GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Den Reichen tut's nicht weh...

Meinung Josef Stingl über die Steuerreform

Die Steuerreform steht. Es gibt Applaus, nicht nur von Parteifreund_innen, sondern auch von Kardinal Schönborn. Das Kirchenoberhaupt meint, dass ein „guter Anfang“ getan sei, um die Schere zwischen Arm und Reich ein wenig zu schließen. Und auch die Gewerkschaften gehören zu den Claqueuren.

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Gezielte Kehrtwendung

Meinung Leo Furtlehner zum Thema Steuerflucht

„Es kommt jetzt Bewegung ins Thema Steuergerechtigkeit, die Steuersümpfe beginnen jetzt auszutrocknen“ freut sich die SPÖ-Europaabgeordnete und Gewerkschafterin Evelyn Regner über die Entscheidung der Schweiz, ihr Bankgeheimnis für EU-Bürger_innen ab 2018 aufzuheben. Immerhin sollen sich 560 unversteuerte Milliarden derzeit in der Schweiz befinden.

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Mensch und Profit

MeinungBetrachtungen über die Freiheiten der Europäischen Union

Die nationalen Gesetze der EU-Mitgliedsstaaten sowie die Gesetze der Europäischen Union bestimmen unser Leben, wobei die EU-Richtlinien immer mehr an Bedeutung gewinnen. Einer der wichtigsten Grundpfeiler der EU ist der freie Binnenmarkt, der auf folgenden vier Prinzipien basiert: freier Personen-, Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr.

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Wie nehmen mir ihn denn?

Meinung Michael Heindl über Kollektivverträge

Kollektivverträge sind eine der großen Errungenschaften des Arbeitsrechts. Sie bestimmen die Rechte und Pflichten von ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen in Arbeitsverhältnissen. Sie regeln auch die Mindestlöhne für uns ArbeiterInnen in den unterschiedlichsten Berufssparten.

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Zurück in die Zukunft 2.0

Meinung Josef Stingls Editorial

„Django“ Mitterlehner hat das Zepter der ÖVP übernommen. Alte Zöpfe sollen jetzt fallen – der Weg in eine „schwarze Zukunft“ geebnet werden. „Mit Sicherheit“, die hinderliche Neutralität muss daher weg.

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Wirklich ein Aus?

Meinung Franz Grün über Lohn- und Sozialdumping

Obwohl in Österreich nahezu alle Arbeitnehmer_innen von Kollektivverträgen erfasst sind, kommt es immer wieder vor, dass Lohnabhängigen das ihnen zustehende Entgelt für die erbrachte Arbeitsleistung vorenthalten wird.

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Zum Thema Frauenpensionen

Meinung Im Kurier vom 27.2.2015 meint der Pensionsexperte Bernd Marin, dass sich der Staat Unmengen an Geld ersparen würde, wenn die Anpassung des Frauenpensionsantrittsalters an jenes der Männer schon früher als 2024 kommen würde.

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40 Jahre und kein bisschen weise

Meinung Michael Heindl über Produktivitätsentwicklung und Arbeitszeit

Jährlich steigt die Produktivität um fünf Prozent, alle 20 Jahre verdoppeln sich also die Produktivkräfte. 1975 wurde die Sechstage-Lohnarbeitswoche um einen Tag gekürzt. Seither arbeiten, jene welche noch Arbeit haben, immer noch 38 bis 40 Stunden in der Woche.

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Nur ein Prozent bestimmt

Meinung Leo Furtlehner über Reichtumsstudien

Es ist schon seltsam. Da werden laufend neue Reichtumsberichte vorgelegt die bestätigen, dass die Konzentration der Vermögen bei einer kleinen Minderheit immer größer wird, aber die politischen Schlussfolgerungen daran etwas zu ändern fehlen. Wie es scheint finden sich die Opfer der Umverteilung nach oben mit ihrer Rolle ab und die „oberen zehntausend“ setzen auf den Gewöhnungseffekt.

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Den Frauen fehlt ein Drittel

Meinung Bärbel Mende-Danneberg über Mindestlohn und Arbeitsteilung

Die Zahlen sind bekannt. Frauen verdienen schlechter als ihre männlichen Kollegen und tragen diesen Nachteil bis ins hohe Alter weiter. Woran liegt es, dass alle es wissen, dies aber anscheinend kaum jemanden aufregt und die Gewerkschaften scheinbar hilflos zuschauen?

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Um was es beim Lohnkampf geht

Meinung Werner Lang über historische Erfahrungen mit Lohnkämpfen

Ein paar aktuelle Schlussfolgerungen aus dem Buch „Das Märchen vom Lohn, der nicht steigen darf“ aus dem Stern-Verlag von Theodor Prager, erschienen 1951und somit längst vergriffen, teilweise etwas antiquiert, aber Großteils immer noch höchst aktuell.

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Nur eine Variante ist akzeptabel

Meinung Leo Furtlehner über die Gegenfinanzierung einer Steuerreform

Über die Notwendigkeit einer steuerlichen Entlastung der Lohnsteuerzahler_innen durch die Senkung des Eingangssteuersatzes von 36,5 Prozent auf 25 Prozent sind sich eigentlich alle einig.

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Auslagerung der politischen Kompetenz

Meinung Michael Graber über die ÖIAG und deren Nachfolge

Österreich übernahm 1945 zahlreiche Industriebetriebe als ehemaliges deutsches Eigentum. Das erste und zweite Verstaatlichungsgesetz 1946 und 1947 sicherten das Eigentum der Republik an den wichtigsten Betrieben der Grundstoffindustrie und der Banken.

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Die Sonntagsfrage

Meinung Katrin Kubetschka über Einkaufen rund um die Uhr

Das Weihnachtsgeschäft 2014 ist vorbei, das Umsatzergebnis dürfte auf Vorjahresniveau liegen. In diesem Zusammenhang ist die „Sonntagsfrage“ von großer Bedeutung.

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Damoklesschwert für Gutgläubige

Meinung Leo Furtlehner über Spekulationsgeschäfte mit Franken-Kredite

Der 18. Jänner 2015 war ein schwarzer Tag: 154.000 privaten Kreditnehmer_innen, vor allem Häuslbauer_innen, und hunderten öffentliche Körperschaften, vor allem Gemeinden, welchen die Banken in den 1990er Jahren Kredite in Schweizer Franken als das Nonplusultra der Finanzierung aufgeschwatzt haben, wurden der Schuldenstand schlagartig um gut 20 Prozent erhöht.

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Die dunkle Seite der Volkshilfe

Meinung Erwin Riess zum Thema Pflege

Anläßlich eines Symposiums über „Die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich unter besonderer Berücksichtigung der Stiftungsvermögen und der weiblichen Altersarmut“ hatte der Dozent seinen Freund Groll auf Kosten der Paris Lodron-Universität als Begleiter eingeladen.

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Die „gläserne“ Decke

Meinung Rosalia Krenns Editorial

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Nicht schon wieder. Das klingt abgedroschen, alt und fad. Wie oft sollen wir Frauen das noch rauf- und runterbeten? Fällt uns nicht mal was Neues und Spritziges ein? Schon. Aber es ändert nichts daran, dass wir Frauen oft genug für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommen und dies die Frage unserer Existenz berührt.

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Eine Bilanz der Verschuldung

MeinungRosa Stein über die Steuerpolitik und die Funktionalität des Staates

Steuern gewährleisten die Funktionalität des Staates und somit der Gesellschaft. Ohne finanzielle Einnahmen kann heute kein Staat oder keine Gesellschaft längerfristig existieren.

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Nebelgranaten

Meinung Josef Stingl, Bundesvorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblocks, zur Steuerreform

Mitte März soll es so weit sein, die Koalition präsentiert ihre Steuerreform. Vier Wochen davor haben Herr Häupl und Herr Faymann die Forderung nach einer Vermögenssteuer „zu Gunsten einer Vermögenszuwachssteuer“ den Todesstoß versetzt.

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Kampf gegen die Arbeitslosen

Meinung Leo Furtlehner zum Thema Arbeitslosigkeit

Aller neoliberalen Schönfärberei zum Trotz steigt die Arbeitslosigkeit rasant an. Laut AMS waren Ende Oktober 310.306 Menschen offiziell arbeitslos, plus 10,7 Prozent gegenüber 2013, weitere 78.849 Menschen waren statistisch in Schulungen versteckt.

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verSTEUERt?

Meinung Josef Stingl zur Steuerkampagne von ÖGB und AK

Unter dem Titel „Lohnsteuer runter“ sammelte der ÖGB an die 900.000 Unterschriften. Im September präsentierten dazu ÖGB und AK ihr Wunschmodell einer Steuerreform. In einer Monster-Event-Betriebsrät_innen-Konferenz wurde es der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf Diskussion wurde „verzichtet“.

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Der Streit um den Sonntag

Meinung Katrin Kubetschka über Einkaufen rund um die Uhr

Die Sonntagsarbeit im Handel wird jüngst wieder breit diskutiert. Die Lobbyisten der Sonntagsarbeit (Wirtschaftskammer, Großunternehmen und ihre politische Interessensvertretungen) sehen darin ein lästiges Handelshemmnis.

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Ganz unten

Meinung Michael Heindl zum Thema Mindestsicherung

Erinnern Sie sich an die Schlagzeilen des Jänners 2014? 450.000 Arbeitslose! Laut AMS beträgt die Zahl der Erwerbsarbeitslosen im September dieses Jahres 292.135. Wie weit ist solchen Zahlen zu trauen?

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Spiegelbild einer Systemkrise

MeinungDer Wirtschaftsfaktor Leiharbeit blickt mittlerweile auf eine etwa 20-jährige Geschichte zurück. Zeit für eine kurze Bilanz. Welche gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen hat sie wirklich gebracht?

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Erntehilfe oder bumsen

Meinung Josef Stingl zur Arbeitserlaubnis für Asylwerber_innen

Sozialminister Hundstorfer – Gegner einer generellen Arbeitserlaubnis für Asylwerber_innen – wurde überrascht: Nicht von seinen politischen Widersacher_innen, nicht von seinen schwarzen Regierungspartner_innen, sondern aus eigener Reihe, vom ÖGB-Präsident Erich Foglar:

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Klubzwang als Zwangsjacke

Meinung Karin Antlanger über SpitzengewerkschafterInnen in der Politik

Vier MinisterInnen aus der Gewerkschaft: Hundstorfer, Klug, Stöger, Oberhauser. Ist Österreich ein Paradies für ArbeiterInnen und Angestellte? Die BeamtInnen bitte nicht vergessen, kommen doch drei der vier Genannten aus dieser Gruppe.

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Nur ein Orchideenthema?

Meinung Heidemarie Ambrosch zur Debatte über Frauenquoten

Auch Sie sind sicher dafür, dass Frauen in allen Punkten gleichberechtigt partizipieren können. Warum kann dann in dieser Hinsicht nur sehr mühsam etwas bewegt werden?

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Pensionsraub prolongiert

Meinung Werner Beier zum Thema Pensionen

Nach zwei Jahren des durch die Regierung vereinbarten und vollzogenen Pensionsraubes von regressiv mehr als zwei Prozent fabuliert Sozialminister Hundstorfer (SPÖ) nun von einer „ordentlichen Erhöhung“ von 1,7 Prozent für 2015 und dafür bereits budgetierten 600 Millionen.

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Das Feuer ist gelöscht

Meinung Karin Antlanger zum Erbe des früheren Sozialministers Dallinger

25 Jahre nach dem Tod des ehemaligen GPA-Vorsitzenden und Sozialministers Alfred Dallinger logiert die GPA-djp zwar am Alfred-Dallinger-Platz 1 in Wien und es gibt Alfred-Dallinger-Medaillen zur Ehrung von GPA-djp-Mitgliedern. Aber Dallingers wesentliche gewerkschaftspolitische Forderungen sind heute im Archiv des ÖGB abgelegt.

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Eine Erfolgsgeschichte?

Meinung Thomas Erlach zum zehnjährigen Bestehen des Sozial-KV

Am 3. Juli luden Gewerkschaft und Arbeitgeber zur Feier von zehn Jahre BAGS-KV. Das Fragezeichen im Titel besteht zu Recht. Laut Analyse von Tom Schmid bringt der BAGS-KV zwar für 60 Prozent der Beschäftigten eine Verbesserung von Einkommen und Arbeitsbedingungen, aber für die übrigen 40 Prozent wurde nichts besser, da sie bereits höhere Einkommen und bessere rahmenrechtliche Regelungen ausgehandelt hatten.

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