Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

GLB-Postvorsitzender Hobek zum Post-Streik

GPF Gegen die Zerschlagung der Post ! Post muss im öffentlichen Eigentum bleiben!

Der Gewerkschaftliche Linksblock unterstützt alle Kampfmassnahmen der Postgewerkschaft gegen die Zerschlagung des Unternehmens!

Robert Hobek, Vorsitzender des GLB in der Postgewerkschaft und Spitzenkandidat des GLB bei den Wiener AK-Wahlen, fordert bereits seit Jahren einen Branchenkollektivvertrag, der aber nicht zu Verschlechterungen für die Beschäftigten der Post AG führen darf.

PostlerInnen-Solidarität

GPF Noch soviel Getöse seitens der Generaldirektion oder der neuen Regierung können darüber hinwegtäuschen, dass derAngriff auf unsere Postler und Postlerinnen, auf unsere Postämter noch lange nicht verhindert ist. Nach wie vor wollen die Aktionäre kräftig Profit scheffeln und mit den neuerlichen Postamtsschließungen und Personalabbau - jetzt halt in Einjahresschritten - die Post für die EU-weite Liberalisierung „fit“ machen..

Eine Wahl die eigentlich keine war

Gewerkschaften Von Werner Beier, Stv. Bundesvorsitzender des GLB

Besser wäre es über die Sitzung des ÖGB-Bundesvorstandes vom 1.Dezember 2008 als Folkloreveranstaltung zu sprechen, bei der Altpräsident Hundstorfer in die Bundesregierung verabschiedet und seine ohnehin feststehende interimistische Nachfolge durch Metallerchef Foglar zelebriert wurde.

GLB-Vida klar für das öffentliche Eigentum

Vida Unter dem Vorsitz von Werner Beier fand am 29. November 2008 im Linzer Ibis-Hotel eine Bundeskonferenz des GLB-Vida statt, die eine klare Ansage für die Bedeutung des öffentlichen Eigentums abgab. GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger wies in einem Grußwort auf die AktivistInnenkonferenz des GLB zur AK-Wahl im Oktober in Wien hin und bezeichnete den GLB-Vida als wichtigen Teil des GLB. GLB-Vida-Vorsitzender Andreas Szinger bilanzierte in seinem Bericht, dass die Umstrukturierungsphase seit Gründung des GLB-Vida im Jahre 2006 jetzt mit der formalen Umbenennung und Beschlussfassung eines neuen Statuts abgeschlossen ist.

Ein Postfuchs, ganz auf schlau…

GPF Keine Mördergrube aus seinem Herzen macht Postgewerkschaftschef Gerhard Fritz im „Presse“-Interview. Wie selten wird dabei das (zumindest indirekte) Zusammenspiel einer sozialpartnerschaftlichen Gewerkschaftsspitze mit Management und Politik deutlich.

Gegen die Zerstörung der Post!

GPF „Die Post bringt allen was“ – so der Werbespruch der Post AG. Was die Post bringt, ist aber sehr unterschiedlich.
- Für die Beschäftigten: Arbeitsplatzabbau von 35.493 (1999) auf 25.764 (2007) und minus weitere 9.000 bis 2015, wachsender Leistungsdruck durch mit Lohndumping arbeitende Billigkonkurrenz privater Postdienste.
- Für die Allgemeinheit: Reduzierung der Postämter von 2.468 (2000) auf 1.311 (2007) und minus weitere 1.000 bis 2015.
- Hingegen für die AktionärInnen: Gewinnsteigerung von 28 (2003) auf 163 Millionen Euro (2007) und Erhöhung der Dividende von 0,51 (2003) auf 1,40 Euro pro Aktie (2007).

Ein bissl was geht noch!

PRO-GE Von Peter Scherz, GLB-Betriebsrat bei Magna-Steyr in Graz und GLB-Arbeiterkammerrat Steiermark

Über den Abschluss bei den Lohnverhandlungen für die Metallbranche brauchen wir uns nicht zu freuen. Fair wären meiner Meinung nach fünf Prozent gewesen. Doch die Unternehmerseite setzte absichtlich auf Verzögerungstaktik. Die täglich neu über uns hereinprasselnden Hiobsbotschaften der sich anbahnenden Wirtschaftskrise sollten uns zermürben.

Wischiwaschi und Gemauschel

Vida Von Werner Beier, Betriebsrat ÖBB, Stv. Vorsitzender GLB-VIDA und Stv. GLB-Bundesvorsitzender

Wenn der beschämend niedrige Lohnabschluß der Metaller von 3,8 bzw. 3,9 Prozent für 2009 allgemein als vertretbar gehandelt wird, bedeutet das gerade für die ArbeitnehmerInnen unter dem Dach der Gewerkschaft VIDA nichts Gutes. Bekanntlich und „traditionell“ legen die Metaller mit ihren Ergebnissen die obere Latte der erreichbaren Abschlüsse aller Branchen bei der Herbstlohnrunde und hier kann realistisch höchstens von einer Nulllohnrunde gesprochen werden.