Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Lohn- und Gehaltsabschlüsse

Fakten Eine Übersicht über die jeweils letzten Lohn- und Gehaltsabschlüsse (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Arbeiten bis zum Umfallen?

Fakten Der Angriff auf die EU-Arbeitszeitrichtlinie

Zum ersten Mal in der Geschichte der Europäischen Union stehen bestehende europäische soziale Mindestvorschriften massiv unter Beschuss. Das schwache Schutzniveau der geltenden EU-Arbeitszeitrichtlinie soll weiter abgesenkt werden! Dies wollen jedenfalls die meisten Regierungen der Mitgliedstaaten, die Europäische Kommission und die Mehrheit des Europäischen Parlaments.

11 Jahre EU-Mitgliedschaft Österreichs

Fakten Die etwas andere Bilanz

Umverteilung von Arbeit zu Kapital
- Seit Mitte der 90er-Jahre geht die Lohnquote (der Anteil der Arbeitnehmerinnen am Volkseinkommen) stetig zurück.
- Die Gewinne sind in diesem Zeitraum doppelt so rasch gewachsen wie die Lohn- und Gehaltseinkommen.
- Besonders stark haben die unteren Segmente der Arbeitnehmerinnen verloren: Das untere Quartileinkommen der Arbeiterinnen (d. h. das ärmste Viertel verdient weniger) ist von 1997 bis 2003 real um mehr als 20 % gesunken.
- Anstieg der realen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41,3 Stunden (1995) auf 44,8 Stunden (2004).

EU = Europa der Konzerne & Generäle

Fakten Streitkräfteziel 2010 - „Dimension Golfkrieg“

2004 haben die EU-Staatschefs das sog. „Streitkräfteziel 2010“ (Headline-Goal) beschlossen. Inhalt: Erreichung der globalen „netzwerkszentrierten Kriegsfähigkeit“ bis zum Jahr 2010, d. h. Durchführung von Militärschlägen der Streitkräfte zur See, in der Luft und auf dem Boden unter Einbeziehung des Weltraums mit Hilfe des Satellitennavigationssystems „Galileo“. In einem von den EU-Staatschefs in Auftrag gegebenen Strategiepapier („European Defence Paper“) wird als Ziel der „freie Fluss von Rohstoffen „ genannt. Die EU soll zu Kriegen in der Dimension des „ Golfkrieges von 1991“ in der Lage sein. Bei diesem Krieg wurden 300.000 Irakerinnen getötet.

ÖGB-MandatarInnen pro EU-Verfassung

Fakten Auch sie stimmten…

… für Aufrüstung, Sozialabbau, Arbeitsplatzvernichtung, Privatisierung, Atomkraft, Transitlawine etc. Das alles wird nämlich mit der EU-Verfassung sanktioniert.

Die EU-Verfassung – die als Kernpunkte Aufrüstung und Neoliberalismus festschreibt – wurde am 11. Mai 2005 im österreichischen Nationalrat und am 25. Mai im österreichischen Bundesrat fast einstimmig beschlossen. Bundespräsident Heinz Fischer hat den Verfassungsvertrag am 14. Juni ratifiziert. Die im Herbst 2004 auch von ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch verlangte und verfassungsrechtlich notwendige Volksabstimmung über die EU-Verfassung wurde von allen Parlamentsparteien verweigert.

Zum Thema Sozialpolitik

Fakten Zitate sprechen für sich…

„Am besten wäre es, die Löhne ganz freizugeben“, Norbert Walter, Chef-Volkswirt der Deutschen Bank[1]

„Darum ist ein neues Konzept notwendig. Ein Konzept, in dem der Begriff Verzicht die Hauptrolle spielen muss“, Helmut Kohl, ehemaliger deutscher Bundeskanzler[2]

„Denkbar wäre eine niedrigere Lohnkategorie für Minderbegabte, Behinderte und Langzeitarbeitslose“, Leopold Maderthaner, ehemaliger Bundeswirtschaftskammer-Präsident[3]