Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

In Memoriam Erwin Weissel

Wien Ein unorthodoxer sozialistischer Nationalökonom weilt nicht mehr unter uns. Am 9. Juli 2005 starb Erwin Weissel, unter anderem auch langjähriger Autor der Zeitschrift „die arbeit“. Damit ging einer der letzten Repräsentanten der österreichischen Gewerkschaftsbewegung von uns, die ohne Opportunismus die Anliegen der ArbeitnehmerInnen in Theorie und Praxis verfolgt hat.

GLB gegen Privatisierung im Bildungswesen

Wien Die 142. Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer stand ganz im Zeichen der PISA-Studie. GLB-Arbeiterkammerrätin Beatrix Todter wies in ihrer Rede auf die zu hohe SchülerInnenzahl in den Schulklassen hin. Sie betonte auch, dass es eine wichtige Aufgabe der Schulen ist, aus den SchülerInnen mündige Menschen zu machen, die von der Politik und der Werbung nicht leicht zu manipulieren sind. Weiters führte sie aus, dass es zu keiner zwei- Klassen Bildung durch Schulsponsoring von Privatschulen kommen darf.

Gegen Privatisierung im Gesundheitswesen und Zerschlagung der ÖBB

Wien Die Arbeiterkammerrätin des GLB, Beatrix Todter, ist in ihrem Redebeitrag bei der 141. Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer
nicht nur auf die unsozialen Erhöhungen und Streichungen im Rahmen der Gesundheitsreform eingegangen, sondern sie thematisierte auch als einzige die Privatisierung und Zerschlagung der ÖBB. Selbstverständlich prangerte sie auch noch einmal die Deregulierung der Arbeitszeit an und verwies auf den 12. ÖGB-Kongress im Jahr 1987, der sich eindeutig zur 35-Stunden Woche bekannte.

Plattform „Soziales in Wien“

Wien Absicherung der Beschäftigten im Sozialbereich und Garantie guter öffentlicher Sozialleistungen jetzt!

Mit der Ausgliederung großer Teile der öffentlichen Sozialverwaltung in den Bereichen Altenpflege, Behindertenwesen, Wohnungslosenhilfe und anderen am 01. Juli 2004 in den Fonds Soziales Wien (FSW) kommt es zu einem Meilenstein im Umbau des Wiener Sozialsystems, dem wir kritisch gegenüberstehen, da vergleichbare 'Reformen' bisher immer zu Nachteilen für Beschäftigte und LeistungsbezieherInnen geführt haben. Rund 15.000 betroffene KollegInnen, 60.000 LeistungsbezieherInnen und 700 Millionen Euro machen uns die Dimension deutlich. In Anbetracht dieser Gefahr haben sich die betroffenen Gewerkschaften (GPA, GdG, HTV, HGPD), Betriebsratskörperschaften und Belegschaften in der Plattform "Soziales in Wien" zusammengeschlossen. In dieser wurde ein Forderungskatalog ausgearbeitet, welcher sich an die politischen Parteien, die verantwortlichen StadtpolitikerInnen und die Geschäftsführung des FSW richtet.