Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Eine bekannte Taktik

Meinung Von Max Müller

Seit über zwei Jahren wird im Magistrat Linz eine Umstrukturierung angestrebt. Notwendig gemacht durch ein Aushungern der Kommunen durch die Bundesregierung, die es verabsäumt das Kapital ausreichend zu besteuern, was von einer bürgerlich-rechten Regierung wahrlich zuviel verlangt wäre.

Am Gängelband privater Eigentümer

Meinung Von Leo Furtlehner

Der frühere Verstaatlichtenminister und ÖIAG-Chef Rudolf Streicher brachte mit den Worten „Unser Katechismus ist das Aktienrecht“ die Privatisierungspolitik der SPÖ in den Jahren 1986 bis 2000 auf den Punkt. Wenn heute Gusenbauer & Co. die Regierung Schüssel kritisieren, wird vielfach vergessen, dass der Großteil der Verstaatlichten schon vor dem Regierungswechsel verkauft wurde.

Panikattacke oder Parteidisziplin im Wahlkampf?

Meinung Von Karin Antlanger

Der Unterschied zwischen Angst und Panikattacke besteht landläufig ausgedrückt im Wesentlichen darin, dass Angst ihren Sinn darin haben kann, jemanden vor Gefahren zu warnen bzw. unüberlegtes Handeln hintan zu halten – während eine Panikattacke als intensive Angst in einer objektiv ungefährlichen Situation auftritt. Aber erklären Sie mal einer Person, die unter Panikattacken leidet, dass bei Gewitter im Gebirge in einer Höhle eh nichts passieren kann bzw. dass die Gefahr, draußen vom Blitz erschlagen zu werden, größer ist.

Die Zukunft des Weltgewerkschaftsbundes

Meinung Über die aktuelle Situation und die Zukunft des Weltgewerkschaftsbundes (WGB) führte „Die Arbeit“ ein Interview mit George Mavrikos, dem neuen WGB-Generalsekretär.

Frauen im Tourismus: Frust und Enttäuschung

Meinung Von Leo Furtlehner

Der Tourismus ist eine Frauenbranche, zwei Drittel der 163.644 Beschäftigten sind weiblich. Und das obwohl die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gerade in diesem Wirtschaftszweig oft unmöglich gemacht wird. Dem Interesse am „Arbeiten, wo andere Urlaub machen“ (AMS-Motto zur Anwerbung von Arbeitskräften aus Ostdeutschland) folgt meist bald Frust und Enttäuschung. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gewerkschaften HGPD und GPA und der AK-Wien.

Aufrüstung und Neoliberalismus – die zwei Pfeiler der EU

Meinung Von Gerald Oberansmayr

Im Frühjahr 2005 fand eine bemerkenswerte Sitzung des EU-Finanzministerrates statt. Dort wurde nämlich vereinbart, dass in Hinkunft Staatsausgaben, die der Herstellung der „Einheit Europas“ dienen, nicht mehr unter die strengen Defizitkriterien des Stabilitätspaktes fallen.

60 Jahre Verstaatlichte: Ein bürgerliches Trauerspiel

Meinung Von Lutz Holzinger

Vor 60 Jahren wurde im Nationalrat das erste Verstaatlichungsgesetz verabschiedet. Es betraf die Grundstoff- und Elektroindustrie. Ein Jahr später war auch die Elektrizitätswirtschaft an der Reihe. Das Pfund, das damit den beiden führenden Parteien des Landes in die Hand gegeben wurde, wurde nach dem durch diesen Wirtschaftszweig alimentierten Wiederaufbau der Privatwirtschaft verschleudert.

Wir müssen sparen, damit wir uns den Reichtum weniger leisten können

Meinung Von Alois Reisenbichler

Wir da unten ……

Selbst in St. Pölten wird die Zahl jener Menschen, die mit Schwarzarbeit und zum Teil mit Stehlen von Gütern des täglichen Bedarfs ihr wirtschaftliches Überleben sichern (müssen), größer. Wenig Lohn heißt wenig Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe, offene Rechnungen nicht bezahlt und Mahnklagen mit enormen Spesen folgen, woher das Geld für die Miete zum 1. nehmen, je härter der Konkurrenzkampf um jeden Job, desto schwerer für jene, die sich ohnehin schon schwer tun.