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GLB bei PRO-GE Demo vor Knill-Werk

PRO-GE 800 Me­tal­ler_in­nen de­mon­s­trie­rten am 21.10.2013 für höhe­re Ein­kommen, Er­halt der Ar­beits­zeit und der Ver­trags­ge­mein­schaft vor dem Knill Be­trieb Mos­dor­fer in Weiz.

An der Demonstration nahmen auch der steirische AK-Rat des GLB und Sandvik-Betriebsrat Dietmar Zechner und Peter Scherz teil, der für den GLB im Verhandlungskomitee der Gewerkschaft sitzt.

Peter Scherz: "Heuer geht es in der Auseinandersetzung mit den Unternehmern nicht nur um einen Prozentpunkt mehr oder weniger, es geht darum, den Versuch der Gegenseite abzuwehren, das Kollektivvertragssystem insgesamt auszuhebeln."

Aktive GLB-Bilanz in der Metallbranche

PRO-GE Am 2. Februar 2013 fand die Bundeskonferenz des GLB PRO-GE in Graz statt. In seinem politischen Bericht stellte Obmann Peter Scherz fest, dass die „neoliberale Politik über ganz Europa hinweg schwappt“, und dass es keine Anzeichen gebe, die Macht der Konzerne zu brechen.

Unternehmer wollten möglichst geringe Lohnerhöhung

PRO-GE Der sechste Abschluss der Verhandlungen in der Metallindustrie sei bezeichnend. Problemlos sei er mit dem gleichen Ergebnis wie die vorherigen fünf Abschlüsse über die Bühne gegangen.

Unternehmerforderungen bringen keinen einzigen Arbeitsplatz

PRO-GE Von Verhandlungsrunde zu Verhandlungsrunde bei den Metallern verstärkt sich das Bild: Die Unternehmerseite will entscheidende Verschlechterungen der Position von Arbeitern und Angestellten durchsetzen und stützt sich dabei auf Rückendeckung durch die EU.

Metaller-Lohnrunde: Druck auf Arbeiterrechte verstärkt

PRO-GE Nach der zweiten Metallerverhandlungsrunde ist für die Gewerkschafter einiges klarer geworden. Unsere „Sozialpartner“ haben ihr wahres Gesicht gezeigt“, kommentiert Peter Scherz, Mitglied der Verhandlungskommission der Gewerkschaft ProGe, die Forderung der Industriellen nach unterschiedlichen Arbeitszeiten und betrieblichen Flexibilisierungen.

Vom Kollegen zum Spielball des Unternehmens

PRO-GE Von Karl Haslinger

„Warte mal, Karl“ höre ich hinter mir jemanden rufen, als ich durch die große Werkstätte gehe. Ich bleibe stehen und drehe mich um: vor mir steht ein mittelgroßer Mann mittleren Alters. Ich kenne ihn vom Sehen und er trägt die „Voest-Uniform“.

Er ist also einer von „uns“, keiner der herumstehenden „Leistungszukäufe“, Angehörige von Fremdfirmen, die kurzfristige Jobs erledigen.

Trotz fetter Produktivitätssteigerung mageres Angebot für die Beschäftigten

PRO-GE Das Verhandlungskomitee der Arbeitnehmerseite hat gestern nach sechstündigen Verhandlungen einstimmig beschlossen, die Metaller-Lohnverhandlungen abzubrechen.

Peter Scherz, Arbeiterbetriebsrat bei Magna-Steyr und steirischer AK-Rat des GLB, dazu: „Die Verhandlungen spießen sich an der Sturheit der Unternehmerseite, die für die Fleißigen in den Betrieben nichts übrig hat. Die Vertreter der Unternehmen „vergessen“, dass wir ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr hinter uns haben. Überall gibt es zweistellige Zuwachsraten. Aber wie schon so oft will uns die Unternehmerseite nicht einmal die Teuerung abgelten, geschweige denn die Produktivität.“