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Gehaltsverhandlungen 2012

younion Betrifft nur Altbedienstete: Ab 1. Februar 2012 werden die Löhne und Gehälter um 2,56 Prozent und um einen schemawirksamen Fixbetrag von 11,10 Euro erhöht.

Die Erhöhungen sind nach Einkommen (Gehalt plus allgemeiner Dienstzulage) gestaffelt:
- 1.500 Euro ergibt einen Zuwachs von 3,3 Prozent
- 2.000 Euro ergibt einen Zuwachs von 3,12 Prozent
- 2.800 Euro ergibt einen Zuwachs von 2,96 Prozent
- 4.000 Euro ergibt einen Zuwachs von 2,84 Prozent
Nebengebühren und Zulagen werden um 2,95 Prozent angehoben.

Times They Are A-Changin´

Vida Von Werner Beier, Stv. Bundesvorsitzender des GLB

Was Bob Dylan 1964 proklamierte, trifft nur bedingt auf die Bahn und die EisenbahnerInnen zu, denn deren Bashing ist ja schon seit Jahrzehnten liebgewonnenes Brauchtum der rund acht Millionen österreichischen Bahnspezialisten und Expertinnen.

Tatsächlich hat der sprichwörtliche Hut für die Erhaltung der Bahn in bewährter Form und öffentlicher Hand durch die neoliberale Großoffensive der 90er Jahre zu brennen begonnen. Zertrümmerung der Unternehmensstrukturen, EU – Liberalisierungspakete und Frontalangriffe auf Anlagevermögen und Dienstrecht waren und sind die Folge.

GLB/Gdg-KMSfB: Gehaltsforderung 2012

younion In einem Brief an das Präsidium der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten legte der GLB-GdG seine Forderungen zu den Gehaltsverhandlungen für 2012 dar:

Trotz fetter Produktivitätssteigerung mageres Angebot für die Beschäftigten

PRO-GE Das Verhandlungskomitee der Arbeitnehmerseite hat gestern nach sechstündigen Verhandlungen einstimmig beschlossen, die Metaller-Lohnverhandlungen abzubrechen.

Peter Scherz, Arbeiterbetriebsrat bei Magna-Steyr und steirischer AK-Rat des GLB, dazu: „Die Verhandlungen spießen sich an der Sturheit der Unternehmerseite, die für die Fleißigen in den Betrieben nichts übrig hat. Die Vertreter der Unternehmen „vergessen“, dass wir ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr hinter uns haben. Überall gibt es zweistellige Zuwachsraten. Aber wie schon so oft will uns die Unternehmerseite nicht einmal die Teuerung abgelten, geschweige denn die Produktivität.“

Hilfe für Postgewerkschafter in Not

GPF Helmut Köstinger, sozialdemokratischer Vorsitzender der Postgewerkschaft aus der Steiermark, nimmt offenbar Anleihen vom ehemaligen steirischen KP-Landtagsabgeordneten Ernest Kaltenegger bzw. den öffentlichen Mandataren der KPÖ-Steiermark.

Was ist der Gesellschaft soziale Arbeit wert?

GPA-DJP BAGS-Kollektivvertrag – ein Mittel zur Sicherung einer Billiglohnbranche? Von Karin Antlanger, BRV EXIT-sozial Linz

Seit Juli 2004 ist er in Kraft – der Kollektivvertrag für private Gesundheits-und Sozialdienste – der BAGS-KV. Auf den ersten Blick für manche eine wichtige Absicherung ihrer arbeitsbezogenen Ansprüche, doch bei genauerem Hinschauen ein janusköpfiges Machwerk, in dem sich die ökonomischen Interessen der Bundesregierung und der Landesregierungen weitgehend durchgesetzt haben:

Der GLBvida zu den Gehaltsverhandlungen bei den ÖBB

Vida Da der im Vorjahr für ein Jahr abgeschlossene Gehaltsabschluss mit 30. Juni endet stehen Gehalts- bzw. Lohnverhandlungen für die MitarbeiterInnen bei den ÖBB an. Nach den aktuellen Prognosen des Wirtschaftsforschungsinstitutes wird sich das Wirtschaftswachstum in Österreich 2011 bei 2,4 Prozent einpendeln. Demgegenüber steht eine zu erwartenden Teuerungsrate um die 2,9 Prozent.

Gesetzlicher Mindestlohn verpönt

Vida Von Josef Stingl

„Gesetzlicher Mindestlohn“ ist eine Forderung, die im ÖGB und seinen Fachgewerkschaften verpönt ist. Das würde ja die KV-Verhandlungsfähigkeit der Gewerkschaften untergraben. Mindestlohn ja, aber nur durch das Verhandlungsgeschick des ÖGB sei ein solcher wirklich sinnvoll. So oder ähnlich weht jenen der Wind entgegen, die sich für einen gesetzlichen Mindestlohn stark machen.