Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Drittbester Winter und zufriedenstellender KV-Abschluss?

Vida Rückwirkend für den 1. Mai 2010 wurde „nach zähen und langen Verhandlungen“ (vida - O-Ton) am 4. Mai der KV-Abschluss für die Hotellerie und Gastronomie erzielt.

„Ab Mai 2011 gilt Mindestlohn von 1.000 Euro netto. (…) Die Kollektivvertragsgehälter für die rund 25.000 Angestellten werden für den 1. Mai 2010 um 1,65 Prozent und ab 1. Mai 2011 um 2,05 Prozent erhöht. Außerdem konnte eine bundesweite Angleichung der Lehrlingsentschädigungen und eine Anhebung der Bekleidungspauschale auf 34,50 Euro erzielt werden. (…) Wir konnten in schwierigen Verhandlungen für die Beschäftigen in der Hotellerie und Gastronomie einen zufriedenstellenden Abschluss erzielen “, so dazu die Gewerkschaft vida in ihrer Aussendung.

Pensionsreformen bei den ÖBB

Vida Von Franz Grün

Seit dem Jahr 1997 wurde die Pensionsregelung für unkündbare ÖBB-Bedienstete viermal reformiert. Dies jedes Mal zu Ungunsten der zu Recht murrenden EisenbahnerInnen welche unter gänzlich anderen Voraussetzungen ihren Dienst bei den Österreichischen Bundesbahnen begannen. Hiezu kommt die allgegenwärtige Hetzkampagne diverser Staatssekretäre (Kukacka, Lopatka) gegen die EisenbahnerInnen welche von diversen Massenblättern allzu gerne aufgegriffen wird.

Brüsseler Spitzen

Vida Von Werner Beier, Stv. Bundesvorsitzender des GLB und Stv. Vorsitzender des GLBvida

Wenn heute ÖBB-Kundinnen und Kunden die widrigen Bedingungen beim Bahnfahren beklagen, so ist dies die logische Folge einer nahezu zwanzigjährigen Politik. Der GLB hat bereits in den frühen 90ern vor dieser Entwicklung gewarnt und es bedarf keiner prophetischen Begabung um vorher zu sehen, dass im zukünftigen Rückblick sogar die heutigen Zustände noch positiv bewertet sein werden.

ÖBB und politischer Verwesungsgeruch

Vida Von Werner Beier

Verlorene Zockermillionen, Datenaffäre, abenteuerliche Spesenabrechnungen von Aufsichtsräten und ein durch jahrelanges personelles Aushungern geschaffenes Chaos im Alltagsgeschäft prägen aktuell das Bild der ÖBB. Garniert wird dies durch eine drohende Bilanzkatastrophe, werden doch die horrenden Infrastruktur- und Baukosten budgetkosmetisch und Brüsselgerecht ganz selbstverständlich in der ÖBB-Bilanz geparkt.

Managerkultur - Die Bahn im Wahn

Vida Von Franz Grün

Die regelmäßige mediale Präsenz der Österreichischen Bundesbahnen wäre an sich zu begrüßen – wären die Meldungen nicht immer negativ behaftet. Verantwortlich dafür sind in vielen Fällen die Spitzenmanager der Bahn. Für die Tagesabläufe sind jedoch andere zuständig.

Datenskandal: Die kranken Eisenbahner

Vida Von Werner Beier, Stv. GLB-Vorsitzender

Halten wir fest: Ein Betrieb wie die ÖBB sind weder Mädchenpensionat noch ein Ministerium. Hier wird schwere, gefährliche Arbeit rund um die Uhr und bei jeder Witterung an jedem Tag des Jahres durchgeführt. Wenn Bürokraten, Politik und Medien immer wieder mit der angeblich so hohen Anzahl von Krankenstandstagen im Österreichvergleich argumentierten, hat der GLB-Vida stets auf die zahlreichen schweren Arbeitsunfälle mit entsprechender Nachsorgung und die naturgemäß auftretenden Leiden einer ausgebrannten und überalterten Belegschaft hingewiesen. Wer eins und eins zusammen zählen kann, wird auch erkennen, dass sich dieses Problem durch die Anhebung des Pensionsalters eher noch verschärfen wird.

AUA – das Finale

Vida Von Werner Beier, Stv. GLB-Bundesvorsitzender und Stv. Vorsitzender des GLBvida

Nachdem die ehemals staatliche Luftlinie noch tiefer in die roten Zahlen geraten war, scheint nationale Beruhigung und Wohlgefallen über die doch noch gelungene Abnabelung und Mitgift zu Gunsten der deutschen Lufthansa zu herrschen. Oder wie sonst nennt sich ein Geschenk, dem noch hunderte Millionen von Steuergeldern quasi beigepackt werden?