Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Schiefe Bahn Prekarisierung

OÖ Von Max Müller, Personalvertreter Stadtgärten Magistrat Linz

Eigentlich sollte die öffentliche Hand – also Bund, Länder und Gemeinden – die Standards für sichere Arbeitsplätze sowie bei Entlohnung und Sozialleistungen vorgeben. Schon die Zerschlagung der Verstaatlichten ab Ende der 80er Jahre hat gezeigt, dass damit auch eine Vorbildfunktion verloren gegangen ist.

Arbeiterkammer muss für gesetzlichen Mindestlohn tätig werden

OÖ Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von zehn Euro pro Stunde sieht die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) als eine zentrale Maßnahme um der enormen Differenz zwischen Männer- und Frauenverdiensten entgegenzuwirken. Im Zusammenhang mit dem Internationalen Frauentag am 8. März fordert daher GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger, die auch GLB-Spitzenkandidatin bei der Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich ist, die Arbeiterkammer auf, ihre Möglichkeit zur Gesetzesinitiative zu nutzen und für einen gesetzlichen Mindestlohn aktiv zu werden.

GLB-Werbematerial AK-Wahl Oberösterreich

OÖ Bei der Arbeiterkammerwahl vom 16. bis 28. März 2009 kandidiert der GLB als Liste 5 mit 42 KandidatInnen. Für die Wahlwerbung stehen zahlreiche Werbematerialien zur Verfügung und können nach Bedarf angefordert oder per Download abgerufen werden:

Offenlegung der Bezüge der AK-Spitze notwendig

OÖ Für die Offenlegung aller Bezüge der oberösterreichischen Arbeiterkammer-Spitze und die Beseitigung von Wildwuchs im Zusammenhang mit Multifunktionen tritt die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) im Wahlkampf für die Arbeiterkammerwahl ein.

Alte Armutsfalle im neuen Outfit

OÖ Von Karin Antlanger

Dass die Armut weiblich ist, ist nichts Neues. Und dass Eltern pro Kind bis zu dessen Volljährigkeit etwa die Kosten eines Einfamilienhauses aufwenden müssen, um dem Nachwuchs eine gute Schulbildung und alles Drumherum zu ermöglichen, ist auch nichts Neues. Ebenso wie die Tatsache, dass es im Regelfall noch immer die Frauen sind, die länger bei den Kindern zu Hause bleiben – egal aus welchen Motiven.

Zusperraktionen sind Folge der EU-Liberalisierung

OÖ Als Lug und Trug erweisen sich die Vereinbarungen des vom damaligen Infrastrukturministers und jetzigen Bundeskanzlers Werner Faymann (SPÖ) und Postchef Anton Wais (ebenfalls SPÖ) als großen Erfolg gefeierten Postgipfels vom November 2008 angesichts der jetzt bekanntgewordenen Zusperrpläne der Post AG für weitere 300 Postämter, davon 80 allein in Oberösterreich.

Gegen den Rotstift

OÖ Von Jörg Weiss, Betriebsrat Neustart Linz, GLB-Landesvorsitzender OÖ

Ich arbeite als Sozialarbeiter beim Verein Neustart. Seit sechs Jahren bin ich auch Betriebsrat. Unser Verein betreut und berät von Straffälligkeit betroffene Menschen. Wir sind von einer stetig steigenden Arbeitsbelastung betroffen, weil seit Jahren die zu betreuenden Fälle mehr werden.

Der Zauber neuer Worte im Sozialbereich

OÖ Von Thomas Erlach, BRV-Stellvertreter EXIT-sozial Linz

Im Zuge der Ökonomisierung des Sozialbereiches wurden vom Geldgeber mit großem Druck neue Begriffe in die Sprache sozialer Arbeit eingeführt. Der KundInnenbegriff und Begriffe wie Effizienz und Leistungsmengen müssen verwendet werden, wobei gleichzeitig behauptet wird, dass sich aus ihnen kein Unterschied für die Arbeit ergibt.