GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Einkommensbericht 2008: Frauen bleiben auf der Strecke

Fakten Höchstamtlich bestätigt ist nunmehr, was viele von uns seit langem in aller Deutlichkeit spüren: Die Realeinkommen der unselbständig Beschäftigten mit durchschnittlichem Lohn oder Gehalt sind in den letzten zehn Jahren inflationsbereinigt gleich geblieben, bei Menschen mit geringem Lohn oder Gehalt sind sie sogar gesunken – das hat jetzt die Statistik Austria festgestellt. Die Propagandasprüche wie „Geht´s der Wirtschaft gut, geht´s uns allen gut“ oder „Österreich hat vom EU-Beitritt profitiert“ lösen sich damit für einen Großteil der ÖsterreicherInnen in Schall und Rauch auf.

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Faktenbox zur Lage der Frauen

Fakten So schaut´s aus

Einkommen: Frauen haben ein um 20 Prozent geringeres Einkommen als Männer, damit rangiert Österreich an fünftletzter Stelle der 27 EU-Länder.

Atypische Beschäftigung: 75 Prozent aller atypischen Jobs werden von Frauen ausgeübt, 70 Prozent aller geringfügig Beschäftigten sind weiblich.

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Arbeitszeitkampagne: Warum ist die Standortlogik des ÖGB falsch?

Fakten Die Plattform für kämpferische und demokratische Gewerkschaften gibt dazu auf ihrer Website www.gewerkschaftsplattform.org die folgende Argumentationshilfe.

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Seid umschlungen Millionen…

FaktenLaut dem „World Wealth Report“ von Capgemini und Merril Lynch ist die Zahl der „wohlhabenden Privatpersonen“ mit einem Vermögen von mehr als einer Million Dollar (743.000 Euro) 2006 auf 9,5 Millionen gestiegen (plus 8,3 Prozent gegenüber 2005). Davon sind 94.970 „besonders wohlhabende Privatpersonen“ mit einem Vermögen von mehr als 30 Millionen Dollar (plus 11,3 Prozent). Das Vermögen der MillionärInnen ist 2006 auf 37,2 Billionen Dollar gestiegen (plus 11,4 Prozent.

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Cashen im großen Stil...

FaktenDie Gruppe um den Rechtsanwalt Rudolf Fried verkauft ihren Anteil an Böhler-Uddeholm (20,95 Prozent) an die voestalpine. Regierungs- und Landespolitiker freuen sich, dass ein Verkauf an den britischen Finanzinvestor CVC verhindert wurde und Böhler-Uddeholm in österreichischer Hand bleibt. Verdrängt wird dabei, dass die voestalpine im Ergebnis des Börseganges von 1995 und der Vollprivatisierung von 2003 schon längst kein österreichisches Unternehmen mehr ist, aktuell halten diverse ausländische Investoren, überwiegend Pensionsfonds aus den USA, Großbritannien, Deutschland, Luxemburg, Frankreich und der Schweiz satte 44,05 Prozent.

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Fakten aus dem realen Kapitalismus

FaktenDie Zahl der geringfügig Beschäftigten erreichte Ende 2006 den Rekordwert von 241.564 Personen, das sind um 48 Prozent mehr als 1998. Davon sind 167.544 Frauen und 72.251 Männer. Die Geringfügigkeitsgrenze beträgt aktuell 341,16 Euro pro Monat.

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Konzerne cashen ab...

FaktenÖsterreich profitiert von der EU-Osterweiterung - so lautet das Credo von Wirtschaft, Politik, Medien und Experten. Mit "Österreich" meinen sie freilich nicht die gewöhnlichen Menschen, für diese wird es nämlich durch Arbeitsplatzabbau, Leistungsdruck und Sozialabbau immer schwieriger. Anders schaut es für die großen Konzerne aus. Laut "Format" (Ausgabe 6/2007) haben allein die zehn größten börsennotierten Unternehmen 2006 einen (offiziell ausgewiesenen) Gewinn von über zehn Milliarden Euro gecasht.

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Argumente zur Lohnrunde 2006

FaktenZahlreiche Fakten und Argumente untermauern die Orientierung auf eine aktive Lohnpolitik, also Lohn- und Gehaltsabschlüsse, die nicht nur die Inflationsrate, sondern auch die gestiegene Produktivität abgelten und damit einen Beitrag zur immer dringenderen Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums leisten:

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Kapitalismus real…

FaktenDer deutsche Allianz-Konzern streicht 7.500 Arbeitsplätze. Obwohl, oder besser weil er einen Rekordgewinn von 4,4 Milliarden Euro gemacht hat.

Die Zahl der Privatstiftungen hat bereits 2.897 erreicht, schätzungsweise 40 Milliarden Euro sind dort steuerschonend veranlagt. Unter vier Millionen Euro wird eine solche Veranlagung nicht empfohlen.

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Die Bezüge der SpitzengewerkschafterInnen

FaktenWie abgehoben die SpitzengewerkschafterInnen von den "gewöhnlichen" Lohnabhängigen, die sie eigentlich vertreten wollen und sollen, agieren, macht nachstehende Aufstellung der Bezüge deutlich (Quelle: news 17/06, http://www.oegb.at/servlet/ContentServer?pagename=OEGBZ/Page/OEGBZ_Index&n=OEGBZ_2.3.a.a&cid=1079358369655). Der GLB tritt dafür ein, daß Spitzengewerkschafter keine Mehrfachbezüge haben und nicht in gesetzgebenden Körperschaften (Nationalrat, Bundesrat, Landtage) vertreten sind, sondern sich voll auf ihre Gewerkschaftsfunktion konzentrieren. Die dafür üblichen Bezüge von rund 5.500 Euro bedeuten immer noch einen Nettobezug von etwa 3.150 Euro.

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Lohn- und Gehaltsabschlüsse

FaktenEine Übersicht über die jeweils letzten Lohn- und Gehaltsabschlüsse (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

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Arbeiten bis zum Umfallen?

FaktenDer Angriff auf die EU-Arbeitszeitrichtlinie

Zum ersten Mal in der Geschichte der Europäischen Union stehen bestehende europäische soziale Mindestvorschriften massiv unter Beschuss. Das schwache Schutzniveau der geltenden EU-Arbeitszeitrichtlinie soll weiter abgesenkt werden! Dies wollen jedenfalls die meisten Regierungen der Mitgliedstaaten, die Europäische Kommission und die Mehrheit des Europäischen Parlaments.

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11 Jahre EU-Mitgliedschaft Österreichs

FaktenDie etwas andere Bilanz

Umverteilung von Arbeit zu Kapital
- Seit Mitte der 90er-Jahre geht die Lohnquote (der Anteil der Arbeitnehmerinnen am Volkseinkommen) stetig zurück.
- Die Gewinne sind in diesem Zeitraum doppelt so rasch gewachsen wie die Lohn- und Gehaltseinkommen.
- Besonders stark haben die unteren Segmente der Arbeitnehmerinnen verloren: Das untere Quartileinkommen der Arbeiterinnen (d. h. das ärmste Viertel verdient weniger) ist von 1997 bis 2003 real um mehr als 20 % gesunken.
- Anstieg der realen durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 41,3 Stunden (1995) auf 44,8 Stunden (2004).

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EU = Europa der Konzerne & Generäle

FaktenStreitkräfteziel 2010 - „Dimension Golfkrieg“

2004 haben die EU-Staatschefs das sog. „Streitkräfteziel 2010“ (Headline-Goal) beschlossen. Inhalt: Erreichung der globalen „netzwerkszentrierten Kriegsfähigkeit“ bis zum Jahr 2010, d. h. Durchführung von Militärschlägen der Streitkräfte zur See, in der Luft und auf dem Boden unter Einbeziehung des Weltraums mit Hilfe des Satellitennavigationssystems „Galileo“. In einem von den EU-Staatschefs in Auftrag gegebenen Strategiepapier („European Defence Paper“) wird als Ziel der „freie Fluss von Rohstoffen „ genannt. Die EU soll zu Kriegen in der Dimension des „ Golfkrieges von 1991“ in der Lage sein. Bei diesem Krieg wurden 300.000 Irakerinnen getötet.

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Was sich 2006 ändert…

FaktenÄnderungen von A bis Z im Jahre 2006

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