GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Ausbeutung in China mit europäischen Steuergeldern finanziert

InternationalTrotz Wochenarbeitszeiten von bis zu 74 Stunden, verbalen Übergriffen, einer extrem hohen Arbeitsbelastung und dem Fehlen angemessener Sicherheitsvorrichtungen in chinesischen Zulieferbetrieben Dells, vergibt der öffentliche Sektor Europas Aufträge in Millionenhöhe aus Steuergeldern an den US-amerikanischen Computerhersteller. Ein neuer Bericht der Clean-IT-Partnerorganisation DanWatch zeigt auf, wie hoch der Preis ist, den chinesische ArbeiterInnnen dafür zahlen.

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Aktionswoche „NäherInnen verdienen mehr. Existenzlohn für alle!“

InternationalAusbeutung, Überstunden bis zum Zusammenbruch, keine Krankenversicherung und Hunger und Elend trotz regelmäßiger harter Arbeit: So sieht der Alltag von TextilarbeiterInnen in Asien aus.

„Millionen von NäherInnen wird ihr Menschenrecht auf einen Existenzlohn verwehrt“, sagt Michaela Königshofer, Koordinatorin der Clean Clothes Kampagne. Existenzlohn heißt, dass eine Näherin genug verdient, um ihre Familie und sich selbst zu ernähren, die Miete zu zahlen und für Kosten für Gesundheit, Kleidung und Mobilität aufzukommen.

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Die Tarifautonomie unter Druck

InternationalIm Schatten der Krise betreiben immer mehr EU-Länder einen massiven Umbau ihrer Tarifsysteme. Weil sie glauben, dadurch wettbewerbsfähiger und flexibler zu werden, zerstören sie Tarifvertragsstrukturen und greifen in die Tarifautonomie ein. Das Resultat: Firmen in Griechenland, Portugal und Italien müssen sich nicht mehr an tarifliche Löhne und Standards halten.

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Zwischen Armut und Zuversicht

International Von Sarah Salmhofer

Man kann sich nicht aussuchen, wo man geboren wird. Worauf manche fahnenschwingenden Patrioten so furchtbar stolz sind, beruht nicht auf Leistung oder Errungenschaft, sondern auf purem Glück und Zufall.

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Leserbrief an den Standard

InternationalZum Bericht des „Standard“ vom 5.4.2013 über die Gründung eines österreichischen Komitees zum 101. Geburtstag des 1994 verstorbenen nordkoreanischen Präsidenten Kim Il Sung stellen wir fest, dass Oliver Jonischkeit daran nur als Privatperson beteiligt sein kann.

Sollte sein Name mit der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) in Verbindung gebracht werden, handelt es sich um einen Irrtum, weil es dazu weder ein Mandat für Jonischkeit noch einschlägige Beschlüsse der GLB-Bundesleitung gibt.

Josef Stingl, GLB-Bundesvorsitzender
Mag. Karin Antlanger, Stv. GLB-Bundesvorsitzende

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Solidarität mit griechischen GewerkschafterInnen

InternationalIn einem Schreiben an den griechischen Botschafter in Österreich, Themistoklis Dimidis, hat GLB-Bundessekretär Oliver Jonischkeit gegen die Repressalien gegen griechische Gewerkschafter protestiert. In dem Schreiben heißt es wörtlich:

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Das ist das Mindeste

InternationalSchon seit längerem fordert der GLB einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde.

Wurde in der Vergangenheit diese Forderung von der Gewerkschaftsführung immer reflexartig abgelehnt, so ist sie nun zumindest reif für Diskussionen in AK, ÖGB und Gewerkschaften. Bei der letzten AK-Vollversammlung in Wien wurde ein entsprechender GLB-Antrag immerhin dem zuständigen Ausschuss zur weiteren Debatte zugewiesen. Und auch in der GPA-djp findet das Thema bei immer mehr KollegInnen Anklang.

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Solidarität mit den Hungerstreikenden und deren Forderungen

International In den türkischen Gefängnissen begann am 12. September ein unbefristeter Hungerstreik von politischen Gefangenen der Arbeiterpartei Kurdistan (PKK) und der Partei der freien Frauen Kurdistans (PAJK). Dem schlossen sich seit dem 15. Oktober alle politischen Gefangenen der PKK und PAJK an.

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GLB: Solidarität mit Streik in Griechenland und Spanien

International Am Vortag der Generalstreiks in Griechenland und dem Baskenland schickte der GLB Solidaritätsbotschaften an die Schwestergewerkschaften
P.A.ME und L.A.B.

"Auch wenn die Auswirkungen in den einzelnen Ländern - noch - unterschiedlich sind, die Ursache der kapitalistischen Finanzkrise ist in allen Ländern die gleiche. Die ArbeiterInnen und Angestellten sollen zum wiederholten Mal dafür zahlen - sie sind die Opfer dieser Krise, während Banken und Konzerne davon profitieren. In allen Ländern der EU sollen soziale Sicherungssysteme und öffentliche Dienstleistungen zerschlagen werden. Euer Kampf ist auch unser Kampf", so GLB-Vorsitzender Josef Stingl und Oliver Jonischkeit, GLB-Bundessekretär im ÖGB.

Den Generalstreik im Baskenland gegen die weiteren Belastungspakete der spanischen Regierung versuchen die Medien "zu übersehen".

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Deutschland: ver.di gegen Fiskalpakt

International Mit ein paar Zugeständnissen haben sich SPD- und Grünen-Führung und die Bundesländer die Zustimmung zu Fiskalpakt und ESM abkaufen lassen. Noch Ende der Woche will die Regierung die Verträge durch den Bundestag peitschen.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) appelliert nun in einem Brief die Abgeordneten des Deutschen Bundestages, dem Fiskalpakt nicht zuzustimmen. GewerkschafterInnen und Betriebsräte - zu einem erheblichen Teil SPD-Mitglieder - laden zu einem »Europäischen Treffen« am 30. Juni 2012 nach Köln ein, um den Widerstand europaweit voranzubringen.

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Westsahara: Don’t Occupy

International Von Gundi Dick

Bild: Solidaritätsaktion am 14.4.2012 vor der französischen Botschaft in Wien

Ghalia Djimi, eine sahaurische Menschenrechtsaktivistin antwortet auf meine Frage, wie sie sich die Zukunft vorstellt: „Ich sehe unsere Zukunft friedlich, wir werden mit unseren NachbarInnen gut auskommen: wir sind ein kleines Volk, wir sind tolerant und wir sind nicht besonders egoistisch.“

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EL-GewerkschafterInnen: Widerstand gegen den EU-Fiskalpakt

International Über 40 Kolleginnen und Kollegen aus 12 Ländern trafen sich am 12. Mai zum 11. Netzwerktreffen der GewerkschafterInnen in und um die Europäische Linkspartei in Wien.

Im Mittelpunkt stand dabei die aktuelle Lage in Griechenland nach dem Wahlerfolg der Linken, über die Nikos Papatriantafyllou von SYRIZA berichtete.

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Resolution des 11. Treffens des EL-Netzwerks Gewerkschaften

InternationalRESOLUTION: The workers' struggles and the social mobilization as an important legacy - for the prospect of a “Left Turn” in Europe

11th Meeting of the Network of Trade Unionists in and behind the Party of the European Left

The hard austerity measures, the dissolution of working relations and the demolition of the public structure across Europe, all based on the Stability Pact, the recent “Euro+ Pact” and the "Europe 2020" strategy, have deteriorated the effects of the economic crisis across Europe. This has led to a dramatic recession, increasing unemployment and a significant reduction in the income of workers.

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Griechenland: Feinbild und Realität

International(Nicht nur) an heimischen Stammtischen gibt es klare Feindbilder als Erklärungsmuster für die tatsächlichen oder vermuteten Ungerechtigkeiten der Welt: Ein solches Feindbild sind seit einiger Zeit die „faulen Griechen“, die angeblich das Steuergeld der „fleißigen Österreicher“ verprassen. Die Fakten zeigen freilich ein ganz anderes Bild.

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Alternativgipfel in Brüssel

International Von Thomas Erlach

Am 30./31. März 2012 fand in Brüssel ein Alternativgipfel statt, als Kontrapunkt zum EU-Finanzministertreffen in Kopenhagen, wo über weitere Einschränkungen in den Sozialsystemen beraten wurde. Am Alternative Europen Summit der Europäischen Linken nahmen etwa 200 Personen aus 24 Ländern teil. Abgeordnete verschiedener Parlamente, EU-Abgeordnete, GewerkschaftsvertreterInnen, VertreterInnen der politischen Linken, VertreterInnen von Transform Europe, World Socialforum, Human Rights Watch etc.

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CETA - nicht mit mir!

Die Plattform TTIP stoppen hat die Online-Aktion: “CETA – nicht mit mir! Nein zu TTIP 1.0!" gestartet: