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Missgunst und Neid

Meinung Josef Stingl zu Kickls 1,50 Stundenlohn-Pläne

Beides dient schwarzblau zu Aufbereitung ihrer perfiden Sozialstaat-Vernichtungsgelüste. Bei der Mindestsicherung ist es ihnen gelungen: „Jenen – und da wiederum die faulen Asylant_innen –, die es sich in der sozialen Hängematte bequem machen, dürfen nicht gleich oder gar noch mehr bekommen, als jene die jeden Morgen brav und fleißig zur Arbeit gehen“, war die Argumentation der Regierung um die ohnehin bescheidene Mindestsicherung drastisch zu kürzen. An der miserablen Lohnsituation in den Billiglohnbranchen haben sie selbstverständlich nichts verbessert. Auch bei der Bezahlung von freiwilliger gemeinnütziger Arbeit soll jetzt das Erfolgskonzept „Missgunst und Neid“ herhalten.

Zweieinhalb Seiten

Meinung Heike Fischer zum Internationalen Frauentag 2019

Schön, über 100 Jahre Frauenwahlrecht jubeln zu können. Ebenso schön, dass Mädchen und Frauen heute über hohe Bildung verfügen, studieren dürfen, eigenes Geld ohne Zustimmung eines Ehemanns verdienen können und nicht hinter den Herd zu den Kindern verbannt werden.

Kurz´sche Verachtung

Meinung Leo Furtlehner über das Wien-Bashing des Kanzlers

Obwohl ein geborener Wiener klingen manche Äußerungen von Kanzler Kurz so, als ob er eher zufällig in dieser Stadt vorbeigekommen sei um seinen Sermon abzusondern.

Kürzung als Weg in die Armut

Meinung Franz Grün über das System Mindestsicherung

Als letztes soziales Netz soll die Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) einen absoluten Mindeststandard sichern, der ein Abrutschen in die Armut verhindert und ein Leben in Würde ermöglicht.

FPÖ – ganz unsozial: Armut per Gesetz

Meinung Wir haben uns anhand des Beispiels einer achtköpfigen Grazer Familie ausgerechnet, was die geplante „Reform“ der Mindestsicherung bedeuten würde:

Noch immer keine Wahlfreiheit

Meinung Karin Antlanger über das frauenpolitische Roll-Back

Selbst hundert Jahre nach Erringung des Frauenwahlrechts in Österreich haben Frauen meist nicht die Wahl: Mangels ausreichender, qualitativ hochwertiger sowie erschwinglicher Betreuungsplätze für Kinder bleibt vielen nur die Wahl eines Arbeits“plätzchens“ in Form einer nicht existenzsichernden Teilzeitbeschäftigung.

Ruhepausen nach der Dienstzeit

Meinung Leo Furtlehner über die Post AG

Offiziell ist die Post AG eine Erfolgsgeschichte. Kürzlich präsentierte Post-Boss Georg Pölzl stolz die neuen Uniformen – Halstücher und Krawatten mit Poststempel, gelbe Hemdblusenkleider, Poloshirts mit schwarzem Kragen – mit denen die 12.000 Mitarbeiter_innen modisch neu eingekleidet wurden.

Quo vadis Gesundheit & Sozial?

Meinung Heike Fischer über die KV-Verhandlungen

Geschätzte 17 bis 20 Prozent unter dem österreichischen Durchschnitt liegen die Gehälter im privaten und kirchlichen Gesundheits- und Sozialbereich. Das Gehalt stellt meist die Höchstlatte dar. Überzahlungen wie bei den Metallern üblich, kommen nur selten vor.