Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Mauern bei den Inhalten, Denkzettel bei der Wahl

Gewerkschaften Zwei Tage lang plätscherte der 16. ÖGB-Kongress im Wiener Austria Center in dem Bewusstsein der Delegierten, dass ohnehin alles gelaufen war vor sich hin. Diesen Eindruck mussten zwangsläufig alle gewinnen, welche die durch den BAWAG-Skandal ausgelöste Reformdebatte des Jahres 2006 verfolgt hatten bei der anfängliche Hoffnungen sich immer mehr verflüchtigt hatten.

Gewerkschaftliche Anliegen offensiver durchsetzen

Gewerkschaften In der der nach Themenbereichen geführten Diskussion zum Grundsatzprogramm beim 16. ÖGB-Kongress gab es zahlreiche kritische Anmerkungen verbunden mit der Forderung nach einer offensiveren Politik der ÖGB.

Massive Skepsis zur ÖGB-Reform

Gewerkschaften Den vorgesehenen Zeitplan sprengte die Reformdiskussion beim 16. ÖGB-Kongress. Durchgehend gab es dabei von oppositionellen GewerkschafterInnen deutliche Skepsis zum Reformprozess, der vereinzelt auch aus Beiträgen der FSG-Mehrheit durchklang.

Kritische Anmerkungen zu den Berichten

Gewerkschaften Den multimedial unterstützten Berichten der drei Leitenden Sekretäre Roswitha Bachner, Richard Leutner und Clemens Schneider sowie der Kontrollvorsitzenden Lore Hostasch beim 16. ÖGB-Kongress folgte eine recht kritische Diskussion.

Pfeifkonzert für die Regierung

Gewerkschaften Ein Pfeifkonzert von oppositionellen GewerkschafterInnen bei der Begrüßung von Bundeskanzler Gusenbauer, Vizekanzler Molterer und mehreren MinisterInnen sowie Wirtschaftskammerpräsident Leitl und Industriellen-Präsident Sorger störte die sorgsam geplante Harmonie bei der Eröffnung des 16. ÖGB-Kongresses im Austria Center am 22. Jänner 2007.

Mitarbeit erwünscht

GPF Liebe Kollegin, lieber Kollege,

gerade jetzt - angesichts der geplanten Verschleuderung der Post an der Börse, den vorgesehenen weiteren Schließungen von Postämtern und dem geplanten weiteren Personalabbau - sind Personalvertreterinnen und -vertreter, die sich den Beschäftigten u.a. im Zustell- und Schalterbereich verpflichtet fühlen, notwendiger denn je. Bei der Führung der Postgewerkschaft - egal ob rot oder schwarz - ist dies offensichtlich nicht der Fall.

2. Generalversammlung GLB-GPA

GPA-DJP Am 25.März fand in Wien die 2. Generalversammlung des GLB in der GPA statt. Dabei wurden folgende Anträge angenommen:

Aktionskomitee gegen die Privatisierung der Post

GPF Wir lehnen die Privatisierung der Post grundsätzlich ab,

... weil die Privatisierung in erster Linie den Aktionären nützt und auf Kosten von Beschäftigten und KundInnen der Post geht.

... weil die Privatisierung zu einem weiteren Abbau von Beschäftigten und der Erhöhung des Drucks auf die Beschäftigten führt. Schon in Vorbereitung auf die Postprivatisierung wurden 9.000 Beschäftigte abgebaut, weitere Tausende sollen folgen.