Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Abschiedsbrief von Sigi Maron

Meinung von Sigi Maron

Sehr geehrter Herr Klimek,

mein Kaffeehäferl mit dem Bildnis von Che Guevara ist verschwunden. Ich vermisse es. Lange hat es mir treu gedient, jetzt ist es weg. Zurzeit trinke ich meinen Kaffe aus einem Leninhäferl. Schmeckt lange nicht so gut wie aus dem Che Guevara Häferl. Das Leninhäferl habe ich früher nur zum Wodkatrinken benutzt. Besser als Granderwasser, glauben Sie mir.

BAGS-KV: Gewerkschaften geben klein bei!

Meinung Von Selma Schacht
Diplomsozialarbeiterin
Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung
Betriebsratsvorsitzende
Vorsitzende GLB-GPA

Am 12.12. einigten sich die Arbeitgeber der BAGS (Gesundheits- und Sozialberufe) und die Gewerkschaften GPA, HGPD und HTV auf einen Lohnabschluss von 2,7% (auf KV-Lohn, 2,65% auf den IST-Lohn).

Es hat mit uns allen zu tun und geht uns alle an...

Meinung Von Beatrix Todter
Diplomierte medizinisch-technische Fachkraft
GLB-Personalvertreterin Kaiserin-Elisabeth-Spital
Arbeiterkammerrätin des GLB in Wien

Ich bedanke mich für die Einladung und überbringe euch herzliche Grüße des Gewerkschaftlichen Linksblocks und wünsche eurer Veranstaltung viel Erfolg!

Als internationalistisch orientierte Fraktion im ÖGB sind dem GLB die Probleme der MigrantInnen ein besonderes Anliegen!

Ein soziales Europa geht mit dieser EU nicht

Meinung Von Karin Antlanger
Juristin und Sozialpädagogin
BRV EXIT-sozial Linz
GLB-Bundesvorsitzende

Kollege Verzetnitsch kritisierte Ende Oktober 2004 die EU-Verfassung, weil diese keine Sozialunion beinhaltet und eine Gefährdung der Neutralität bedeutet und verband dies mit der Forderung nach einer Volksabstimmung. Trotz dieser Kritik stimmten alle GewerkschafterInnen im Nationalrat und Bundesrat der EU-Verfassung zu und lehnten eine Volksabstimmung ab.

Öffentliche Daseinsvorsorge in der Perspektive der Linken und der Gewerkschaften

Meinung Von Karin Antlanger
Juristin und Sozialpädagogin
BRV EXIT-sozial Linz
GLB-Bundesvorsitzende

Die Diskussion über die Demontage der öffentlichen Daseinsvorsorge hat auch in Österreich spätestens mit dem Maastricht-Vertrag 1992, also noch vor dem EU-Beitritt Österreichs, begonnen. Mit den vier Grundfreiheiten dieses Vertrages und den zahlreichen Liberalisierungsrichtlinien der EU wurden mehrfach die Schienen für die Zerschlagung dessen gelegt, was wir unter öffentlicher Daseinsvorsorge verstehen, nämlich

e-Card – Gesundheit als Luxusware?

Meinung Von Oliver Jonischkeit
ÖGB-Sekretär
GLB-Bundessekretär

50 Jahre besteht das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz – ein Anlass, sich mit einem wesentlichen Bereich des ASVG, mit der Frage der Gesundheit auseinanderzusetzen.

Wider den Backlash – für Arbeitszeitverkürzung!

Meinung Von Selma Schacht
Diplomsozialarbeiterin
Verein Wiener Kinder- und Jugendbetreuung
Betriebsratsvorsitzende
Vorsitzende GLB-GPA

Bald feiert er sein zwanzigjähriges Jubiläum: der Beschluss des ÖGB, die 35-Stundenwoche zu fordern.

Trotzdem müssen die ArbeitnehmerInnen immer längere Arbeitszeiten hinnehmen, durch immer flexiblere Regelungen auf Zuschläge verzichten und nun auch noch zittern, dass die gesetzliche 40-stündige Wochenarbeitszeit erhöht wird.

Wie wäre es mit „konkurrenzfähigen Löhnen“?

Meinung Von Josef Stingl
Koch, Rumerhof, Rum in Tirol
GLB-Sprecher Tirol
Stellvertretender GLB-Bundesvorsitzender

2,3 Prozent betrug die Lohnerhöhung im Hotel- und Gastgewerbe ab 1. Mai. Damit wurde ein Ziel der KV-Verhandlungen erreicht: der Termin. Von einem anderen Ziel, „konkurrenzfähige Löhne“, wie es der HGPD-Vorsitzende Rudolf Kaske formuliert hatte, ist nach wie vor nichts zu sehen. Zumindest verstehen die KollegInnen unter „konkurrenzfähig“ etwas anderes als die UnternehmerInnen.