Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

In der AK mangelt es an linken Positionen

OÖ Interview mit Karin Antlanger, BRV EXIT-sozial Linz, GLB-Bundesvorsitzende und GLB-Spitzenkandidatin bei der Arbeiterkammerwahl 2009 in Oberösterreich

Cafè: Warum sollte man bei der kommenden AK-Wahl den GLB wählen?

Antlanger: Weil auch die Arbeiterkammern dringend frischen politischen Wind von links brauchen. Dort hat sich in den letzten Jahren einerseits die politische Lähmung unter den blau-schwarz-orangen Regierungsjahren breit gemacht. Das war so die Abwarteposition, bis die Roten doch wieder in die Regierung kommen, da wollte man sich nichts verbauen mit linken Positionierungen, denen man dann wieder abschwören müsste.

AK-Wahl Oberösterreich 2009: GLB ist Liste 5

OÖ Nach dem vorläufigen Stand sind bei der vom 16. bis 28. März 2009 stattfindenden Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich 479.839 Personen wahlberechtigt, davon 220.832 in 1.190 Betriebswahlsprengeln und 259.007 im Allgemeinen Wahlsprengel per Briefwahl oder durch persönliche Stimmabgabe in 15 Zweigwahlkommissionen in den AK-Zweigstellen bzw. im ÖGB-Büro Traun sowie vorbehaltlich der technischen Realisierung in einem Wahllokal am Linzer Hauptbahnhof.

Voestalpine: Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Dividenden haben

OÖ Einen Dividendenstopp für die voestalpine-Aktionäre fordert die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) im Zusammenhang mit der jetzt auch das Flaggschiff der österreichischen Industrie voll erfassten Wirtschaftskrise: „Es kann nicht akzeptiert werden, dass tausende VoestlerInnen durch Arbeitsplatz- oder Lohnverlust die Krise ausbaden müssen, während das Management seine Aufgabe vorrangig in der Sicherung der Dividenden sieht“, meint GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger (BRV EXIT-sozial Linz) die auch GLB-Spitzenkandidatin bei der Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich ist.

GLB-Wahlvorschlag Oberösterreich

OÖ Fristgerecht hat die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock ihren Wahlvorschlag für die Arbeiterkammerwahl in Oberösterreich (16.-28.3.2009 mit 42 Kandidaten und 360 Unterstützungserklärungen eingereicht:

OÖ: GLB hat Wahlvorschlag für AK-Wahl 2009 eingereicht

OÖ Seinen Wahlvorschlag für die in Oberösterreich vom 16. bis 28. März 2009 stattfindende Arbeiterkammerwahl hat der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) am 1. Dezember 2008 versehen mit 360 Unterstützungserklärungen beim AK-Wahlbüro eingereicht. Der GLB tritt mit 42 KandidatInnen als linke Alternative zu den derzeitigen vier Fraktionen in der AK-Vollversammlung an, wo derzeit die FSG mit 75 von 110 Mandaten absolut dominierend ist.

Wes Brot ich ess, des Lied ich sing

OÖ Von Karin Antlanger

Wer grün wählt wird schwarz ernten. So geschehen in Oberösterreich, wo die Grünen seit 2003 mit der ÖVP im Koalitionsbett der Landesregierung liegen. Wir haben in der „arbeit“ ausführlich über den Arbeitskampf der Belegschaften von pro mente und EXIT-sozial in OÖ berichtet, die mit Unterstützung der GPA-djp erfolgreich Änderungskündigungen für etwa tausend KollegInnen im Sozialbereich abwenden konnten.

AK-Wahl 2009: Warum GLB?

OÖ Von Karin Antlanger, BRV EXIT-sozial Linz und Spitzenkandidatin des GLB bei der AK-Wahl 2009 in Oberösterreich

Vom 16. bis 28. März 2009 wird die Vollversammlung der oö Arbeiterkammer neu gewählt. Dort bestimmt derzeit die SPÖ-Fraktion mit 75 von 110 Mandaten de facto allein, die anderen Fraktionen stehen voll im Schatten der FSG. Eine kritische linke Opposition wie sie etwa die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) darstellt fehlt.

AK-Wahl 2009: GLB ersucht um Unterstützung!

OÖ Vom 16. bis 28. März 2009 findet in Oberösterreich die Arbeiterkammerwahl statt. Der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) wird dabei wieder als linke Alternative zu den etablierten Fraktionen kandidieren. Wir treten für eine an den Interessen der Lohnabhängigen orientierte Politik gegen Kapitaloffensive und Neoliberalismus sowie gegen sozialpartnerschaftliche Unterordnung von AK und ÖGB an und stellen die Themen Umverteilung, Sozialstaat und öffentliches Eigentum in den Mittelpunkt.