Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

„Aktion Scharf“ gegen Arbeitsplatz-Vernichtung á la Swarovski

Tirol „Ein Wohlfühl-Liedchen da, ein paar Stiftungsplätze dort; Hauptsache, nach den höchsten Wohn- und Lebenskosten, den niedrigsten Lohn- und Gehaltskosten führen wir bei Swarovski neben ATB und VOEST ein weiteres Ranking an“, kommentiert der Bundesvorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblocks im ÖGB (GLB) Josef Stingl sarkastisch Landeshauptmanns Günther Platters Krisenmanagement. Vergessen dabei, dass Tirols Spitzenplatz alleine im Wattener Traditionsbetrieb 1.200 Frauen und Männer Arbeitsplatz und Existenzsicherheit raubt.

Swarovski Wattens: Gewinnmaximierung durch Arbeitsplatzvernichtung

Tirol „Wieder einmal Swarovski, wieder einmal Kündigungen, diesmal 200 am Standort Wattens und weitere 400 weltweit. Und diesmal muss für die weitere Gewinnmaximierung der Corona-Schmäh herhalten “, schäumt Josef Stingl, Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB). Angeblich komme es zu einem deutlichen Umsatzrückgang, konkrete Zahlen gebe es aber frühestens im Herbst. Der Stellenabbau werde „in Verantwortung gegenüber den Mitarbeiter*innen“ aber präventiv gestartet, lautet zusammengefasst die zynische Swarovski-Erklärung von Konzernsprecher Robert Buchbauer zum schleichenden Arbeitsplatz-Lockdown in Wattens.

BR-Wahl Group 4 Security Austria Tirol-Vorarlberg

Tirol Am 11. März 2020 fand – als Briefwahl mit den dabei üblichen Beschränkungen wie vergessene Wahlkarten oder langer Postweg – die Betriebsratswahl bei G4S für die Prokur Tirol und Vorarlberg statt.

„Partnerschaft“ aufkündigen

Tirol Roland Steixner über Immobilienspekulation

Wohnen ist vielen Menschen teuer. Zu teuer. Viele können sich die Wohnkosten nicht mehr leisten. Daher ist das Thema „leistbares Wohnen“ vor Wahlkämpfen in aller Munde und wird dennoch nach jeder Wahl mehr oder weniger „vergessen“.

AK-Wahl Tirol: GL verpasste Mandat nur knapp

Tirol Der Verlust der Zweidrittel-Mehrheit des ÖAAB/FCG, hingegen Zugewinne für FSG und FPÖ (anstelle der FA), ein Minus für Grüne-UG (anstelle AUGE/UG), das knappe Scheitern der Gewerkschaftlichen Linken an der Mandatshürde bei einem beträchtlichen Stimmengewinn im Vergleich zum GLB 2014 sowie Stimmverluste für die Liste Komintern und die Migrant_innenliste SOLI sind bei einer neuerlich dramatisch auf 34 Prozent gesunkenen Wahlbeteiligung das Ergebnis der vom 28. Jänner bis 8. Februar 2019 stattgefundenen Arbeiterkammerwahl in Tirol.

Mehr für die Mehrheit – Gewerkschaftliche Linke startet in den Wahlkampf

Tirol Am Montag, den 7. Jänner 2019, ist die Gewerkschaftliche Linke (übrigens ein Wahlprojekt bei dem sich auch der GLB-Tirol beteiligt und mit 78 Kandidat*innen die viertgrößte Liste stellt: http://www.glb.at/article.php/20181125131240326) mit einer klaren Botschaft in den Wahlkampf gestartet: “Mehr für die Mehrheit”. “Die Zeit für eine linke Alternative in der AK ist reif. Es braucht eine Linke, die ganz klar Verbesserungen für Arbeitnehmer*innen erwirkt und für mehr Lohn und mehr Zeit kämpft”, so Spitzenkandidatin Evi Kofler.

Jugendvertrauensrat darf nicht kandidieren

Tirol Die Hauptwahlbehörde der Tiroler AK hat die eingereichten Kandidaturen bestätigt. So auch jene der Gewerkschaftlichen Linken (GL) auf dem 7. Listenplatz. Mit 78 Kandidat_innen stellt die Gewerkschaftliche Linke die viertgrößte Liste.

Tirol ist anders!

Tirol In den meisten Bundesländern sind die Arbeiterkammern SPÖ-dominiert. In Tirol liegt die Führungsmacht beim ÖAAB. Etwas anders auch der Sprech des – laut eigenen Angaben – „echt schwarzen“ Präsidenten Erwin Zangerl.