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Der ungeliebte Algorithmus

Meinung Martin Mair über die seltsame Wiederkehr des Dr. Mengele

Anfang Oktober 2018 teilte AMS-Vorstand Johannes Kopf mit, dass das AMS seit Jahren an einem Algorithmus arbeite. Arbeitsuchende Menschen sollen nach deren Chancen am „Arbeitsmarkt“ in drei Kategorien eingeteilt werden wonach sich deren Betreuung richten solle.

KV im Visier

Meinung Das Vertragsrecht ist eine wichtige zivilisatorische Errungenschaft und gilt als eine der „heiligen Kühe“ der kapitalistischen Wirtschaft.

Missgunst und Neid

Meinung Josef Stingl zu Kickls 1,50 Stundenlohn-Pläne

Beides dient schwarzblau zu Aufbereitung ihrer perfiden Sozialstaat-Vernichtungsgelüste. Bei der Mindestsicherung ist es ihnen gelungen: „Jenen – und da wiederum die faulen Asylant_innen –, die es sich in der sozialen Hängematte bequem machen, dürfen nicht gleich oder gar noch mehr bekommen, als jene die jeden Morgen brav und fleißig zur Arbeit gehen“, war die Argumentation der Regierung um die ohnehin bescheidene Mindestsicherung drastisch zu kürzen. An der miserablen Lohnsituation in den Billiglohnbranchen haben sie selbstverständlich nichts verbessert. Auch bei der Bezahlung von freiwilliger gemeinnütziger Arbeit soll jetzt das Erfolgskonzept „Missgunst und Neid“ herhalten.

Zweieinhalb Seiten

Meinung Heike Fischer zum Internationalen Frauentag 2019

Schön, über 100 Jahre Frauenwahlrecht jubeln zu können. Ebenso schön, dass Mädchen und Frauen heute über hohe Bildung verfügen, studieren dürfen, eigenes Geld ohne Zustimmung eines Ehemanns verdienen können und nicht hinter den Herd zu den Kindern verbannt werden.

Kurz´sche Verachtung

Meinung Leo Furtlehner über das Wien-Bashing des Kanzlers

Obwohl ein geborener Wiener klingen manche Äußerungen von Kanzler Kurz so, als ob er eher zufällig in dieser Stadt vorbeigekommen sei um seinen Sermon abzusondern.

Kürzung als Weg in die Armut

Meinung Franz Grün über das System Mindestsicherung

Als letztes soziales Netz soll die Bedarfsorientierte Mindestsicherung (BMS) einen absoluten Mindeststandard sichern, der ein Abrutschen in die Armut verhindert und ein Leben in Würde ermöglicht.

FPÖ – ganz unsozial: Armut per Gesetz

Meinung Wir haben uns anhand des Beispiels einer achtköpfigen Grazer Familie ausgerechnet, was die geplante „Reform“ der Mindestsicherung bedeuten würde:

Noch immer keine Wahlfreiheit

Meinung Karin Antlanger über das frauenpolitische Roll-Back

Selbst hundert Jahre nach Erringung des Frauenwahlrechts in Österreich haben Frauen meist nicht die Wahl: Mangels ausreichender, qualitativ hochwertiger sowie erschwinglicher Betreuungsplätze für Kinder bleibt vielen nur die Wahl eines Arbeits“plätzchens“ in Form einer nicht existenzsichernden Teilzeitbeschäftigung.