: GLB konnte Position ausbauen

Salzburg Das Halten der Zweidrittelmehrheit der FSG trotz Verlusten, ein deutlicher Zuwachs des ÖAAB/FCG der ihn wieder auf Platz 2 bringt, ebenso Zugewinne der Freiheitlichen Arbeitnehmer, hingegen ein Stimmen- und Mandatsverlust für AUGE/UG, jedoch ein deutlicher Zugewinn des GLB, der sein 2014 nach 25 Jahren wiedererrungenes Mandat deutlich absichern kann, sind bei einer auf 34 Prozent weiter gesunkenen Wahlbeteiligung das Ergebnis der vom 28. Jänner bis 8. Februar 2019 stattgefundenen Arbeiterkammerwahl in Salzburg.

AK-Wahl Tirol: GL verpasste Mandat nur knapp

Tirol Der Verlust der Zweidrittel-Mehrheit des ÖAAB/FCG, hingegen Zugewinne für FSG und FPÖ (anstelle der FA), ein Minus für Grüne-UG (anstelle AUGE/UG), das knappe Scheitern der Gewerkschaftlichen Linken an der Mandatshürde bei einem beträchtlichen Stimmengewinn im Vergleich zum GLB 2014 sowie Stimmverluste für die Liste Komintern und die Migrant_innenliste SOLI sind bei einer neuerlich dramatisch auf 34 Prozent gesunkenen Wahlbeteiligung das Ergebnis der vom 28. Jänner bis 8. Februar 2019 stattgefundenen Arbeiterkammerwahl in Tirol.

AK-Wahl Vorarlberg: Der GLB war mit dabei

Vorarlberg Der Verlust der absoluten Mehrheit für ÖAAB/FCG, Stimmen- und Mandatsgewinne für die FSG, ein leichtes Minus für die Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) und ebenso für die Grünen-nahe Liste Gemeinsam, vier Mandate für die neu angetretene Migrant_innenliste Heimat aller Kulturen (HaK) eindeutig auf Kosten der Liste NBZ und ein leichter Stimmenverlust des GLB gegenüber 2014 sind bei einer nur minimal auf 37 Prozent gestiegenen Wahlbeteiligung sind das Ergebnis der vom 28. Jänner bis 7. Februar 2019 stattgefundenen Arbeiterkammerwahl in Vorarlberg.

Arbeiterkammer soll kriminelle Unternehmen beim Namen nennen

OÖ Die Bedeutung der Arbeiterkammer als wirksame Interessenvertretung ist nicht nur für die vielen tausend Beschäftigten, die Jahr für Jahr direkt oder indirekt bei Konflikten um Arbeits- oder Sozialrecht, bei Insolvenzen und Kündigungen, im Konsument_innenschutz oder Mietberatung vertreten werden, sondern auch für alle Lohnabhängigen unumstritten, wie durch die hohen Vertrauenswerte für die AK bestätigt wird.

13.2.2019: Podiumsdiskussion zur AK-Wahl von meinbezirk.at

Kärnten Cristina Tamas - Gewerkschaftlicher Linksblock (GLB) zu den drei Fragen von meinbezirk.at

Antwort 1 (Karfreitag): Am Karfreitag soll für alle frei sein, aber ohne ein – wie von der Wirtschaftskammer vorgeschlagenes – „Tauschgeschäft“ mit einem anderen Feiertag. Das kommt nicht in Frage!

Besorgniserregender Trend zur Zweiklassenmedizin

OÖ Eine verfehlte Politik von Bund, Ländern, aber auch der Krankenkassen sieht die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) als Ursache des mittlerweile nicht mehr wegzuleugnenden Ärztemangels, der vor allem im wachsenden Missverhältnis zwischen Vertrags- und Wahlärzten und in unbesetzten Kassenstellen Ausdruck findet. Dabei kann sich auch die SPÖ nicht von ihrer politischen Verantwortung freisprechen, stellte sie doch zuletzt von 2008 bis 2018 die zuständigen Ressortchefs in der Bundesregierung. Ein Ausdruck davon ist, dass die FSG als Mehrheitsfraktion in der Arbeiterkammer das Problem herunterzuspielen versucht.