Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Postvorstand will weitere 293 Postämter schließen

GPF Ein Vergleich Österreich – Schweiz zeigt, wo der Unterschied liegt: Die Ankündigung der Post, weitere 293 Postämter zu schließen, muss Empörung hervorrufen. Damit würde das Filialnetz de Post auf rd. 1.000 absinken, das sind 60% weniger als noch im Jahr 2000.

Für Faymann und die Dividende

GPF Das kleinformatige Buntblatt namens „Österreich“ gibt sich in Konkurrenz zur weniger bunten „Krone“ gerne als Zeitung des „kleinen Mannes“. Kein Thema, das nicht marktschreierisch aufgemacht und auf Schlagzeilen und bildliche Darstellung verkürzt wird, um populistische Neigungen zu befriedigen. Aber wenn es ums Eingemachte geht, zeigt Herausgeber Wolfgang Fellner in seiner Kolumne „Das sagt Österreich“ wo er wirklich steht, wie etwa jetzt beim neuesten Post-Konflikt.

GLB-Postvorsitzender Hobek zum Post-Streik

GPF Gegen die Zerschlagung der Post ! Post muss im öffentlichen Eigentum bleiben!

Der Gewerkschaftliche Linksblock unterstützt alle Kampfmassnahmen der Postgewerkschaft gegen die Zerschlagung des Unternehmens!

Robert Hobek, Vorsitzender des GLB in der Postgewerkschaft und Spitzenkandidat des GLB bei den Wiener AK-Wahlen, fordert bereits seit Jahren einen Branchenkollektivvertrag, der aber nicht zu Verschlechterungen für die Beschäftigten der Post AG führen darf.

PostlerInnen-Solidarität

GPF Noch soviel Getöse seitens der Generaldirektion oder der neuen Regierung können darüber hinwegtäuschen, dass derAngriff auf unsere Postler und Postlerinnen, auf unsere Postämter noch lange nicht verhindert ist. Nach wie vor wollen die Aktionäre kräftig Profit scheffeln und mit den neuerlichen Postamtsschließungen und Personalabbau - jetzt halt in Einjahresschritten - die Post für die EU-weite Liberalisierung „fit“ machen..

Ein Postfuchs, ganz auf schlau…

GPF Keine Mördergrube aus seinem Herzen macht Postgewerkschaftschef Gerhard Fritz im „Presse“-Interview. Wie selten wird dabei das (zumindest indirekte) Zusammenspiel einer sozialpartnerschaftlichen Gewerkschaftsspitze mit Management und Politik deutlich.

Gegen die Zerstörung der Post!

GPF „Die Post bringt allen was“ – so der Werbespruch der Post AG. Was die Post bringt, ist aber sehr unterschiedlich.
- Für die Beschäftigten: Arbeitsplatzabbau von 35.493 (1999) auf 25.764 (2007) und minus weitere 9.000 bis 2015, wachsender Leistungsdruck durch mit Lohndumping arbeitende Billigkonkurrenz privater Postdienste.
- Für die Allgemeinheit: Reduzierung der Postämter von 2.468 (2000) auf 1.311 (2007) und minus weitere 1.000 bis 2015.
- Hingegen für die AktionärInnen: Gewinnsteigerung von 28 (2003) auf 163 Millionen Euro (2007) und Erhöhung der Dividende von 0,51 (2003) auf 1,40 Euro pro Aktie (2007).

Zerknüllt und in die Ecke geworfen

GPF Von Ingo Riß

Robert Hobek ist Vorsitzender des Vertrauenspersonenausschusses (Betriebsrat) der Post-Zustellbasis in Wien Liesing. Hobek ist bekannt dafür, als streitbarer Personalvertreter mit ihm eigener Vehemenz zu agieren.

Post-Volksbegehren unterstützen!

GPF Der GLB-Post unterstützt das Volksbegehren „Stopp dem Postraub!“ der FCG mit folgenden Forderungen: Aufrechterhaltung der Infrastruktur und dadurch Sicherung von Postdienstleistungen zu gleichen Bedingungen für die gesamte Bevölkerung. Novellierung des Postgesetzes und Erhebung in den Verfassungsrang. Fixierung von mindestens 1.300 Postfilialen im Postgesetz welche durch die Post AG zu führen sind. Schaffung von rechtlichen Rahmenbedingungen die auch nach der Liberalisierung Brief einen fairen Wettbewerb sicherstellen.