Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

1.700 Euro Monatslohn sind das Mindeste!

Tirol Anlässlich des heutigen Welttages für soziale Gerechtigkeit bekräftigt Tirols ÖGB-Vorsitzender Otto Leist seine Forderung nach einem kollektivvertraglichen Monatslohn von 1.700 Euro brutto. „Das Aus für Niedriglohnbranchen wäre ein wichtiger Schritt zu sozialer Gerechtigkeit. Die Armutsgefährdungsschwelle liegt nachweislich bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 1.500 Euro“, so Leist. Derzeit verdienen in Österreich 138.000 Menschen, die einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, weniger als 1.500 Euro brutto.

Ein Brief an Herrn Blümel

Wien Anita Kainz hat dem Wiener ÖVP-Chef Gernot Blümel geschrieben:

Sehr geehrter Herr Blümel, es wundert mich sehr, dass gerade die ÖVP, die sonst immer die christlichen Werte und die Familie hervorhebt, für eine Sonntagsöffnung ist.
Die TouristInnen wollen in erster Linie unsere Kunst und Kultur sehen. Da sie nicht nur am Sonntag da sind, haben sie genug Möglichkeiten zum Einkaufen. Sogar die Besichtigung von Museen und Schlössern ist – so wie in allen anderen Ländern – nicht an allen Tagen möglich.

GLB-Wien: Ist Sobotka ein Geschichtsvergessener?

Wien Die jüngsten Äußerungen des ÖVP-Innenministers Sobotka zur geplanten Einschränkung des Demonstrationsrechts stoßen beim Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB und in der AK – kurz GLB – auf großes Unverständnis.

Die Welt, wie sie uns gefällt

OÖ Ein Bericht über Mobbing in einem Sozialverein

Bestraft wird nicht der Täter, sondern der Überbringer der schlechten Botschaft, schrieb schon der altgriechische Schriftsteller Pausanias. So erging es auch einem Beschäftigten beim Sozialverein assista.

Über öffentliches Eigentum und Demokratie

Wien Gilbert Karasek über den Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV)

Die Stadtregierung (SPÖ) will die Gemeinde Wien von ihren Spitälern enteignen und diese in privatrechtliche Kapitalgesellschaften verwandeln.

Tirol: Bei der Arbeitslosigkeit die Insel der Seligen?

Tirol Bei einem prognostizierten Stand von 338.000 unselbständig Beschäftigten (ein Plus von 6.000 Personen im Vorjahresvergleich) und 21.457 vorgemerkten Arbeitslosen betrug zum Stichtag 31.12.2016 die Arbeitslosenquote in Tirol 6,0 Prozent  (Dezember 2015: 6,5 %). „Auch im Dezember weist Tirol den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit auf“, erklärt dazu Anton Kern, Landesgeschäftsführer des AMS Tirol, die Arbeitsmarktdaten des Dezembers 2016. „Man kann alles schön reden“, kommentiert dies Josef Stingl, Bundesvorsitzender und Tiroler Sprecher des Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB (GLB).

Der Tourismusverbände närrische Zeit!

Tirol In zwei Tiroler Tourismusverbänden (TVB) geht es gerade heiß her – mit der Wahrheit wird‘s dabei nicht so genau genommen. In Seefeld verschaukelt der TVB Gäste und Einheimische mit einer gefakten Irrfahrt: Die neue Schneeraupe wurde als „geheimer Werbegag“ ins norddeutsche Seefeld verfrachtet, um dann, bei der eigentlichen Ankunft im „richtigen“ Seefeld, bei einer Party die „berühmteste Raupe der Welt“ abfeiern zu können. Etwas tiefer, in Innsbruck, geht es dem dort ansässigen TVB gegen den Strich, dass sich eine Mitarbeiterin zur Errichtung eines Betriebsrates stark gemacht hat.

Massive Kürzungen

Steiermark Alexander Melinz zum Kampf um die steirische Wohnbeihilfe

Mit 1. September 2016 wurde in der Steiermark durch die rot-schwarze Landesregierung die Wohnbeihilfe abgeschafft. Die neue „Wohnunterstützung“ bringt massive Kürzungen mit sich – dagegen regt sich Widerstand.