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Kurz gedacht...

Meinung Josef Stingl zu den Steuerplänen von Sebastian Kurz:

12 bis 14 Milliarden Euro weniger an Steuern verspricht der »neue starke Mann« der »neualten« ÖVP . Nicht auf einmal, aber in den nächsten fünf Jahren mit jährlich 2 bis 2,5 Milliarden Steuer- und Belastungseinsparungen. Immerhin fünf Mal die Hälfte der (damals angeblich äußerst schwer leistbaren) Gesamtsumme der Steuerreform 2016.

Bloß Schwarzmalerei?

Meinung Josef Stingl über Wachstum, Beschäftigung und Wirtschaftsstandort als neue Staatsziele

»Koalitionskrise«, Neuwahlen, davon darf der neoliberale Umbau des Sozialstaates aber gebremst werden.

Win-Win-Situationen

Meinung Josef Stingls Editorial

Das Schwert des Damokles schwebt über den Köpfen der Lohnabhängigen. Der Unternehmer Habgier verlangt ein Mehr, Mehr und nochmals Mehr an Profit. Arbeitszeitgesetz und Überstundenzuschläge stehen da im Weg. Flexibilisierung heißt ihr Zauberwort.

Ganz schön vielschichtig

Meinung Leo Furtlehner über Parallelgesellschaften

Zum sprachlichen Arsenal der rechten Hetze gehört es auch, systematisch Ängste vor – meist islamischen – Parallelgesellschaften zu erzeugen. Dass es solche Strukturen traditionell im migrantischen Milieu gibt, ist aber nicht neu.

Mitbestimmung unerwünscht!

Meinung Josef Stingl über Betriebsratsgründungen

Obwohl ab fünf Beschäftigten gesetzlich verpflichtet, haben längst nicht alle Betriebe einen Betriebsrat. »Wir brauchen keinen Betriebsrat, weil bei uns ohnehin alles passt, bzw. weil wir alles mit unserer Chef_in bereden und regeln können«, so oder ähnlich wird oft von den Beschäftigten das Fehlen eines Betriebsrates begründet.

Wie hältst du´s mit der Jugend?

Meinung Christian Kaserer über die Linke Gewerkschaftsjugend

Jugendgruppen dürfen sagen, was sich die Älteren längst nicht mehr erlauben. Mit Aktionen gehen sie nach außen, für die sich ihre älteren Kollegen zu schämen hätten.

Arbeitsplätze über alles

Meinung Michael Heindl über Kapitalismus und Lohnarbeit

Wenn Unternehmen alles für die Vermehrung ihres Kapitals tun, PolitikerInnen die Macht des Staates mehren, dafür Mittel an sich ziehen und für staatliche Zwecke ausgeben, und wenn die Gewerkschaft dabei mitmischt, dann geschieht das alles zur „Sicherung, Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen“.

Wer A sagt, muss auch B sagen...

Meinung Josef Stingl zum Thema Mindestlohn

Laut Studie des Europäischen Gewerkschaftsbundes musste sich Österreich 2016 mit einer Lohnsteigerung von 0,32 Prozent und damit dem fünftletzten Platz in der EU begnügen. Im »Plan A« von Bundeskanzler Christian Kern spielt die Einkommenssituation der Lohnabhängigen – wenn auch unzureichend – ebenfalls eine Rolle.