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Hobek: AK muss sich von der Sozialpartnerschaft befreien

Arbeiterkammer „Über das neuerliche Bekenntnis zur Sozialpartnerschaft wird sich vor allem die Wirtschaftskammer freuen“, erklärte GLB-Arbeiterkammerrat Robert Hobek bei der konstituierenden 151. Versammlung der Wiener Arbeiterkammer am 24. Juni 2009: „Die Zeche für Sozialabbau, Kurzarbeit und diverser Konjunkturpakete trotz gestiegener Aktiengewinne, wie AK-Präsident Tumpel auf der ÖGB-Demo gegen Lohndumping festgestellt hat, zahlen schon bisher die Beschäftigten und Arbeitslosen“, so Robert Hobek, „daher muss sich die AK endlich von der Sozialpartnerschaft befreien“.

AK-Wahl 2009: GLB gestärkt – starke Verluste für die FSG

Arbeiterkammer Von Oliver Jonischkeit

Drei statt bisher zwei AK-Räte vertreten den Gewerkschaftlichen Linksblock künftig als „Stimmen aus dem Betrieb“ in der AK. In der Steiermark konnte der GLB ein Mandat gewinnen, Peter Scherz und Kurt Luttenberger sind die beiden GLB AK-Räte in der Vollversammlung der steirischen AK.

AK-Wahl 2009: Ein Vergleich

Arbeiterkammer Die von Ende Jänner bis Mitte Mai 2009 stattgefundenen Arbeiterkammerwahlen in den neun Bundesländern sind nunmehr abgeschlossen. Der allgemeine Trend dabei ist deutlich: Die Wahlbeteiligung ist deutlich gesunken, die FSG hat starke Verluste zugunsten der FA erlitten, konnte aber ihre absoluten Mehrheiten in sieben Bundesländern behaupten, ÖAAB/FCG (mit absoluten Mehrheiten in Vorarlberg und Tirol) und AUGE/UG konnten zulegen. Insgesamt hat sich die Zahl der kandidierenden Listen in den meisten Bundesländern vermehrt und es sind jetzt auch mehr Gruppen als 2004 in den Vollversammlungen vertreten.

Scherz: AK muss Gegenpol zur Wirtschaftspolitik werden

Arbeiterkammer Erstmals seit Jahrzehnten ist der GLB mit mehr als einem Mandatar in der Vollversammlung der AK Steiermark vertreten. Gemäß dem Wahlergebnis wurden bei der konstituierenden Sitzung am 30. April 2009 Peter Scherz und Kurt Luttenberger als Kammerräte des Linksblocks angelobt.

Wieder zahlreiche GLB-Initiativen in der Wiener Arbeiterkammer

Arbeiterkammer AK-Präsident Tumpel meinte in seiner Rede bei der 150. Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer am 1. April 2009 zur Wirtschaftskrise, dass das erste Maßnahmenpaket sehr spät kam und daher noch nicht wirksam wurde. Für ein zweites Paket fordert die AK eine Ausbildungsgarantie, eine Verbesserung der Bildungskarenz, eine gesetzliche Regelung eines Übergangsgeldes für ältere arbeitslose ArbeitnehmerInnen und eine bessere Absicherung von Arbeitslosen.

Peter Scherz in der AK: Jetzt muss man kämpfen!

Arbeiterkammer Gegen die Stimmen der ÖVP forderte die 15. Vollversammlung der steirischen AK am 5. Februar 2009 auf Antrag des GLB-Vertreters Peter Scherz mehrheitlich die Bundesregierung auf, die Finanzierungsvorbehalte für sinnvolle Vorhaben im Regierungsprogramm zu streichen. Peter Scherz: „Ein Konjunkturprogramm muss für alle da sein und möglichst hohe Beschäftigung zum Ziel haben. Die Mehrheit der Bevölkerung darf nicht die Zeche der Finanz- und Wirtschaftskrise zahlen.“

AK-Wahl 2009: Wählen – aber wie?

Arbeiterkammer Bei der alle fünf Jahre stattfindenden Arbeiterkammerwahl wird in jedem der neun Bundesländer eine Vollversammlung gewählt. Diese hat im Burgenland 50, in Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg 70, in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark 110 und in Wien 180 Mitglieder.

AK-Steiermark: Linksblock setzt wichtige Akzente

Arbeiterkammer Die 14. Vollversammlung der steirischen Arbeiterkammer am 13. November 2008 bekräftigte in einer einstimmig angenommenen Resolution ihre volle Solidarität mit den Post- und Telekom-Beschäftigten. GLB-Arbeiterkammerrat Peter Scherz betonte in seiner Wortmeldung aber, dass man auch die Entstehungsgeschichte der aktuellen Probleme nicht vergessen darf.