Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

AK: Service und/oder Politik?

Arbeiterkammer Die Arbeiterkammern sind ein österreichisches Spezifikum. Die Idee für diese Institution reicht weit in das 19. Jahrhundert zurück, als es galt ein Gegengewicht zu den 1848 gegründeten und 1868 gesetzlich verankerten Handels- und Gewerbekammern zu schaffen. Der revolutionäre Flügel der aufkommenden ArbeiterInnenbewegung lehnte die Kammern allerdings ab und setzte mehr auf das allgemeine Wahlrecht und die Gewerkschaften.

Service top, Politik flop

Arbeiterkammer Von Leo Furtlehner

Laut einer IFES-Umfrage halten 91 Prozent der Beschäftigten in Oberösterreich die Arbeiterkammer für eine wichtige Interessenvertretung, die AK ist die Institution mit dem höchsten Vertrauen.

AK-Wahl 2009: GLB gestärkt – starke Verluste für die FSG

Arbeiterkammer Von Oliver Jonischkeit

Drei statt bisher zwei AK-Räte vertreten den Gewerkschaftlichen Linksblock künftig als „Stimmen aus dem Betrieb“ in der AK. In der Steiermark konnte der GLB ein Mandat gewinnen, Peter Scherz und Kurt Luttenberger sind die beiden GLB AK-Räte in der Vollversammlung der steirischen AK.

AK-Wahl 2009: Ein Vergleich

Arbeiterkammer Die von Ende Jänner bis Mitte Mai 2009 stattgefundenen Arbeiterkammerwahlen in den neun Bundesländern sind nunmehr abgeschlossen. Der allgemeine Trend dabei ist deutlich: Die Wahlbeteiligung ist deutlich gesunken, die FSG hat starke Verluste zugunsten der FA erlitten, konnte aber ihre absoluten Mehrheiten in sieben Bundesländern behaupten, ÖAAB/FCG (mit absoluten Mehrheiten in Vorarlberg und Tirol) und AUGE/UG konnten zulegen. Insgesamt hat sich die Zahl der kandidierenden Listen in den meisten Bundesländern vermehrt und es sind jetzt auch mehr Gruppen als 2004 in den Vollversammlungen vertreten.

AK-Wahl 2009: Wählen – aber wie?

Arbeiterkammer Bei der alle fünf Jahre stattfindenden Arbeiterkammerwahl wird in jedem der neun Bundesländer eine Vollversammlung gewählt. Diese hat im Burgenland 50, in Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg 70, in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark 110 und in Wien 180 Mitglieder.

„Es ist genug für alle da“

Arbeiterkammer Plattform des GLB zur Arbeiterkammerwahl 2009

Zwischen Jänner und Mai 2009 werden die Vollversammlungen der Arbeiterkammern in den neun Bundesländern neu gewählt. Trotz gelegentlicher Kritik haben sich die jeweiligen Mehrheitsfraktionen der Länderkammern letztlich der Regierungslinie untergeordnet und ihren Frieden mit dem „Sozialpartner“ Wirtschaftskammer gesucht und gefunden. Für die Mitglieder der Arbeiterkammer hat sich hingegen die wirtschaftliche und soziale Lage in den letzten fünf Jahren weiter verschlechtert.

GLB-Plakate präsentiert

Arbeiterkammer Das Ergebnis des vom GLB ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs für die Arbeiterkammerwahl 2009 wurde bei der AktivistInnenkonferenz am 18. Oktober 2008 im Wiener Intercity-Hotel präsentiert. Die von der Jury (Karin Antlanger, Oliver Jonischkeit, Edith Friedl, Franz Fend) ausgewählte Preisträgerin Paula Amdar aus Wien war bei der Präsentation anwesend.

Amdar erklärte dabei die Motive und Überlegungen für die von ihr gestaltete Plakatserie. Der Begriff „Aufrüsten“ wird dabei in Richtung Arbeitskampf umgekehrt, die Tiermotive Rind, Stachelschwein und Ziege dienen dabei durch bewusste Überzeichnungen als witzige Werbeträger.

Die von den KonferenzteilnehmerInnen allgemein begrüßten Plakatmotive werden als Plakate im Format A1 und A3 erscheinen sowie als Motive für sonstige Werbemittel (Broschüre, Folder, Pickerl, Website) verwendet.

Für eine linke Alternative in den Arbeiterkammern!

Arbeiterkammer Von Karin Antlanger, GLB-Bundesvorsitzende

Zur Finanzkrise

Wie die jetzt akut gewordene internationale Finanzkrise zeigt, haben wir in unserer grundsätzlichen Kritik am Neoliberalismus recht behalten. Das immer wieder geradezu religiös verkündete Dogma „Weniger Staat, mehr privat“ ist schmählich gescheitert, seine eifrigsten Verfechter rufen jetzt nach dem geschmähten Staat um ihre Pfründe zu retten. Genugtuung darüber, zu Recht gewarnt und recht behalten zu haben kann freilich nicht aufkommen, weil wir noch gar nicht wissen, welche Auswirkungen diese Krise auf die Realwirtschaft und damit auf das Leben aller Lohnabhängigen haben wird.