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Zahnlos und kein Tiger

International Anne Rieger über 100 Jahre Internationale Arbeitsorganisation (ILO)

Wie können Jeans für unter 11 Euro oder T-Shirts für unter 1,50 hergestellt und verkauft werden? Warum sterben Minenarbeiter, die für Vale arbeiten, das größte Bergbauunternehmen der Welt? Diese Fragen drängen sich auf, wenn wir uns die Jubelreden bei den Feiern anlässlich des 100. Geburtstags der International Labour Organisation (ILO) anhören.

Noch immer arbeiten 2 Millionen Kinder für die Schoko-Konzerne

International Ein Ende der Kinderarbeit im Kakaoanbau bis 2020: Zu diesem Ziel haben sich die Schokoladenkonzerne 2010 verpflichtet. "Ein halbes Jahr bevor die Frist abläuft, kann keiner der großen Schokoladehersteller garantieren, dass keine Kinderarbeit in ihren Produkten steckt", stellen Gerhard Riess, Branchensekretär der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), und Stefan Grasgruber-Kerl von Südwind anlässlich des Welttages gegen Kinderarbeit am 12. Juni fest: "Die Unternehmen sind aufgefordert jetzt wirksame Maßnahmen zu setzen, wenn sie ihre Glaubwürdigkeit nicht endgültig verspielen wollen."

Erfolgreicher Streik in Györ

International Anne Rieger über Ungarn als Testlabor für die deutsche Autoindustrie

Die Beschäftigten hatten mit ihrer Betriebsgewerkschaft 18 Prozent höhere Löhne, transparente Entgeltsysteme und bessere Arbeitsbedingungen gefordert.

Drohende Kündigungswelle bei IKEA

International Leo Kühberger über die Praktiken des schwedischen Möbel-Multis

Als Ende November durchgesickert ist, dass IKEA weltweit 7.500 Stellen streichen will, war die Verunsicherung unter den 160.000 Beschäftigen groß. Das Unternehmen befindet sich seit Jahren auf Expansionskurs und konnte sowohl Umsatz als auch Gewinn regelmäßig steigern.

Bangladesch: Mangelnder Respekt der Regierung für Grundfreiheiten

International Nach der jüngsten Revision der Mindestlöhne im Textilsektor sind in Bangladesch tausende ArbeiterInnen aus Protest auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Dhaka feuerte die Polizei Gummigeschosse und Tränengas in die Menge, worauf ein Arbeiter starb und viele andere verletzt wurden.

EU-Afrika-Forum: „Gerechter Handel statt freier Handel!“

International Heute und morgen findet das EU-Afrika-Forum in Wien statt. Die Plattform „Anders Handeln“ sieht bei der thematischen Ausrichtung des Forums das Pferd am Schwanz aufgezäumt: Wird die bisherige wirtschaftliche Zusammenarbeit ausgebaut, werden sich die Lebensbedingungen nicht verbessern: Die neoliberalen Wirtschaftspartnerschaften (bekannt als EPAs) und die WTO-Abkommen sind ein massiver Angriff auf die lokale Produktion und Wirtschaft afrikanischer Länder.

Armutslöhne bei H&M

International Aktionen in Graz, Wien und Salzburg, von Bangalore, Delhi über London und Washington DC bis Zagreb, weltweit erinnern AktivistInnen H&M an sein Versprechen: 850.000 Beschäftigte sollten bereits heuer einen Existenzlohn bekommen, dies hatte H&M vor fünf Jahren im November 2013 angekündigt.

Österreich in doppelter Verantwortung für UN-Vertrag!

International Von 15. bis 19. Oktober 2018 findet diese Woche in Genf die vierte Verhandlungsrunde zum UN-Abkommen über Wirtschaft und Menschenrechte statt. Bei desem sogenannten TNC Treaty geht es um die Frage, ob international agierende Konzerne in Zukunft für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden zur Verantwortung gezogen werden können.