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AK-OÖ: FP-Attacken gegen AK zurückgewiesen

OÖ Inhaltlicher Schwerpunkt der 8. Vollversammlung der oö Arbeiterkammer am 14. November 2017 war ein Referat des Arbeitswissenschaftlers Martin Kuhlmann (Universität Göttingen) zum Thema Digitalisierung. Kernaussage dabei: Digitalisierung ist nur ein Aspekt der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung, sie ist aber gestaltbar.

AK-Vollversammlung 14.11.2017: Bericht der AK-Kommunikation

OÖ Arbeitsforscher Kuhlmann zu Digitalisierung und Industrie 4.0: Betriebsräte sollten Mitbestimmungsmöglichkeiten nutzen!

„Die neuen digitalen Systeme sind gestaltbar. Und viele Betriebe bekennen sich auch auf dem Papier dazu, die Mitarbeiter bei der Gestaltung der Digitalisierung mitwirken zu lassen. Aber in der Praxis gibt es vielfach keine Beteiligung an diesen Prozessen“, stellte der Arbeitsforscher Dr. Martin Kuhlmann von der Universität Göttingen fest. Er forderte Betriebsräte/-innen dazu auf, sich bei der Gestaltung der neuen Arbeitsprozesse in einer Art „Konfliktpartnerschaft“ aktiv einzubringen.

14.11.2017: Splitter aus der Vollversammlung

OÖ „Seriös, aber nicht alarmistisch und spekulativ“ wollte der Arbeitsforscher Martin Kuhlmann sein Referat vor der Vollversammlung angelegt wissen. Auffallend dabei war, dass er sich demonstrativ aller makroökonomischen Aussagen zur Digitalisierung entschlug.

Digitalisierung sozial gestalten

OÖ Thomas Erlach, GLB-Arbeiterkammerrat in Oberösterreich bei der 8. Vollversammlung am 14.11.2017

Digitalisierung sollte eigentlich die Arbeit erleichtern, mehr Freizeit ermöglichen, zur Entschleunigung beitragen, nicht aber immer mehr Menschen arbeitslos machen, in die Prekarisierung treiben und soziale Verunsicherung und Zukunftsangst erzeugen.

Schutzmacht der „schwarzen Schafe“

OÖ Leo Furtlehner über Unternehmen in der Grauzone

Eigentlich müsste die Wagenburg das Logo der Wirtschaftskammer sein. Denn immer, wenn ein besonders krasser Fall von Gesetzesbruch öffentlich aufgezeigt wie etwa im „Schwarzbuch Arbeitswelt“ der oö Arbeiterkammer, macht die Interessenvertretung der Selbständigen die Reihen dicht und empört sich über die Kritik, anstatt ihre „schwarzen Schafe“ zur Räson zu rufen und auf die Einhaltung geltender Regeln zu drängen.

Pech gehabt!

OÖ Thomas Erlach zum Thema Normkostenmodell

Unter SPÖ-Soziallandesrat Ackerl wurde das Normkostenmodell als klassisch neoliberales Steuerungsinstrument für Kürzungen im Sozialbereich eingeführt.

AK-Vollversammlung 16.5.2017: Bericht der AK-Kommunikation

OÖ Neu im AK-Vorstand: Silvia Maria Scharf und Walter Haberl

Weil AK-Vorstandsmitglied Martha Fleschurz in Pension gegangen ist, folgt ihr Silvia Maria Scharf in den Vorstand nach. Kammerrat und ÖGB-Landessekretär Walter Haberl, der derzeit in den Vorstand kooptiert ist, wird mit 30. Juni 2017 Gerlinde Reichhold-Burger, die Ende Juni ebenso in Pension geht, als ordentliches Vorstandsmitglied folgen.

16.5.2017: Splitter aus der AK-Vollversammlung

OÖ Etwas Verwunderung löste Bischof Scheuer aus, als er zum Einstieg seines Referats „Arbeit und Sexualität als grundlegende Lebensäußerungen“ definierte.