Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Armut und Mindestsicherung

Wien Traude Lehner über die 10. Salzburger Armutskonferenz

Vom 23. bis 25. Februar 2015 fand in Salzburg die 10. Armutskonferenz statt. Ich war bereits zum vierten Mal dabei, doch so angespannt wie heuer war die Atmosphäre noch nie.

GLB aktiv in der Wiener Arbeiterkammer

Wien Steuerreform, Sozialstaat, die Freihandelsabkommen TTIP und CETA, die Sonntagsöffnung und der Voranschlag 2015 waren Themen der 163. AK-Vollversammlung in Wien am 29. Oktober 2014. Zwischen FSG und ÖAAB gab es dabei einen heftigen Streit, der angenommene FSG-Antrag hatte die ÖGB-Kampagne zum Inhalt, der ÖAAB wollte 2,5 Mrd. Euro Steuerentlastung für Familien.

PA 1230 Wien-Liesing: Erfolg für Robert Hobek

Wien Bei der Personalvertretungswahl der Post vom 7. bis 9. Oktober 2014 errichte am Postamt 1230 Wien-Liesing die gemeinsame Liste „FSG – Robert Hobek – GLB“ mit dem Wiener GLB-Arbeiterkammerrat Robert Hobek an der Spitze wieder ein ausgezeichnetes Ergebnis.

Zeit zum Umdenken

Wien Michael Heindl zum Kampf gegen den Zwölfstundentag

Ende April schlossen sich 19 linke Organisationen zum Aktionsbündnis „Nein zum 12-Stunden-Tag“ für gemeinsame Maßnahmen gegen die Erhöhung der täglichen Höchstarbeitszeit zusammen.

GLB-Erfolg im Magistrat Wien

Wien

Zulegen konnte der GLB bei den Personalvertretungswahlen (Dienststellenausschüsse und Personalgruppenausschüsse), Betriebsrats- und Gewerkschaftswahlen im Magistrat Wien am 15./16. Mai 2014.

Bei den Personalvertretungswahlen wurden von 146.012 Wahlberechtigten 88.229 Stimmen abgegeben, was einer Wahlbeteiligung von mageren 60,43 Prozent entspricht, davon waren 3.988 ungültig. Von den 84.241 Stimmen entfielen auf die FSG 73,1 Prozent (-1,9), KIV/UG 11,2 Prozent (-1,3), FCG 3,5 Prozent (+0,1), FA 1,9 Prozent (-0,1), GLB 1 Prozent (+0,2) und ARGE 3,8 Prozent (+1,3).

Bei den Gewerkschaftswahlen wurden von 83.826 Wahlberechtigten 49.989 Stimmen a abgegeben, was einer Wahlbeteiligung von nur 59,36 Prozent entspricht, davon waren 1.557 ungültig. Von den  48.432 gültigen Stimmen entfielen auf die FSG 79,8 Prozent (+0,4), KIV/UG 7,9 Prozent (-0,3), FCG 3,31 Prozent (-0,1), FA 3,1 Prozent (+0,5), GLB 1,8 Prozent (+0,3), ARGE 2,2 Prozent (+0,8), FCG/Unabhängige 1 Prozent (0), Soziale Alternative 0,5 Prozent (+0,3) und Team Neu 0,3 Prozent (+0,3).

Der GLB konnte sich bei der PV-Wahl für die Dienststellenausschüsse von sechs auf acht Mandate steigern und blieb bei den Personalgruppenausschüssen mit einem Mandat gleich. Bei der Gewerkschaftswahl steigerte sich der GLB von zwei auf drei Mandate, bei der Betriebsratswahl der Wiener Linien von drei auf fünf Mandate. Nachstehend die GLB-Ergebnisse im Detail.

 

Zwölfstundentag thematisiert

Wien Am 8. Mai 2014 fand die konstituierende Sitzung der Arbeiterkammer Wien statt. In einer vorangegangenen Sitzung der Fraktionen am 23. April wurde zur Anfrage des GLB mitgeteilt, dass in der ersten Vollversammlung keine Dringlichkeitsanträge zugelassen werden sollten.

Die FSG wollte damit eine Thematisierung des Zwölfstundentages verhindern. Im Vorfeld kam es zu ersten Gesprächen von linken Gewerkschafter_innen und Aktivist_innen, die sich zum Aktionsbündnis „Nein zum 12 Stunden Tag“ zusammengeschlossen haben.

Der GLB ließ sich jedoch von den „Vorgaben“ der FSG nicht beeinflussen und stellte gemeinsam mit KOMIntern bei der konstituierenden Sitzung einen Dringlichkeitsantrag an die Vollversammlung. Dieser lautete zusammengefasst „Nein zu faulen Kompromissen bei der Arbeitszeit und anderen Verschlechterungen. Stattdessen kämpfen für Arbeitszeitverkürzung und eine 6. Urlaubswoche“.

AK-Wahl Wien: Ein zweites Mandat für den GLB

Wien Stimmen- und Mandatsgewinne und Ausbau der absoluten Mehrheit der FSG, hingegen kräftige Verluste für ÖAAB/FCG und Freiheitliche Arbeitnehmer, ein Zuwachs an Stimmen und Mandaten für AUGE/UG, Grüne Arbeitnehmer_innen und die Migrant_innenliste Perspektive, Behauptung der Mandate von TÜRK-IS, KOMintern und BDFA bei Stimmengewinnen, Einzug der ARGE unabhängiger ArbeitnehmerInnen in die Vollversammlung, hingegen Ausscheiden von Bündnis Mosaik und ein mehr als 50prozentiger Stimmenzuwachs und Gewinn eines zweiten Mandats für den GLB sind bei einer neuerlich stark auf nur mehr 37,5 Prozent gesunkenen Wahlbeteiligung das Ergebnis der vom 11. bis 24. März 2014 stattgefundenen Arbeiterkammerwahl in Wien.

AK-Wahlen: Erwerbs-Arbeitslose nicht vergessen!

Wien Weil in den Medien bei der Berichterstattung über die AK-Wahlen die Anliegen der Arbeitslosen zu kurz kommen, startet der Verein Aktive Arbeitslose Österreich eine Informationsinitiative. Die wahlwerbenden Fraktionen zu den AK-Wahlen wurden angeschrieben, damit die WählerInnen erstmals die Möglichkeit haben, auch die arbeitslosenpolitischen Positionen der Fraktionen zu erfahren.