Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

Resolution: Gesetzlicher Mindestlohn

Positionen Von 2000 bis 2010 ist die Zahl der „Working Poor“, also jener Menschen die trotz Beschäftigung weniger verdienen als die offizielle Armutsgrenze von derzeit 951 Euro monatlich, von 256.000 auf 492.000 gestiegen. Bis dato konnte nicht einmal in allen Branchen ein Mindestlohn von tausend Euro brutto durchgesetzt werden und es gibt immer noch Bereiche, die nicht von einem Kollektivvertrag erfasst sind.

Resolution: Banken vergesellschaften

Positionen Als im Herbst 2008 mit der Lehman-Pleite die globale kapitalistische Finanzkrise offen ausbrach war die erste Reaktion der Regierungen in Nacht- und Nebelaktionen milliardenschwere Rettungspakete mit Haftungen und Stützungen aus Steuergeldern zu beschließen statt die Eigentümer der betroffenen Banken und das verantwortlichen Management zur Verantwortung und zur Krisenfinanzierung heranzuziehen.

Finanzkrise auf Kosten der Verursacher sanieren

Positionen Die schon seit Jahren schwelende und in den letzten Wochen akut gewordene internationale Finanzkrise hat alle kritischen Warnungen, wie auch jene des GLB, anschaulich bestätigt. Das neoliberale Patentrezept „Weniger Staat, mehr privat“, das Gottvertrauen auf den „freien Wettbewerb“ und die Selbstregulierung durch den Markt sind wie ein Kartenhaus zusammengebrochen.

Soziale Mindeststandards in Europa durchsetzen

Positionen Resolution des GewerkschafterInnennetzwerkes in und bei der Partei der Europäischen Linken

Der Kapitalismus als System kennt keine Untergrenze für die Bezahlung der menschlichen Arbeitskraft. Gleichzeitig ist das kapitalistische System immer wieder bestrebt, die Arbeitszeit der abhängig Beschäftigten ins Unermessliche auszudehnen.

Zur Debatte über ein Grundeinkommen

Positionen Die Möglichkeit eines Grundeinkommens wird seit einiger Zeit von unterschiedlicher Seite diskutiert: Linke, Grüne und katholische Kreise diskutieren darüber ebenso wie manche Neoliberale – allerdings mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen und Erwartungen. Sowohl von manchen BefürworterInnen als auch von GegnerInnen wird das Thema teilweise geradezu hysterisch zu einer Glaubensfrage erhoben, was einer sinnvollen Diskussion jedoch wenig nützlich ist.

Der GLB zur Leiharbeit

Positionen Ein Akzent der zunehmenden Prekarisierung der Arbeits- und damit auch der Lebensverhältnisse ist auch das wachsende Ausmaß der Leiharbeit. Allein von 2000 bis 2007 hat sich die Zahl der LeiharbeiterInnen von 18.546 auf 56.581 mehr als verdreifacht, die Tendenz ist weiter wachsend. Vor allem am Bau und im Tourismus boomt die Leiharbeit. Die Problematik der Leiharbeit wird allein schon dadurch deutlich, dass sich die wachsende Zahl der auf diesem Sektor tätigen mittlerweile 1.500 Unternehmen den Begriff Leiharbeit durch das modisch klingende Wort „Zeitarbeit“ ersetzen möchte.

Der GLB zur Herbstlohnrunde 2007

Positionen Für einen offensiven Kurs bei den anstehenden Kollektivvertragsverhandlungen im Herbst 2007 plädiert der GLB. Gerade dem Abschluss für die gut organisierte Metallbranche, welche traditionell die Lohnrunde beginnt, kommt dabei eine entscheidende Schlüsselfunktion zu die als Richtschnur für die anderen Branchen dient.

Resolution Pflege

Positionen In Würde älter werden

Österreich bei Pflege Entwicklungsland

Auch wenn wir die Selbstbehalte und die Verschiebung des Solidaritätsprinzips zu Ungunsten der Werktätigen kritisieren, sehen wir doch, dass Österreichs Gesundheitssystem als eines der besten der Welt gilt. Ist jemand krank, erhält er medizinische Leistung, ohne dass vorweg die Frage gestellt wird, wer die Behandlung bezahlt oder ob er sich die Behandlung selbst leisten kann. Niemand enthält in Österreich einer/m Mittellosen die notwendige medizinische Versorgung vor.