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Oktober 1950 und die Sozialpartnerschaft

Geschichte von Manfred Groß

Unser Symposium fällt ja in äußerst bewegte Zeiten. Die Diskussionen und politischen Bandagen der letzten Tage sind die Begleitumstände einer Regierungspolitik, die immer offensichtlicher darauf gerichtet ist, die sozialstaatlichen Errungenschaften zu demontieren. Dabei geht es auf der einen Seite um Verschlechterung und Streichung sozialstaatlicher Leistungen, mit äußerst schmerzlichen Folgen für die Betroffenen, zum anderen aber auch um eine Änderung des Prinzips.

1955 bis 1975: Prinzip Sozialpartnerschaft

Geschichte Die GE sah die Folgen des Staatsvertrags als Chance für die arbeitenden Menschen in Österreich, durch die die sozialen und arbeitsrechtlichen Errungenschaften in ganz Österreich gesichert und vor allem weiter ausgebaut werden können. Denn der österreichische Staatverfügte nun über zahlreiche erstklassige Industriebetriebe und Ölvorkommen.

Der Steyr-Streik im Jänner 1990

Geschichte Ein Streik mit Vorgeschichte und als Lehrbeispiel

Das Industriepotential der Steyr-Daimler-Puch AG (SDP) am Standort Steyr, das bis Ende der achtziger Jahre noch in seiner Geschlossenheit bestanden hatte, wurde durch die verfehlte Industriepolitik der Regierung förmlich zersprengt und zerlegt:

Die „wilden Engel“

Geschichte Am Morgen des 21. Jänner 1975 weigerten sich die rund 400 Arbeiter der ersten Schicht ihre Arbeit in der Spritzgussmaschinenfabrik Engel in Schwertberg - mit 800 Beschäftigten der größte Industriebetrieb des Mühlviertels - aufzunehmen. Sie betraten das Werksgelände nicht und streikten, sowohl Geschäftsführung als auch Betriebsrat waren davon völlig überrascht.

„Wir haben den Kampf nie aufgegeben“

Geschichte Trotz der Feststellung Johann Böhms, dass Arbeiter und Unternehmer am gleichen Ast säßen, haben wir nie aufgehört zu sägen. Denn es ist nicht nur nicht derselbe Ast, es ist nicht einmal derselbe Baum.

Die Geschichte kommunistischer Gewerkschaftsarbeit in der zweiten Republik. Teil 1: Die Gründungsjahre

Kurze Analyse der Streikbewegung 2003

Geschichte Von Helmuth Fellner
BRVStv Maturaschule Roland Wien

1.Es war der umfassendste Streik, den es in Österreich je gegeben hat, sowohl was die Branchen (ziemlich alle waren vertreten), als auch was die Betriebe (über 18.000) wie auch die Gesamtzahl der TeilnehmerInnen (ca. 1.000.000) anbetrifft. ( Es gab in Österreich nie wirklich einen umfassenden Generalstreik.)