Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Der Politik einheizen um soziale Kälte zu beseitigen!

Tirol »Untragbare Wohnungsbedingungen, schlechte Gesundheit und kaum Geld für Heizung oder Kleidung – Armut ist auch in Tirol verbreitet. Für zwölf Prozent der Tiroler Bevölkerung stellen die Kosten fürs Wohnen eine enorme für deutlich mehr als die Hälfte der Bevölkerung eine gewisse Belastung dar«, meldete dieser Tage der ORF-Tirol.

1.Mai-Demo in Innsbruck stand unter dem Motto »Für eine Welt ohne Kapitalismus«

Tirol Über 1.000 Menschen wurden von der Polizei bei Tirols 1.Mai-Demo gezählt. Das Demo-Bündnis bestehend aus über zwanzig Unterstützer_innen-Organisation hat somit mehr Menschen mobilisiert als alle Innsbrucker 1.Mai-Parteiveranstaltungen zusammen und brachte damit auch heuer ein buntes Bild mit einem Meer an roten Fahnen auf Innsbrucks Straßen: Migrant_innen, türkische und kurdische Kulturvereine, Alevit_innen, sozialdemokratische Jugendliche, ein Antiautoritärer Block, Linke und...  gingen Seite an Seite »Für eine Welt ohne Kapitalismus« auf die Straße. Mit dabei auch  KPÖ und Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).

Erst Mateschitz, dann Müller, jetzt auch Hornbach

Tirol Obwohl gesetzlich verpflichtet, haben längst nicht alle Betriebe einen Betriebsrat. Nicht genug, gehäuft sind Beschäftigte, die einen Betriebsrat gründen möchten, mit der Kündigung konfrontiert. „Arbeitgeber_innen behaupten dann zwar regelmäßig, dass die Kündigung rein gar nichts mit der Betriebsratsgründung zu tun habe. Allerdings sind die zeitlichen Abläufe meistens so auffallend, dass klar wird, dass es ohne das Thema ,Betriebsratsgründung‘ wohl nie zu einer Kündigung gekommen wäre“, moniert die AK-Tirol.

1.700 Euro Monatslohn sind das Mindeste!

Tirol Anlässlich des heutigen Welttages für soziale Gerechtigkeit bekräftigt Tirols ÖGB-Vorsitzender Otto Leist seine Forderung nach einem kollektivvertraglichen Monatslohn von 1.700 Euro brutto. „Das Aus für Niedriglohnbranchen wäre ein wichtiger Schritt zu sozialer Gerechtigkeit. Die Armutsgefährdungsschwelle liegt nachweislich bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 1.500 Euro“, so Leist. Derzeit verdienen in Österreich 138.000 Menschen, die einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, weniger als 1.500 Euro brutto.

Tirol: Bei der Arbeitslosigkeit die Insel der Seligen?

Tirol Bei einem prognostizierten Stand von 338.000 unselbständig Beschäftigten (ein Plus von 6.000 Personen im Vorjahresvergleich) und 21.457 vorgemerkten Arbeitslosen betrug zum Stichtag 31.12.2016 die Arbeitslosenquote in Tirol 6,0 Prozent  (Dezember 2015: 6,5 %). „Auch im Dezember weist Tirol den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit auf“, erklärt dazu Anton Kern, Landesgeschäftsführer des AMS Tirol, die Arbeitsmarktdaten des Dezembers 2016. „Man kann alles schön reden“, kommentiert dies Josef Stingl, Bundesvorsitzender und Tiroler Sprecher des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB).

Der Tourismusverbände närrische Zeit!

Tirol In zwei Tiroler Tourismusverbänden (TVB) geht es gerade heiß her – mit der Wahrheit wird‘s dabei nicht so genau genommen. In Seefeld verschaukelt der TVB Gäste und Einheimische mit einer gefakten Irrfahrt: Die neue Schneeraupe wurde als „geheimer Werbegag“ ins norddeutsche Seefeld verfrachtet, um dann, bei der eigentlichen Ankunft im „richtigen“ Seefeld, bei einer Party die „berühmteste Raupe der Welt“ abfeiern zu können. Etwas tiefer, in Innsbruck, geht es dem dort ansässigen TVB gegen den Strich, dass sich eine Mitarbeiterin zur Errichtung eines Betriebsrates stark gemacht hat.

GLB für Arbeitszeitverkürzung und gesetzlichen Mindestlohn

Tirol Arbeitszeit und deren Bezahlung stehen derzeit im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Vizekanzler Reinhold Mitterlehner verlangt einmal mehr den 12-Stunden-Arbeitstag; Asylwerber_innen sollen für gemeinnützige Arbeiten nach Vorschlag der Länder fünf Euro, nach Innenminister Wolfgang Sobotka 2,50 Euro und nach Wirtschaftskammerpräsidenten Christoph Leitl gar nichts dafür bekommen.

Eklatante Gehaltsunterschiede

Tirol Die Beschäftigten im Gesundheitswesen verrichten eine höchst verantwortungsvolle Tätigkeit. Die Bezahlung wird allerdings der hohen Verantwortung und Belastung nicht gerecht. Die Grundgehälter und Zulagen werden je nach Dienstgeber (Land, Gemeinde oder Verein) in unterschiedlichen Kollektivverträgen geregelt und durch „willkürlich eingerechneten“ Zulagen aufgebessert. Im Gegensatz zu den Beschäftigten in den Krankenhäusern erhalten in Tirol jene in privaten Pflegeheimen trotz vieler Infektionsfälle (Aids, Hepertitis C, …) keine Infektions-Zulage.