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GLB: GewerkschafterInnen wecken Gewerkschaft

Tirol Am 29. September 2010 ist der Internationale Aktionstag des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB). Im EGB-Aufruf heißt es: „Europa droht durch die Sparmaßnahmen eine Rezession und ein Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Finanzkrise hat Europa in die schlimmste Lage seit den 1930er Jahren gestürzt. 23 Millionen Arbeitssuchende in Europa, Millionen (…) leiden unter unsicheren Arbeitsverhältnissen und überall nehmen die sozialen Spannungen zu. Die einzige Antwort der europäischen Regierungen (…) sind Sparmaßnahmen, die sich jedoch negativ auf den sozialen Zusammenhalt (…) auswirken werden. Diese Krise haben nicht wir zu verantworten, die Rechnung muss von den Banken bezahlt werden und nicht von den Arbeitnehmern.“

Kraft sparen, für die Zeit in der wir sie brauchen !??

Tirol Im EGB-Aufruf heißt es zum Internationaler Aktionstag des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) am 29. September 2010: "Europa droht durch die Sparmaßnahmen eine Rezession und ein Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Die Finanzkrise hat Europa in die schlimmste Lage seit den 1930er Jahren gestürzt. 23 Millionen Arbeitssuchende in Europa, Millionen (…) leiden unter unsicheren Arbeitsverhältnissen und überall nehmen die sozialen Spannungen zu. Die einzige Antwort der europäischen Regierungen (…) sind Sparmaßnahmen, die sich jedoch negativ auf den sozialen Zusammenhalt (…) auswirken werden. Diese Krise haben nicht wir zu verantworten, die Rechnung muss von den Banken bezahlt werden und nicht von den Arbeitnehmern."

Den "Post-Gipfel" erklommen...

Tirol Erwartungsgemäß wurden jetzt weitere 52 Postämter zur Schließung angemeldet. In Tirol sind davon die Gemeinden Weißenbach a. Lech, Ehrwald, Kramsach sowie Ötz, Axams und Kartitisch betroffen. Das ist jedoch nur ein Teil jener 300 Ämter, die wahrscheinlich noch heuer in sogenannte „Post-Partner“ umgewandelt werden sollen...

GLB unterstützt Tiroler AK-Präsident Erwin Zangerl

Tirol Stingl: „Die Forderung nach Einführung einer gesetzlichen Widerspruchsfrist bei einvernehmlicher Arbeitsverhältnis-Lösungen ist berechtigt“

AK-Präsident Erwin Zangerl erinnerte an die bereits seit längerem bestehende Forderung nach einer gesetzlichen Widerspruchsfrist bei einvernehmlicher Beendigung von Arbeitsverhältnissen angesichts des Schlecker-Skandals, bei dem eine Angestellte durch ihre Vorgesetzte – zugleich Betriebsrätin – offenbar unter Freiheitsberaubung gezwungen wurde, die „einvernehmliche“ Auflösung ihres Dienstverhältnisses zu unterschreiben.

Freiheitsberaubung und Nötigung für einvernehmliche Kündigung

Tirol Von Josef Stingl, GLB-Sprecher Tirol

Februar, „hoher Besuch“ in einer Tiroler Schlecker-Filiale: Der Bezirksleiterin missfällt, dass die Filialleiterin ein Cola getrunken hat und dieses erst am nächsten Tag kassiert wurde. Dass sich Schlecker-Angestellte nicht selbst kassieren dürfen und die Filialleiterin zum Zeitpunkt des Konsums des Getränks – wie so oft – alleine in der Filiale Dienst hatte, lässt die Schlecker-Bezirkschefin nicht gelten: Dann hätte sie eben den ganzen Tag dursten müssen!

Das AUS vom BBT ein AUS von 26.000 Arbeitsplätzen?

Tirol Laut dem stellvertretenden Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Tirol und Chef von Alpine Bau in Tirol und Vorarlberg, Wolfgang Eichinger, hängen an jeder Investitionsmillion beim Brenner-Basistunnel (BBT) 12 bis 13 Vollarbeitsplätze, Zulieferer und nachgeordnete Auftragsnehmer eingerechnet, würde ein BBT-Aus bis zu 26.000 Tiroler Jobs kosten. „Verlogener geht’s wohl nimmer“, kommentiert Josef Stingl, Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock in der vida (GLBvida) diese Aussage, „denn, diese Milchmädchenrechnung geht hint` und vorne nicht auf!“

Swarovski–Wattens: Das Arbeitsplatzvernichtungs-Gespenst ist wieder unterwegs

Tirol Stingl: „Wer ständig mit der linke Backe stillhält, braucht sich nicht zu wundern, wenn´s irgendwann auch auf der Rechten ordentlich schallt!“

Nach den 900 Kündigungen 2008 und den 600 Kündigungen 2009 sollen bis 2014 jährlich weitere 200 Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren. „Erschreckend die Reaktionen auf die Kündigungs-Salamitaktik“, erklärt der Tiroler Gewerkschaftliche Linksblock (GLB)-Sprecher Josef Stingl: „Kein empörter Aufschrei – Widerstand ein Fremdwort!“