Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Backstage - ein Spital und was dahintersteckt

Meinung Von Gerhard Haupt

Viel wird in den letzten Monaten (oder sind`s schon Jahre?) über die städtischen Krankenhäuser in Wien und ihre Probleme sowie die drohende Privatisierung gesprochen, doch kaum jemand, der als Patient oder Angehöriger mit einem Krankenhaus zu tun hat, weiß wirklich, was dahintersteckt. Nehmen wir als Beispiel das Wilhelminenspital, das man ruhigen Gewissens als Stadt in der Stadt bezeichnen kann.

Klare Absage an Krieg und Militarisierung

Meinung Von Karin Antlanger

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

George Bush ist eine Gefahr! Dies wird schon daran deutlich, dass er mit einem riesigen Tross nach Wien anreist, tausende Sicherheitsleute aufgeboten werden und aus Sicherheitsgründen Museen und Kaffeehäuser gesperrt sowie Park- und Zugangsverbote verhängt werden.

Offener Brief an Präsident Hundstorfer

Meinung Von Thomas Schulz

Sehr geehrter Kollege und Präsident Hundstorfer! Werte Vorstandsmitglieder des ÖGB!

Seit dem Beginn des Bawag - Skandals habe ich den dringenden Wunsch, der ÖGB – Spitze einen Brief zu schreiben, um darin Fragen zu stellen, die mir als langjähriges Gewerkschaftsmitglied auf dem Herzen liegen. Da mir aber langsam die Adressaten abhanden kommen, und ich nicht weiß, wie lange du noch unserer Gewerkschaft vorstehen wirst, werde ich den Brief nicht abschicken.

Zu wenig mit Kunst verdient? – Die Strafe folgt auf dem Fuß!

Meinung Von Thomas Schulz

Seit 1. Jänner 2001 gibt es den so genannten Künstlersozialversicherungsfond (KSVF). KünstlerInnen bekommen einen Zuschuss zur Pensionsversicherung gewährt, wenn sie im Jahr mehr als aktuell 3997,92 Euro und weniger als 19.621,67 Euro aus selbstständiger (künstlerischer) Arbeit verdienen. Die Aufnahmekriterien dafür sind sehr eng gefasst.

Gewerkschaftsmitglieder lassen sich nicht für dumm verkaufen

Meinung Von Helmut Edlinger
GLB-Arbeiterbetriebsrat VA-Donawitz

Natürlich muss auch ich ein paar Worte zum BAWAG–Skandal sagen. Zwingt er uns doch zu einer meiner Meinung nach grundsätzlichen Neupositionierung.

Selbst in Kreisen der Gewerkschaftsspitze macht das Wort einer Neugründung des ÖGB die Runde. Denn eines ist gewiss, ein Weitermachen wie bisher würde nur dazu führen, dass zunehmender Vertrauensverlust und Mitgliederschwund die gesamte Gewerkschaftsbewegung in eine Existenzkrise bringt.

Casino-Kapitalismus

Meinung Josef Stingl (Gewerkschaftlicher Linksblock) spricht linken Klartext zum ÖGB/SPÖ-Machtsystem.

Echo: Wie konnte es Ihrer Meinung nach zu dem BAWAG-Skandal kommen beziehungsweise wo nahm die Misere ihren Anfang?

Josef Stingl: Entscheidungen ohne Transparenz und nötiger Kontrolle führen meist in den Skandal. Bei der BAWAG lag das Problem darin, dass die führenden Spitzen von BAWAG und ÖGB „vergessen“ haben, warum die Bank der ArbeiterInnen geschaffen wurde. Statt gegenzusteuern und Bankgeschäfte für Arbeitsplätze, Lohn- und Gehaltskonten ohne Gebühren und für die Interessen der in Österreich arbeitenden Bevölkerung in die Firmenphilosophie fließen zu lassen, ließ man sich wie alle kapitalistischen Banken auf risikoreiches Spekulantentum, das Arbeitsplätze vernichtet, ein.

Anita Kainz im Kurier-Report

Meinung „SOLIDARISCH BLEIBEN"
von Christian Böhmer und Simon Kravagna

Für einfache Gewerkschaftsmitglieder ist die ÖGB-Krise eine „Sauerei“. Doch die langjährigen Beitragszahler wollen der Bewegung die Treue halten - ein Austritt würde die Arbeitervertretung nur weiter schwächen