GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Ohne Kampf keine Verteidigung des bisher Erreichten

PRO-GE Anne Rieger zum Metall-Kollektivvertrag

Die Unternehmer haben sich beim Metaller Abschluss durchgesetzt, die voestalpine kauft eine Stahlfirma in Wisconsin.

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Im Tiefschlaf zum Metaller-Kollektivvertragsabschluss?

PRO-GENach einem 24-stündigen Verhandlungsmarathon wurde für die Maschinen- und Metallwarenindustrie ein neuer Kollektivvertrag abgeschlossen. Die Verhandler der Gewerkschaft dürften beim Abschluss aber längst eingeschlafen gewesen sein. Anders ist es nicht zu erklären, dass ein beschämendes Ergebnis von 1,5 Prozent „mehr Lohn“ zustande gekommen ist. Zieht man die Inflation ab, kann man praktisch von einer Nulllohnrunde sprechen. Zumal ja offensichtlich auch ein „Zeitkonto“, hinter dem sich eine Kürzung bei den Überstundenzuschlägen verbergen dürfte, ausverhandelt wurde.

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Nulllohnrunde plus Arbeitsverdichtung

PRO-GE Anne Rieger zum Thema Freizeitoption

Hinter dem freundlichen Wort verbirgt sich eine Nulllohnrunde für jene Beschäftigten, die sich eine Freizeitoption leisten können. Denn auf eine durchgesetzte Lohnerhöhung müssen sie verzichten.

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Zum KV-Abschluss Metall

PRO-GEDer Gewinn nach Steuern der voestalpine stieg im ersten Halbjahr um 36 Prozent auf 324 Millionen Euro. Bei Magna Steyr in Graz stieg der Umsatz um zwölf Prozent auf 2,88 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis verdoppelte sich auf 41 Millionen Euro, unterm Strich blieben 50 Millionen Jahresüberschuss.

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Einheitlicher Kollektivvertrag ist nicht mehr einheitlich

PRO-GE„Nun ist ein Fachverband, nämlich Bergbau und Stahl, aus der Kollektivgemeinschaft der sechs Metaller Fachverbände ausgeschert“, kommentiert Peter Scherz, ehemaliger Arbeiterkammerrat des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB) das gestrige Kollektivvertragsergebnis von Bergbau und Stahl.

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Teuerungsabgeltung ist Erfolg der Streikbereitschaft

PRO-GE„Die Arbeitszeit ist momentan vom Tisch und wir haben eine Teuerungsabgeltung erreicht“, kommentiert Peter Scherz, GLB-Mitglied der Verhandlungskommission, das Ergebnis der Metaller KV-Runde.

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Metallerstreik: Diesmal geht es um sehr viel

PRO-GE„Der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) trägt die Streikbeschlüsse der Metallergewerkschaft aus voller Überzeugung mit und ruft alle arbeitenden Menschen auf, diese Kampfaktion zu unterstützen." Es geht in der Metaller-Lohnrunde nämlich um sehr viel.Mit dem Versuch, die Rolle der Gewerkschaft auf ein Minimum zurückzudrängen, sollen die arbeitenden Menschen in noch stärkerem Maße den Interessen der Unternehmer unterworfen und die Wirtschaft der „Fesseln“ positiver Bestimmungen für die Belegschaften entledigt werden“.

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GLB bei PRO-GE Demo vor Knill-Werk

PRO-GE 800 Me­tal­ler_in­nen de­mon­s­trie­rten am 21.10.2013 für höhe­re Ein­kommen, Er­halt der Ar­beits­zeit und der Ver­trags­ge­mein­schaft vor dem Knill Be­trieb Mos­dor­fer in Weiz.

An der Demonstration nahmen auch der steirische AK-Rat des GLB und Sandvik-Betriebsrat Dietmar Zechner und Peter Scherz teil, der für den GLB im Verhandlungskomitee der Gewerkschaft sitzt.

Peter Scherz: "Heuer geht es in der Auseinandersetzung mit den Unternehmern nicht nur um einen Prozentpunkt mehr oder weniger, es geht darum, den Versuch der Gegenseite abzuwehren, das Kollektivvertragssystem insgesamt auszuhebeln."

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Aktive GLB-Bilanz in der Metallbranche

PRO-GEAm 2. Februar 2013 fand die Bundeskonferenz des GLB PRO-GE in Graz statt. In seinem politischen Bericht stellte Obmann Peter Scherz fest, dass die „neoliberale Politik über ganz Europa hinweg schwappt“, und dass es keine Anzeichen gebe, die Macht der Konzerne zu brechen.

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Unternehmer wollten möglichst geringe Lohnerhöhung

PRO-GEDer sechste Abschluss der Verhandlungen in der Metallindustrie sei bezeichnend. Problemlos sei er mit dem gleichen Ergebnis wie die vorherigen fünf Abschlüsse über die Bühne gegangen.

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Metallindustrie: Warum der GLB den Abschluss nicht mittragen konnte

PRO-GEDer GLB-Vertreter im Metaller-Verhandlungskomitee, Peter Scherz, konnte dem Lohnabschluss mit den Unternehmern nicht zustimmen. Er begründet seine Haltung mit folgenden Worten:

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Unternehmerforderungen bringen keinen einzigen Arbeitsplatz

PRO-GEVon Verhandlungsrunde zu Verhandlungsrunde bei den Metallern verstärkt sich das Bild: Die Unternehmerseite will entscheidende Verschlechterungen der Position von Arbeitern und Angestellten durchsetzen und stützt sich dabei auf Rückendeckung durch die EU.

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Metaller-Lohnrunde: Druck auf Arbeiterrechte verstärkt

PRO-GENach der zweiten Metallerverhandlungsrunde ist für die Gewerkschafter einiges klarer geworden. Unsere „Sozialpartner“ haben ihr wahres Gesicht gezeigt“, kommentiert Peter Scherz, Mitglied der Verhandlungskommission der Gewerkschaft ProGe, die Forderung der Industriellen nach unterschiedlichen Arbeitszeiten und betrieblichen Flexibilisierungen.

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Vom Kollegen zum Spielball des Unternehmens

PRO-GE Von Karl Haslinger

„Warte mal, Karl“ höre ich hinter mir jemanden rufen, als ich durch die große Werkstätte gehe. Ich bleibe stehen und drehe mich um: vor mir steht ein mittelgroßer Mann mittleren Alters. Ich kenne ihn vom Sehen und er trägt die „Voest-Uniform“.

Er ist also einer von „uns“, keiner der herumstehenden „Leistungszukäufe“, Angehörige von Fremdfirmen, die kurzfristige Jobs erledigen.

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Trotz fetter Produktivitätssteigerung mageres Angebot für die Beschäftigten

PRO-GEDas Verhandlungskomitee der Arbeitnehmerseite hat gestern nach sechstündigen Verhandlungen einstimmig beschlossen, die Metaller-Lohnverhandlungen abzubrechen.

Peter Scherz, Arbeiterbetriebsrat bei Magna-Steyr und steirischer AK-Rat des GLB, dazu: „Die Verhandlungen spießen sich an der Sturheit der Unternehmerseite, die für die Fleißigen in den Betrieben nichts übrig hat. Die Vertreter der Unternehmen „vergessen“, dass wir ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr hinter uns haben. Überall gibt es zweistellige Zuwachsraten. Aber wie schon so oft will uns die Unternehmerseite nicht einmal die Teuerung abgelten, geschweige denn die Produktivität.“

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