Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

GLB gegen Privatisierung im Bildungswesen

Wien Die 142. Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer stand ganz im Zeichen der PISA-Studie. GLB-Arbeiterkammerrätin Beatrix Todter wies in ihrer Rede auf die zu hohe SchülerInnenzahl in den Schulklassen hin. Sie betonte auch, dass es eine wichtige Aufgabe der Schulen ist, aus den SchülerInnen mündige Menschen zu machen, die von der Politik und der Werbung nicht leicht zu manipulieren sind. Weiters führte sie aus, dass es zu keiner zwei- Klassen Bildung durch Schulsponsoring von Privatschulen kommen darf.

Gegen Privatisierung im Gesundheitswesen und Zerschlagung der ÖBB

Wien Die Arbeiterkammerrätin des GLB, Beatrix Todter, ist in ihrem Redebeitrag bei der 141. Vollversammlung der Wiener Arbeiterkammer
nicht nur auf die unsozialen Erhöhungen und Streichungen im Rahmen der Gesundheitsreform eingegangen, sondern sie thematisierte auch als einzige die Privatisierung und Zerschlagung der ÖBB. Selbstverständlich prangerte sie auch noch einmal die Deregulierung der Arbeitszeit an und verwies auf den 12. ÖGB-Kongress im Jahr 1987, der sich eindeutig zur 35-Stunden Woche bekannte.

Wichtige GLB-Initiativen

Steiermark In der 2. Vollversammlung der steirischen AK vom 7. November 2004 brachte Linksblock-Mandatar Peter Scherz zwei Dringlichkeitsanträge ein. Dabei ging es um die Solidarität mit den Beschäftigten der Autoindustrie in Deutschland und um die Gemeindewohnungen in Graz. Die Solidarität mit den Protestaktionen der Belegschaften des General Motors Konzerns und von VW ist nach Auffassung des Linksblocks aus prinzipiellen Gründen notwendig.

Druck auf kritischen Betriebsrat durch Versetzung

OÖ Mit Wirkung vom 19. Jänner 2004 wurde Franz Bernegger, einer der zwei parteilosen Betriebsräte des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB) bei ZF Steyr, auf Anordnung von Geschäftsführer Bernd Kohl von der Kostenstelle 2111 (Betriebsschlosserei) auf die Kostenstelle 7834 (Hinterachsmontage) versetzt. Begründet wurde diese Versetzung mit „betrieblichen Notwendigkeiten“.

GLB-Landeskonferenz Oberösterreich

OÖ Bilanz über die Tätigkeit der letzten vier Jahre zog der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) Oberösterreich bei einer Landeskonferenz unter dem Motto „Impulse für eine fortschrittliche Gewerkschaftspolitik“ am 9. Oktober 2004 in Linz. Der scheidende Landesvorsitzende Siegfried Pötscher wies in seinem Bericht auf Rückschläge bei verschiedenen Wahlen (Arbeiterkammer, PV-Wahlen ÖBB, Post, Magistrat). aber auch auf einige Erfolge bei der Erringung neuer und Behauptung vorhandener Betriebspositionen hin und betonte in Hinblick auf die immer aggressiver werdenden Angriffe des Kapitals auf erkämpfte soziale Errungenschaften auf die Notwendigkeit einer kämpferischen Gewerkschaftsbewegung hin.

Plattform „Soziales in Wien“

Wien Absicherung der Beschäftigten im Sozialbereich und Garantie guter öffentlicher Sozialleistungen jetzt!

Mit der Ausgliederung großer Teile der öffentlichen Sozialverwaltung in den Bereichen Altenpflege, Behindertenwesen, Wohnungslosenhilfe und anderen am 01. Juli 2004 in den Fonds Soziales Wien (FSW) kommt es zu einem Meilenstein im Umbau des Wiener Sozialsystems, dem wir kritisch gegenüberstehen, da vergleichbare 'Reformen' bisher immer zu Nachteilen für Beschäftigte und LeistungsbezieherInnen geführt haben. Rund 15.000 betroffene KollegInnen, 60.000 LeistungsbezieherInnen und 700 Millionen Euro machen uns die Dimension deutlich. In Anbetracht dieser Gefahr haben sich die betroffenen Gewerkschaften (GPA, GdG, HTV, HGPD), Betriebsratskörperschaften und Belegschaften in der Plattform "Soziales in Wien" zusammengeschlossen. In dieser wurde ein Forderungskatalog ausgearbeitet, welcher sich an die politischen Parteien, die verantwortlichen StadtpolitikerInnen und die Geschäftsführung des FSW richtet.

Plattform des GLB-Oberösterreich für die Arbeiterkammerwahl 2004

OÖ Mach Deine Kritik spürbar: GLB!

Neoliberale Politik weiter verschärft

Seit der letzten Arbeiterkammerwahl im Frühjahr 2000 hat sich der neoliberale Charakter der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklung Österreichs weiter verschärft. Dies hängt aber nicht nur mit der Ablösung der zur „Sanierung” Österreichs 1986 angetretene rotschwarzen Koalition durch die schwarzblaue Regierung zusammen, sondern entspricht der internationalen Entwicklung. Die rotgrüne Regierung in Deutschland agiert in ähnlich brutaler Weise gegen die Lohnabhängigen wie die schwarzblaue in Österreich.