Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

OÖ: GLB-Landeskonferenz zu AK-Wahlvorbereitung

OÖ Bei einer Landeskonferenz am 4. Juli 2008 hat der GLB-Oberösterreich unter dem Vorsitz des GLB-Landesvorsitzenden Jörg Weiß die weitere Vorbereitung der Arbeiterkammerwahl 2009 beraten. Zu aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen referierte dabei einleitend GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger.

Empowerment nicht nur fürs Klientel

OÖ Von Karin Antlanger

In Oberösterreich konnten beinahe tausend Änderungskündigungen im Sozial- und Gesundheitsbereich abgewendet werden. Möglich wurde dies, weil die Belegschaften von pro mente und EXIT-sozial konsequent und geschlossen auf der Einhaltung ihrer Dienstverträge beharrten.

Wem gehört das Land?

OÖ Von Leo Furtlehner

Was Ludwig Scharinger, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich will, das kriegt er in der Regel auch: „Man kann die OberösterreicherInnen nicht zum Börsegang der landeseigenen Energie AG befragen, weil sie von der Börse nichts verstehen“ , meinte er zur Privatisierung der landeseigenen Energie AG (EAG).

Initiative für ein solidarisches Gesundheitssystem

OÖ In Linz hat sich eine überparteiliche Initiative für ein solidarisches Gesundheitssystem gebildet, welcher auch der GLB angehört. Bei einer Infoaktion anlässlich des ÄrztInnenstreiks am 16. Juni 2008 stellt diese Initiative in einem Flugblatt ihre Position zur Gesundheitsreform dar:

Solidarität lohnt sich

OÖ Von Karin Antlanger, BRV EXIT-sozial Linz und GLB-Bundesvorsitzende

Auf den Tag drei Monate ist es her, dass die Belegschaften der psychosozialen Dienste EXIT-sozial und pro mente OÖ bei ihren Betriebsversammlungen einstimmig beschlossen, die von den Firmenleitungen angesagten verschlechternden Vertragsänderungen nicht zu akzeptieren. Zwei Betriebe mit insgesamt etwa 1.500 Beschäftigten – davon an die 70 Prozent Teilzeitbeschäftigte – in der Mehrheit Frauen.

Phantasiegebilde Normkosten

OÖ Von Thomas Erlach

Nach wie vor sollen 930 MitarbeiterInnen bei EXIT-sozial und Pro Mente änderungsgekündigt werden. Obwohl nach massiven Protesten der Belegschaften die Sozialabteilung des Landes Oberösterreich eine dreimonatige Nachdenkpause ausgerufen hat sind die Arbeitgeber – in unterschiedlicher Härte – weiter dabei die Verschlechterungen voranzutreiben. So droht Pro Mente offen MitarbeiterInnen nie wieder im Betrieb zu beschäftigten, wenn sie die Änderungsvereinbarungen nicht unterschreiben.

Nein zu Änderungskündigungen bei pro mente OÖ und EXIT-sozial

OÖ Das Land OÖ statuiert 2008 an den Beschäftigten von zwei sozialen Dienstleistern (pro mente OÖ, EXIT-sozial) ein Exempel, welches darin gipfelt, dass im Lauf des Jahres über 900 MitarbeiterInnen eine Änderungskündigung von ihren Dienstgebern erhalten sollen.

pro mente OÖ und EXIT-sozial sichern seit mehreren Jahrzehnten einen Großteil der psychosozialen Versorgung in OÖ (Psychosoziale Beratungsstellen,Wohneinrichtungen, Tagesstrukturen usw. für psychisch beeinträchtigte Menschen) und sind zu nahezu 100 Prozent aus öffentlichen Mitteln finanziert.