Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Win-Win-Situationen

Meinung Josef Stingls Editorial

Das Schwert des Damokles schwebt über den Köpfen der Lohnabhängigen. Der Unternehmer Habgier verlangt ein Mehr, Mehr und nochmals Mehr an Profit. Arbeitszeitgesetz und Überstundenzuschläge stehen da im Weg. Flexibilisierung heißt ihr Zauberwort.

Ganz schön vielschichtig

Meinung Leo Furtlehner über Parallelgesellschaften

Zum sprachlichen Arsenal der rechten Hetze gehört es auch, systematisch Ängste vor – meist islamischen – Parallelgesellschaften zu erzeugen. Dass es solche Strukturen traditionell im migrantischen Milieu gibt, ist aber nicht neu.

Mitbestimmung unerwünscht!

Meinung Josef Stingl über Betriebsratsgründungen

Obwohl ab fünf Beschäftigten gesetzlich verpflichtet, haben längst nicht alle Betriebe einen Betriebsrat. »Wir brauchen keinen Betriebsrat, weil bei uns ohnehin alles passt, bzw. weil wir alles mit unserer Chef_in bereden und regeln können«, so oder ähnlich wird oft von den Beschäftigten das Fehlen eines Betriebsrates begründet.

Wie hältst du´s mit der Jugend?

Meinung Christian Kaserer über die Linke Gewerkschaftsjugend

Jugendgruppen dürfen sagen, was sich die Älteren längst nicht mehr erlauben. Mit Aktionen gehen sie nach außen, für die sich ihre älteren Kollegen zu schämen hätten.

Arbeitsplätze über alles

Meinung Michael Heindl über Kapitalismus und Lohnarbeit

Wenn Unternehmen alles für die Vermehrung ihres Kapitals tun, PolitikerInnen die Macht des Staates mehren, dafür Mittel an sich ziehen und für staatliche Zwecke ausgeben, und wenn die Gewerkschaft dabei mitmischt, dann geschieht das alles zur „Sicherung, Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen“.

Wer A sagt, muss auch B sagen...

Meinung Josef Stingl zum Thema Mindestlohn

Laut Studie des Europäischen Gewerkschaftsbundes musste sich Österreich 2016 mit einer Lohnsteigerung von 0,32 Prozent und damit dem fünftletzten Platz in der EU begnügen. Im »Plan A« von Bundeskanzler Christian Kern spielt die Einkommenssituation der Lohnabhängigen – wenn auch unzureichend – ebenfalls eine Rolle.

Alles Gute zum 70er?!

Meinung Thomas Erlach über Kollektivverträge

Am 27. Februar 1947 trat das Kollektivvertragsgesetz in Kraft. Ob diese 70 Jahre eine Erfolgsgeschichte sind, ist fraglich. So kritisierte Bundeskanzler Kern die niedrigen KV-Löhne, forderte einen Mindestlohn von 1.500 Euro per Generalkollektivvertrag. Er stellte den Sozialpartnern ein Ultimatum per Ende Juni 2017, sonst soll ein Mindestlohn gesetzlich geregelt werden.

Ein harter Job

Meinung Anita Kainz über die 24-Stunden Betreuung

Am 1. Juli 2007 ist das Hausbetreuungsgesetz in Kraft getreten. Somit konnte die 24-Stunden Betreuung pflegebedürftiger Menschen innerhalb des privaten Haushals legal betrieben werden.