Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Harte Arbeit – Karger Lohn

Vida Von Franz Grün

Die einen besuchen sie regelmäßig, für andere ist der Besuch ihres Friseurs zum Kult geworden. Sie sind nicht nur perfekte Stylisten sondern Berater fürs äußerliche Auftreten und oftmals gute Zuhörer für Probleme ihrer KundInnen. Man sollte meinen, dass diese DienstleisterInnen auch dementsprechend entlohnt werden – ein Blick auf den Kollektivvertrag belehrt uns eines Besseren.

Wohin der Flug führt

Vida Von Werner Beier, Stv. GLB-Bundesvorsitzender

Die 1957 gegründete AUA war ursprünglich voll im Staatsbesitz. 1988 erfolgte unter der rotschwarzen Regierung ein erster Börsegang mit 25 Prozent. In der Folge stieg der Streubesitz auf 48,02 Prozent und die restlichen 42,75 Prozent ÖIAG-Anteil stehen nun politisch abgesegnet zum Geschenk bereit. Wohin der Flug der AUA führt, ist klar: Die Gremien von ÖIAG und AUA sind von Lobbyisten des deutschen Kapitals durchsetzt und sie machen erfolgreich Druck für den Verkauf der AUA an die Lufthansa. Österreich vollzieht den nächsten „Anschluss“ an das Konzernsyndikat um die Finanzgiganten Deutsche Bank und Allianz-Konzern/Dresdner Bank.

GLB-Vida klar für das öffentliche Eigentum

Vida Unter dem Vorsitz von Werner Beier fand am 29. November 2008 im Linzer Ibis-Hotel eine Bundeskonferenz des GLB-Vida statt, die eine klare Ansage für die Bedeutung des öffentlichen Eigentums abgab. GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger wies in einem Grußwort auf die AktivistInnenkonferenz des GLB zur AK-Wahl im Oktober in Wien hin und bezeichnete den GLB-Vida als wichtigen Teil des GLB. GLB-Vida-Vorsitzender Andreas Szinger bilanzierte in seinem Bericht, dass die Umstrukturierungsphase seit Gründung des GLB-Vida im Jahre 2006 jetzt mit der formalen Umbenennung und Beschlussfassung eines neuen Statuts abgeschlossen ist.

Wischiwaschi und Gemauschel

Vida Von Werner Beier, Betriebsrat ÖBB, Stv. Vorsitzender GLB-VIDA und Stv. GLB-Bundesvorsitzender

Wenn der beschämend niedrige Lohnabschluß der Metaller von 3,8 bzw. 3,9 Prozent für 2009 allgemein als vertretbar gehandelt wird, bedeutet das gerade für die ArbeitnehmerInnen unter dem Dach der Gewerkschaft VIDA nichts Gutes. Bekanntlich und „traditionell“ legen die Metaller mit ihren Ergebnissen die obere Latte der erreichbaren Abschlüsse aller Branchen bei der Herbstlohnrunde und hier kann realistisch höchstens von einer Nulllohnrunde gesprochen werden.

Sicherheit und mehr

Vida Von Werner Beier, Betriebsrat ÖBB, Stv. Vorsitzender GLBvida und Stv. GLB-Bundesvorsitzender

Das ist alarmierend: Fehlende Fahrzeitenaufzeichnung im Österreichischen Bahnverkehr gefährdet einerseits die Sicherheit und öffnet der Ausbeutung von ArbeitnehmerInnen Tür und Tor! Was im Straßenverkehr vorgeschriebene Norm, wird vom Fachverband Schienenverkehr in der Bundeswirtschaftskammer vehement abgelehnt. Fernab jeder Realität wird von ohnehin geplanten „Linienverkehren“ gesprochen und mit der daher völlig ausreichenden persönlichen Fahrzeitenaufzeichnung durch die FahrzeugführerInnen argumentiert.

Verträge sind einzuhalten!

Vida Von Rudolf Pichler

Das hört man immer wieder, wenn es um Verträge von ÖBB-Spitzenmanagern geht. Erinnern wir uns zurück: Vorm Walde wurde sein Abschied von den ÖBB mit Euro 1,2 Millionen und seinem Nachfolger Huber sein noch nicht ganzer Abschied (Konsulent) mit mehr als EUR 800.000,- versüßt. Mit der oben genannten Begründung, Verträge sind einzuhalten.

Ausverkauf, Blendgranaten, Frust und Widerstand

Vida Von Werner Beier

Glasklar: Diese Regierung bereitet den Verkauf des noch in öffentlichem Eigentum stehenden Unternehmensbesitzes vor. Konkret geht es um die Bundesimmobilien, ÖBB Rail-Cargo und über die von der ÖIAG gehaltenen Anteile bei Verbund, Post, OMV, Telekom sowie die 39,8 Prozent der AUA, auf die sich gerade medial „eingeschossen“ wird.

Das Karussell dreht sich

Vida Von Franz Grün

Bahn, Post und Telekom sind die bekanntesten Spielwiesen für Privatisierungsgelüste neoliberaler bekannter und weniger bekannter Politiker verschiedenster Couleurs. Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre startet die neoliberale Politik und wird, teilweise durch die Medien unterstützt, gesellschaftsfähig gemacht.