GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Qualität statt Kostensenkung

Meinung Leo Furtlehner zur aktuellen Standortdebatte

Ausgelöst wurde die Debatte durch die Androhung der Top-Manager Eder (Voest), Treichl (Erste Bank) und Schaller (Raiffeisen Landesbank OÖ), die Standorte ihrer Unternehmen ins Ausland zu verlagern. Ziel dieser Ansagen war freilich weniger die Abwanderung, als vielmehr den Druck auf Löhne und Sozialleistungen zu erhöhen, die Arbeitszeit noch weiter auf Kosten der Beschäftigten zu flexibilisieren, Steuern und Abgaben zu reduzieren, die Energiekosten zu senken und Umweltstandards in Frage zu stellen.

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Der Vielschreiber

Meinung Werner Lang über Lutz Holzinger (15.2.1944-11.2.2014)

Lutz Holzinger war ein „Vielschreiber“, ganz in der Tradition seines „Vorbildes“ Egon Erwin Kisch: Er verfasste nicht nur zahlreiche Betriebs- und andere Reportagen, sondern recherchierte bis zuletzt an den großen Themen wie „Armut“ oder Bankengeschäfte am Beispiel des Raiffeisen-Komplexes.

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Zutreiber für die Börse

MeinungÜber die „Perlen des Wiener Aktienmarkts“ schwärmt Josef Urschitz in einer Börse-Beilage der „Presse“ und versucht mit Zuckerbrot und Peitsche die Österreicher_innen für den Kauf von Aktien zu erwärmen.

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Wie in feudalen Zeiten

Meinung Leo Furtlehner über Vermögenskonzentration und Macht

Die Lobeshymnen sind zahlreich. Als „echten Gezeitenwechsel“ sieht es der Starökonom Paul Krugman, als „ein sehr wichtiges Buch“ der britische Ökonom Stephen Jenkins. Der „Guardian“ sieht den Autor als Kontrapunkt zu Milton Friedman, dem Papst des Neoliberalismus. Die Rede ist von „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ des französischen Wirtschaftswissenschafters Thomas Piketty.

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Mehr als Dampfablassen

MeinungEndlich ist der ÖGB munter geworden und startet eine Kampagne für eine Steuerreform. Das ist auch höchst notwendig, erleben wir doch seit Jahren, dass von ohnehin mageren Brutto KV-Erhöhungen letztlich unterm Strich kaum ein Netto übrigbleibt, weil die „kalte Progression“ den Zuwachs wieder wegfrisst.

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Erfolgsgeschichte Kollektivverträge?

Meinung Josef Stingl über die Lohnpolitik des ÖGB

Auf Wikipedia heißt es zum Thema: „Ein Kollektivvertrag ist ein schriftlicher Vertrag im Rahmen der österreichischen Sozialpartnerschaft. Er (…) ist wesentlicher Bestandteil des Arbeitsrechts. Kollektivverträge enthalten traditionellerweise unter anderem Regelungen zu Mindestlöhnen und Grundgehältern, Sonderzahlungen (Urlaubsbeihilfe und Weihnachtsremuneration), Arbeitszeitfragen und Kündigungsfristen und -termine.“

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Oh du reiches Österreich

Meinung Lisa Mittendrein zum Thema Umverteilung

Reichtum und Umverteilung sind für Linke schon seit langem ein Thema. Die Verteilung in Österreich ist extrem ungleich: bei Löhnen und Gehältern, zwischen Löhnen und Gewinnen, bei Vermögen und daraus folgend bei Vermögenseinkommen und Erbschaften.

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Eine unendliche Geschichte

Meinung Josef Stingls zur Steuerkampagne des ÖGB

Endlich, der ÖGB forciert mit einer Kampagne eine Steuerreform. Er thematisiert bei Betriebsrät_innen und Öffentlichkeit die Steuergerechtigkeit, sammelt dafür Unterschriften. Nach dem Sommer wird ein Steuerkonzept von ÖGB und AK vorliegen. Der Beifall ist breit – von den Arbeiter_innen, Angestellten, Beamt_innen, Pensionist_innen, Studierenden, Schüler_innen usw.

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Der Druck wird erhöht

Meinung Franz Grün zum Aus für die befristete I-Pension

Seit 1. Jänner 2014 gilt für alle ab 1964 geborenen die Invaliditätspension neu. Anstelle der befristeten I-Pension gibt es dann Rehabilitations- oder Umschulungsgeld. Die Bewertung erstellen medizinische und berufskundige BegutachterInnen im „Kompetenzzentrum Begutachtung“ bei der PVA. Bei Bedarf ist auch ein/e Arbeitsmarktexperte/in beizuziehen. Für die Betreuung ist das „Case Management“ zuständig.

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Ein gerechteres System ist möglich

Meinung Nikolaus Lackner über die Dringlichkeit einer Steuerreform

Manche Begriffe lösen in Gesprächen mit KollegInnen eher gelangweilte Blicke denn hitzige Debatten aus: „Steuerreform“ und „kalte Progression“ sind Beispiele dafür. Doch wenn man diese Begriffe in einer Sprache erklärt die leicht verständlich ist, wendet sich das Blatt. Vereinfacht: Es geht um „Gerechtigkeit“ und „Lohnkürzungen“.

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FSG und Gabalier

MeinungIch hab diesen Beitrag ursprünglich in seriöser Sprache verfasst, mich aber schlussendlich doch für eine Neufassung in derber, gewerkschaftstauglicher männlicher Prolosprache entschieden, damit es auch die Dümmsten der FSGler verstehen.

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Warum nicht beschlagnahmen?

Meinung Leo Furtlehner über Steuerflucht

Nun hat´s also auch Alice Schwarzer erwischt. Die streitbare „Emma“-Herausgeberin musste unversteuertes Schwarzgeld in der Schweiz eingestehen, kommt aber durch Selbstanzeige mit einer Zahlung von 200.000 Euro davon.

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Manipulation via VPI

Meinung Josef Stingl über den Index

Der Verbraucherpreisindex (VPI) der Statistik Austria ist eine wichtige Kennzahl. Er ist beispielsweise Basis für die KV-Verhandlungen. Kritik dazu kommt vom Innsbrucker Uni-Professor Jürgen Huber und Tirols Caritas-Direktor Georg Schärmer.

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400.000 Erwerblose lassen grüßen

Meinung Anne Rieger über den Zwölf-Stunden-Tag

36.000 Menschen mehr als 2013 suchen Erwerbsarbeit. Industriellen-Generalsekretär Christoph Neumayer sowie den WKO-Präsident Christoph Leitl kümmert das wenig. Sie drängen die Regierung den Arbeitstag auf zwölf Stunden zu verlängern. Willig folgt der neoliberale Kanzler Faymann mit seinen Mannen Hundstorfer und Mitterlehner.

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Mit vollem Risiko

Meinung Anne Rieger über Ein-Personen-Unternehmen

Jede zweite Firma in Österreich ist ein Ein-Personen-Unternehmen (EPU). Fast 330.000 Menschen arbeiten in diesen ungeschützten Verhältnissen, 15.000 kommen jährlich neu dazu.

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Wir zahlen nicht für eure Krise

Meinung Michael Graber zum Hypo-Desaster

Diese Losung vom Höhepunkt der Finanzkrise nach 2008 ist nach der Entscheidung der Regierung über die Überführung der Hypo-Alpe-Adria Bank in eine „Abwicklungsgesellschaft“ wieder aktuell.

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Charta ohne Kompetenz

Meinung Anita Kainz über den Europarat

Österreich hat vom November 2013 bis Mai 2014 den Vorsitz im Europarat. Aus diesem Anlass veranstaltete das Sozialministerium zu dem Thema „Frauen – Altersarmut“ vom 3. bis 4. April 2014 eine Konferenz in der Hofburg. Die TeilnehmerInnen kamen aus den verschiedensten Organisationen von den Mitgliedsstaaten des Europarates.

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Hinter verschlossenen Türen

Meinung Franz Grün zum geplanten Freihandelsabkommen EU–USA

Scheinbar ganz nach dem Motto „Was ihr nicht wisst macht euch nicht heiß“ wird hinter verschlossenen Türen an einem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA gefeilt. EU-Parlamentarier werden, sollten sie sich für diese Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) interessieren, und auf wundersame Weise an Unterlagen kommen, auf ihre Verschwiegenheitspflicht hingewiesen.

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30 Stunden als neuer Standard

Meinung Leo Furtlehner über die Notwendigkeit der Arbeitszeitverkürzung

„Im Grunde haben wir eine 30-Stunden-Woche. Nur arbeiten die einen 40 und mehr Stunden, andere sind arbeitslos“ bringt der Salzburger Zukunftsforscher Hans Holzinger die Sache auf den Punkt.

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Alter Hadern Umverteilung

Meinung Josef Stingl über soziale Gerechtigkeit

Österreich ist, so wird uns versichert, eines der reichsten Länder, nicht nur in der EU, sondern der gesamten Welt. Uns geht es also gut, nur der Staat hat nichts davon. Er muss bei Pensionen, bei den Beamten und Lehrern, …, kurzum überall sparen. Woher kommt dieser Gegensatz zwischen angeblichen oder wirklichen Reichtum und der Armut des Staates..

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Nur wenn es den Chefitäten passt!

Meinung Doris Rögner über Lehre mit Matura

Neulich war ich mit meinem Sohn (16) zwecks Berufsberatung beim AMS. Insbesondere wollten wir uns genauer über das Modell „Lehre mit Matura“ erkundigen.

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Wahlhilfe von oben

Meinung Heike Fischer über Sozialpartnerschaft

Die Verzweiflung darüber, Vormachtstellungen auf Grund unverständlicher Parteipolitik aufgeben zu müssen, scheint unter Geschäfts- und Unternehmensführungen schon enorm zu sein. Bestes Beispiel dafür ist ein großer oberösterreichischer Sozialbetrieb.

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Frauen hört die Signale

Meinung Rosalia Krenn zum Internationalen Frauentag

Die aktuelle Ausgabe rückt die frauenpolitischen Aspekte der Arbeitnehmer_innenschaft in den Vordergrund. Frauen sind Männern gegenüber in der Arbeitswelt immer noch strukturell benachteiligt.

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Feuer am Dach

Meinung Nikolaus Lackner über rechte Demagogie

Anfang Jänner gab die AK-Wien bekannt eine Beratungsstelle für illegal Beschäftigte einzurichten. Obwohl sich dieses Angebot an alle KollegInnen richtet, die falsch oder gar nicht angemeldet ihrer Arbeit nachgehen, begann sofort eine mediale Verengung des Personenkreises auf Menschen aus Nicht-EU-Ländern.

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Die Regierung der Finanzhaie

Meinung Leo Furtlehner zur Causa Hypo Alpe Adria

Ein systematischer Betrug an den Steuerzahler_innen ist das Agieren der Bundesregierung im nicht enden wollenden Skandal um die Kärntner Hypo Alpe Adria (HAA).

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Das Trommelfeuer nimmt zu

Meinung Leo Furtlehner zum „heißen Eisen“ Lohnnebenkosten

Schon vor der Wahl 2013 hat Sozialminister Rudolf Hundstorfer angekündigt, die Koalition sei sich bereits „vollkommen einig, dass es die künftige Regierung schaffen muss, bei den Lohnnebenkosten etwas zu tun.“

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Kuschel-Heer der Bourgeoisie

Meinung Anne Rieger über Frauen und Militär

Ursula von der Leyen will die deutsche Bundeswehr „zu einem der attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland machen“. Die erste weibliche Kriegsministerin in Deutschland will das Mordinstrument zu einem „familienfreundlichen Unternehmen“ umbauen.

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Rosig nur für eine Minderheit

Meinung Nikolaus Lackner über die Arbeitswelt im Tourismus

Die Wochenenden, wenn die Mehrheit der Menschen im Lande die Freizeit genießt, sind die stressigsten Zeiten in der Gastronomie. Oft bleibt aufgrund der Arbeitszeiten auch wenig Chance, am kulturellen oder sozialen Leben teilzunehmen.

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EU greift Kollektivverträge an

Meinung Anne Rieger über Angriffe auf die Lohnpolitik

Die Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der Europäischen Kommission hat ihre sogenannten „Beschäftigungsfreundlichen Reformen“ veröffentlicht. Sie fordert:

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Schwer erkämpft sieht anders aus

Meinung Heike Fischer über Sozialpartnerschaft im Sozialbereich

Als „schwer erkämpften Erfolg“ und mit „Forderungen durchgesetzt“ bejubeln die Gewerkschaften GPA-djp und vida die abgeschlossenen Kollektivverträge der Sozialwirtschaft (vormals BAGS), Caritas und Diakonie.

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