Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Soziales Verhalten im Wirtschaftssystem

OÖ Von Heike Fischer

Eine aktuelle Studie der AK-Consult OÖ belegt, dass die Mittel- und Großunternehmen Österreichs in den vergangenen Jahren immer besser an ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verdienten: Im Jahr 2006 durchschnittlich mehr als 31.400 Euro pro Person. Die Tendenz ist weiter steigend, der Wert für 2007 wird bei mehr als 41.990 Euro pro Person und Jahr liegen.

Was sagt die FSG zu Ederers Lohnverzicht-Forderung?

OÖ "Einmal mehr ist Siemens-Chefin Brigitte Ederer mit der Brechstange gegen elementare Interessen der Lohnabhängigen unterwegs“, kritisiert Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) und Spitzenkandidatin bei der Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich.

Was ist eine „verlorene Stimme“?

OÖ Von Karin Antlanger, BR-Vorsitzende EXIT-sozial Linz, GLB-Spitzenkandidatin bei der AK-Wahl 2009

Wenn sie mit inhaltlichen Argumente nicht punkten können, dann bedienen sich manche FunktionärInnen der sozialdemokratische Mehrheitsfraktion gerne eines altbewährten Totschlag-Arguments indem sie verkünden: eine Stimme für den GLB sei eine verlorene Stimme, weil der GLB a) zu klein sei, um etwas bewegen zu können und/oder b) eh kein Mandat erreichen könne.

Nein zur Privatisierung!

OÖ Von Günter Ennsfellner, Betriebsrat ÖBB TS-Werk Linz

Als Stiefkind behandelt die Regierung den öffentlichen Sektor, der eigentlich das Rückgrat einer funktionierenden Infrastruktur ist. 300 Postfilialen stehen jetzt auf der Abschussliste, bis 2015 sollen gar tausend geschlossen und 9.000 Beschäftigte abgebaut werden. Das zeigt wohin hemmungslose Liberalisierung und letztlich Privatisierung führt. Für Regierung und Vorstand zählt nur mehr der die Dividende für die AktionärInnen, nicht mehr die Beschäftigten.

GLB ist Liste 5 bei der oö AK-Wahl vom 16. bis 28. März 2009

OÖ Entscheidend für das Wahlergebnis bei der oö Arbeiterkammerwahl vom 16. bis 28. März 2009 wird nicht sein, ob die SPÖ – die mit 75 von 110 Mandaten ohnehin schon übermächtig ist – noch stärker wird, sondern ob mit einer Vertretung des GLB wieder eine konsequente kritische linke Opposition in die AK-Vollversammlung einzieht.

Prekariat am Magistrat

OÖ Ein Kommentar zu zweifelhaften Arbeitsverhältnissen in stadtnahen Betrieben. Von Franz Fend

Es sind doch immer die anderen, die von Ausbeutung, Erpressung und Arbeitsunrecht betroffen sind. Die Analyse der prekären Arbeits- und Lebensverhältnisse im Kulturfeld hingegen, war stets von einem unternehmerischen Blick geprägt. Es herrschte die Annahme vor, die Arbeits- und Lebensverhältnisse seien selbst gewählt, und deren Gestaltung sei relativ frei und autonom, wie die Autorin Isabell Lorey vor wenige Jahren noch feststellte.

FSG-Wahlwerbung umschifft Regierungsverantwortung der SPÖ

OÖ Eine gezielte WählerInnentäuschung wirft die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) der sozialdemokratischen Mehrheit in der oö Arbeiterkammer im Zusammenhang mit deren Wahlwerbung vor: „In ihren Werbematerialien richtet die FSG Forderungen an einen imaginären Staat und tut so, als würde die SPÖ gar nicht den Kanzler stellen und wäre nicht einmal in der Regierung“, zeigt sich GLB-Spitzenkandidatin Karin Antlanger verwundert.

Beitragsgrundlage verbreitern

OÖ Von Heike Fischer, BR-Vorsitzende Zentrum Spattstraße Linz

Kurzarbeit, steigende Arbeitslosenzahlen, wachsende Teilzeitbeschäftigung, Scheinselbständigkeit, immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse – kein Wunder, dass die Beitragsgrundlage für die Sozialversicherung wegbricht.