GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Unternehmen schulden den Krankenkassen 925,9 Millionen Euro

NewsMit 925,9 Millionen Euro haben die Rückstände von Sozialversicherungsbeiträgen der Unternehmer bei den Krankenkassen im Jahre 2005 einen neuen Rekordwert erreicht. Im Jahre 2002 waren diese Rückstände noch bei „nur“ 845 Millionen Euro gelegen. Die Hälfte dieser Außenstände sind Beiträge von DienstnehmerInnen, welche von den Unternehmen im Wege der Lohn- und Gehaltsverrechnung abgezogen, aber nicht an die Krankenkassen abgeführt wurden.

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Gewerkschaftsmitglieder lassen sich nicht für dumm verkaufen

Meinung Von Helmut Edlinger
GLB-Arbeiterbetriebsrat VA-Donawitz

Natürlich muss auch ich ein paar Worte zum BAWAG–Skandal sagen. Zwingt er uns doch zu einer meiner Meinung nach grundsätzlichen Neupositionierung.

Selbst in Kreisen der Gewerkschaftsspitze macht das Wort einer Neugründung des ÖGB die Runde. Denn eines ist gewiss, ein Weitermachen wie bisher würde nur dazu führen, dass zunehmender Vertrauensverlust und Mitgliederschwund die gesamte Gewerkschaftsbewegung in eine Existenzkrise bringt.

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Scharfe Kritik des GLB an IHS-Chef Felderer

News„Beruf verfehlt, nachsitzen“, empfiehlt die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) dem IHS-Chef Bernhard Felderer angesichts seiner jüngsten Aussagen zur Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik: „Felderer ist damit ein Beispiel mehr für jene überbezahlten wie offenbar auch überforderten Experten, die im Auftrag von Regierung und Kapital den Lohnabhängigen Tag für Tag einbläuen, dass sie sich einschränken müssten“, meint GLB-Bundesvorsitzende Karin Antlanger.

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ÖGB-Reform parteiunabhängig und von unten

News„Was der Nationalrat gestern einstimmig beschloss war weniger ein Gesetz zur Rettung der BAWAG sondern vielmehr ein Gesetz zur Züchtigung des ÖGB“, stellt Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) zur Parlamentsdebatte fest: „Der 8. Mai 2006 wird wohl als ein schwarzer Tag in die Geschichte der österreichischen Gewerkschaften eingehen.“

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Zeichen setzen!

AktionenWir sind zornig und entsetzt. Die österreichische Gewerkschaftsbewegung ist ins Wanken geraten. Einige SpitzenfunktionärInnen haben unser Vertrauen enttäuscht und großen Schaden angerichtet. Sie haben der Gewerkschaft die schwerste Krise seit ihrer Gründung beschert.
Doch die Gewerkschaftsbewegung muss wieder Boden unter den Füßen gewinnen. Mehr denn je brauchen die Menschen in diesem Land eine starke Interessenvertretung.

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Lohn- und Gehaltsabschlüsse

FaktenEine Übersicht über die jeweils letzten Lohn- und Gehaltsabschlüsse (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

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Arbeitszeitverkürzung für ÖGB und AK kein Thema mehr?

NewsBezeichnend für die Unterordnung unter die Flexi-Politik der Unternehmer nach Meinung der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) die Aussagen von AK-Präsident und ÖGB-Landesvorsitzendem Johann Kalliauer bei der oberösterreichischen AK-Vollversammlung am 3. Mai 2006. Kalliauer tritt richtigerweise für Steigerung der Inlandsnachfrage in Form höherer Masseneinkommen und öffentlicher Investitionen ein, eine Arbeitszeitverkürzung ist für ihn hingegen offenbar kein Thema mehr.

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Regierung zelebriert Demütigung des ÖGB in der Causa BAWAG

NewsDie Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen: Dieser Eindruck im Zusammenhang mit dem BAWAG-Skandal erschüttert nicht nur das Vertrauen in den Rechtsstaat, sondern verstärkt das Misstrauen in das politische System noch weiter: „Während jeder kleine Ladendieb vor Gericht kommt, spazieren millionenschwer abgefertigte Penthouse-Manager wie Flöttl, Elsner oder Zwettler weiterhin frei herum“, kritisiert Karin Antlanger, Bundesvorsitzende der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).

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Casino-Kapitalismus

Meinung Josef Stingl (Gewerkschaftlicher Linksblock) spricht linken Klartext zum ÖGB/SPÖ-Machtsystem.

Echo: Wie konnte es Ihrer Meinung nach zu dem BAWAG-Skandal kommen beziehungsweise wo nahm die Misere ihren Anfang?

Josef Stingl: Entscheidungen ohne Transparenz und nötiger Kontrolle führen meist in den Skandal. Bei der BAWAG lag das Problem darin, dass die führenden Spitzen von BAWAG und ÖGB „vergessen“ haben, warum die Bank der ArbeiterInnen geschaffen wurde. Statt gegenzusteuern und Bankgeschäfte für Arbeitsplätze, Lohn- und Gehaltskonten ohne Gebühren und für die Interessen der in Österreich arbeitenden Bevölkerung in die Firmenphilosophie fließen zu lassen, ließ man sich wie alle kapitalistischen Banken auf risikoreiches Spekulantentum, das Arbeitsplätze vernichtet, ein.

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ÖGB hat Autonomie in der Karibik verspielt

News„Am Vormittag des 1. Mai hat ÖGB-Präsident Hundstorfer auf der Tribüne noch starke Worte gefunden, am Abend des selben Tages hat er dann im Bundeskanzleramt der Offenlegung des ÖGB-Streikfonds gegenüber der Nationalbank zugestimmt. Das zeigt, wie schwer der Schaden ist, den der Bawag-Skandal der österreichischen Gewerkschaftsbewegung zugefügt hat. Es geht so weit, dass man nicht einmal mehr von einer Autonomie des ÖGB gegenüber dem Staat reden kann.“

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Droht ZF-Standort Steyr 2010 das Aus?

NewsInformationen aus Passau zufolge droht spätestens 2010 der Rückzug des deutschen ZF-Konzerns und damit das Aus für den ZF-Standort in Steyr, berichtet die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB).

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ÖVP-Mann Huber setzt Tradition von Draxler und vorm Walde fort

NewsDie von ÖBB-Generaldirektor Martin Huber und ÖVP-Verkehrsstaatssekretär Helmut Kukacka bejubelte ÖBB-Bilanz 2005 ist nicht ein Erfolg einer geglückten „Reform“ sondern Ergebnis einer fortgesetzten Arbeitsplatzvernichtung, meint die Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) in der Gewerkschaft der EisenbahnerInnen (GdE).

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Aktiver GLB bei den Maidemos 2006

Aktionen Auch 2006 war der Gewerkschaftliche Linksblock bei den Maidemonstrationen in Wien (siehe Bild links), Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck beteiligt. In Innsbruck sprach beim Halt der Bündnisdemo vor der Tiroler ÖGB-Zentrale der Stellvertretende Vorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB), Josef Stingl:

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Anita Kainz im Kurier-Report

Meinung „SOLIDARISCH BLEIBEN"
von Christian Böhmer und Simon Kravagna

Für einfache Gewerkschaftsmitglieder ist die ÖGB-Krise eine „Sauerei“. Doch die langjährigen Beitragszahler wollen der Bewegung die Treue halten - ein Austritt würde die Arbeitervertretung nur weiter schwächen

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Perlen nicht vor die Säue werfen…

Meinung Von Karin Antlanger

…oder warum der ÖGB noch keine PräsidentIN verdient

Beim diesjährigen 1.Mai wird die SPÖ in Wien ihre starken Männer präsentieren. Hundstorfer, Häupl und Gusenbauer. Quasi als Vorprogramm dürfen auch Renate Csörgits und Renate Brauner reden. Beinahe war ich jetzt versucht, bei den beiden Letztgenannten dazuzuschreiben, wer sie sind. Die Männer kennt manN ja…

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