GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Spielball ÖBB

Meinung Von Franz Grün

Spindelegger hat mit seinem abstrusen Angebot an Frank Stronach im Sommergespräch die Kabarettszene konkurriert. Er lässt aber keinen Zweifel offen, dass das Thema ÖBB im Wahlkampf und nach den Wahlen ein Thema sein wird.

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Über Geld spricht man nicht...

Meinung Von Josef Stingl

… auch nicht dann, wenn man keines hat! Genau aus diesem Grund versteckt sich manche(r), denn man will ja nicht gerne als arm und mittellos gelten. Aber sind diese, von solcher Scham geplagten Menschen nur mehr eine kleine Minderheit oder sind sie bereits der „Normalfall“?

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Das „heiße Eisen“ ELGA

Meinung Von Rudolf Gabriel

In den letzten 30 Jahren kam es im Gesundheitssystem zu einer sprunghaften Vermehrung von Datenspeicherung und Datenversand.

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KV-Aushöhlung abgewehrt

Meinung Von Anne Rieger

Die MetallerInnen forderten fünf Prozent Lohnerhöhung. Gleichzeitig mussten sie um den Erhalt gemeinsamer Verhandlungen, des Kollektivvertrages und die Abwehr weiteren Flexibilisierung der Arbeitszeit kämpfen.

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Testlauf für Österreich

Meinung Von Georg Fuchs

Wenige Tage vor der steirischen Landtagswahl 2010 kündigten die Spitzenkandidaten von SPÖ und ÖVP, Franz Voves und Hermann Schützenhöfer, im Rahmen einer Veranstaltung der Industriellenvereinigung drastische Kürzungen von 25 Prozent in allen Ressorts an.

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Ambivalente Komplimente

Meinung Von Robert Sommer

Der Augustin ist europaweit eine der erfolgreichsten Straßenzeitungen. Diese Feststellung verdient aber, hinterfragt zu werden.

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Mythen und Märchen zur Pension

Meinung Von Lilian Stadler

Unser Pensionssystem ist nicht mehr finanzierbar, wir leben länger, also müssen wir länger arbeiten, die Alten leben auf Kosten der Jüngeren – eine grundlegende Pensionsreform muss her!

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Lüge und Wahrheit zum Thema Liberalisierung

Meinung Von Anita Kainz

„Private können besser wirtschaften als der Staat!“ Dieser Satz wird uns von den Medien fast täglich serviert. Aber schauen wir wie es wirklich ist:

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Kopf ohne Hirn?

Meinung Von Josef Stingl, GLB-Bundesvorsitzender

Vorige Woche, am Rande der schwarzen Klubklausur präsentierte sich VP-Klubchef Karlheinz Kopf in einer überaus seltsamen Kampfstimmung gegen die „linken Umverteiler“: Er meinte, die ÖVP müsse „das Eigentum vor Dieben, genauso wie vor Sozialdemokraten schützen“...

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Altern und Zukunft

Meinung Von Lilian Stadler

Rechtzeitig zum „Europäischen Jahr des aktiven Alterns“ wurde Ende Mai bei einem Symposium der vom Bundesseniorenbeirat herausgegebene Bundesplan „Altern und Zukunft“ im Parlament präsentiert.

Darin wird, beruhend auf wissenschaftlichen Grundlagen, die Lage der älteren Menschen analysiert, Ziele formuliert und Pläne bzw. Lösungen entwickelt, die deren Lebensqualität wahren bzw. verbessern sollen.

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Mobile Berufe: Allzeit bereit?

Meinung Von Oliver Jonischkeit

Mehr als 300.000 Kolleginnen und Kollegen sind im Außendienst und in den mobilen Diensten beschäftigt – dazu gehören z.B. mobile Pflegedienste ebenso wie ServicetechnikerInnen oder KundenberaterInnen von Versicherungen.

Gerade diese sehen es bei Aufnahme ihrer Tätigkeit als Vorteil, sich einen Großteil der Arbeitszeit frei einteilen zu können. Meist erweist sich das in der Praxis rasch als Nachteil.

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Soziale Arbeit macht krank

Meinung Von Thomas Erlach

Im Sozialbereich in Österreich steigt der Druck auf die Beschäftigten von Jahr zu Jahr an. Der steigende Bedarf an sozialen Diensten steht in einem enormen Spannungsverhältnis zur Finanzierungsunlust der politischen EntscheidungsträgerInnen.

So bleiben seit mehr als zehn Jahren die zur Verfügung gestellten Mittel hinter dem tatsächlichen Bedarf zurück. Das geht offensichtlich auf Kosten der Gesundheit der im Sozialbereich beschäftigten Menschen.

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Mit der ÖIAG von Anfang an bergab

Meinung Von Lutz Holzinger

Für die Verstaatlichung des deutschen Eigentums unmittelbar nach dem Krieg waren zwei Faktoren ausschlaggebend: Einerseits wurde versucht, ihre Verwaltung durch die sowjetischen Besatzungsbehörden zu verhindern; andererseits konnten trotz mangelndem heimischen Privatkapital die teilweise von den Beschäftigen in Eigenregie rekonstruierten Unternehmen wieder unter eine autoritäre Leitung gestellt werden.

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Woran es krankt

Meinung Von Josef Stingl

Unser Gesundheitssystem gilt als eines der Weltbesten. Das ist aber kein Grund zum Ausruhen. Manchmal scheint es so, dass es ein von hinten aufgezäumtes Pferd ist, das uns an Effizienz und Kosten davon zu galoppieren droht. Wo krankt's: Viele, allen voran die Pharmaindustrie, sehen die Gesundheit als potentiellen Businessbringer und lassen somit in ihrem kapitalistischen Geldscheffelwahn die Gesundheitskosten explodieren.

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Burnout – Systematischer Verschleiss von Menschen

Meinung Von Anne Rieger

„Psychische Erkrankungen - wie Burnout oder Depressionen - sind in
den letzten Jahren dramatisch angestiegen. Sie stellen bereits für
Frauen die häufigste und für Männer die zweithäufigste Ursache für Frühpensionierungen dar. Im vergangenen Jahr waren 2,4 Millionen
Krankenstandstage auf psychischen Krankheiten zurückzuführen“, berichtet die NÖ Gebietskrankenkasse.

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Leistungs-Schlankheits-Fitnesswahn

Meinung Von Bärbel Mende-Danneberg

Unterwerfungsrituale unter das Schönheitsideal – doch wer entwirft? 80-60-80 war ja nicht immer erstrebenswert, wenn wir an Rubens denken. Beim Körperblick geht es immer auch um Ausschluss. Zum Beispiel Ausschluss aus einer (Solidar-)Gemeinschaft oder Ausschluss aus einem Job oder Ausschluss aus dem Sexualpartnermarkt. Die Fokussierung auf die eigene Verantwortung für den Körper, also fürs Aussehen, sagt: selbst Schuld, mach was aus deinem Typ. Klatschmagazine mit Vorher-nachher-Tipps bringen viele Frauen in verzweifelte Unsicherheit.

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Wenn Arbeit krank macht….

Meinung Von Anita Kainz

In den Zeitungen jammert die Wirtschaft über Millionen Euro, die ihnen die Krankenstandstage ihrer MitarbeiterInnen jedes Jahr kosten. Gleichzeitig zeigen die Statistiken, dass die Krankenstandstage der DienstnehmerInnen von Jahr zu Jahr weniger werden, obwohl die chronischen Krankheiten steigen.

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Für eine solidarische Gesellschaft! Für eine Volksabstimmung über den Fiskalpakt!

Meinung Rede von Wolf Götz Jurjans bei der Demonstration gegen die Unterzeichnung des EU-Fiskalpakts ohne Volksabstimmung am 11.5.2012 vor dem Parlament

„Die nächsten 10 bis 20 Jahre werden „unschön” werden. Ziehen wir uns warm an. Schlafen sie gut. Gute Nacht.“ Mit diesen Worten beendete zur Geisterstunde der Moderator Peter Rabl die Club 2 Diskussion mit dem irreführenden Titel „Sparen oder Schulden machen - was rettet Europa?”

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Klassenkampf ist aktuell

Meinung Von Franz Grün

Waren in den letzten Jahrzehnten die Kollektivvertragsverhandlungen eine Angelegenheit von einigen Runden, bis man zu einer Einigung kam, sind sie nun zumeist von Betriebsversammlungen, Demonstrationen, Warnstreiks bis hin zu Streiks begleitet.

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Das Geld wäre da

Meinung Von Oliver Jonischkeit

Im Zuge des drohenden Belastungspakets zur Budgetsanierung trafen sich am 20. Jänner rund 400 SpitzenfunktionärInnen von ÖGB und AK zu einer Konferenz in Wien, um ihre Forderungen zu deponieren.

Die dort vorgelegten Materialien unterstreichen, dass Österreich ein Paradies für Vermögende ist:

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Muss der Staat marode Banken retten?

MeinungVon Franz Gall, Judith Vorbach und Susanne Wixforth

Hätte jemand 2006 vorhergesagt, dass Banken im großen Stil mit Hilfe öffentlicher Gelder aufgrund ihrer „Systemrelevanz“ vor dem Konkurs bewahrt werden würden, hätte man wohl realitätsferne Marktfeindlichkeit vorgeworfen. Inzwischen scheint man sich daran gewöhnt zu haben.

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Wer profitiert an Staatsschulden?

Meinung Von Michael Graber

Die ökonomische Ausbeutung im heutigen Kapitalismus funktioniert im Wesentlichen über drei Ebenen:

Erstens über die Primärverteilung. Dabei geht es um die Aufteilung der wertmäßigen Resultate der Arbeit zwischen Löhnen und Profiten. Was hier nicht für die Arbeitenden erreicht wird, ist schon ans Kapital verloren. Die Tendenz dieser Primärverteilung zeigt seit Beginn der 80er Jahre ein permanentes Sinken der Lohnanteile an der Wertschöpfung und logischerweise ein Steigen des Anteils der Profite. Die Ausbeutung wächst.

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Windelweiche Unterwerfung

Meinung Von Josef Stingl

„Es geht um wirklichen Reichtum, das sind nicht die Einkommen, sondern enorme Vermögenswerte, Grund und Boden, Geld und Immobilien. Die reichsten zehn Prozent der ÖsterreicherInnen besitzen 800 Mrd. Euro. Ein Prozent davon wären acht Milliarden, das entspräche fast fehlenden Konsolidierungssumme. AK und ÖGB fordern deshalb ganz klar eine Finanztransaktionssteuer und Vermögenssteuern“, so BAK-Präsident Tumpel bei der Konferenz von AK und ÖGB am 20. Jänner 2012. Drei Monate später, einen Tag vor dem Parlamentsbeschluss des Belastungspakets, ist dann alles anders:

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Weiter Umverteilung nach oben

Meinung Von Lutz Holzinger

Mittlerweile ist es eine Binsenweisheit, dass Reich und Arm in den entwickelten Gesellschaften immer weiter auseinanderdriften. Das gilt auch für Österreich ebenso wie die Tatsache, dass die Krisen auf den Finanzmärkten auf der Überakkumulation von Kapital beruhen.

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Einstürzende Gebäude

Meinung Von Werner Beier

Friktionslos vom Spritpreis zum Sterben des Sozialstaates: Die Kraftstoffpreise steigen unaufhörlich wie alle Energiepreise. Politik und Massenmedien erklären dies meist mit der Irankrise, was jedoch Augenwischerei ist. Die Preise für Energie steigen deshalb, weil unser Geld immer wertloser wird und weil immer mehr der bedeutungslosen Papierfetzen in Umlauf kommen. Im Lauf des Jahres 2011 sind in Europa unfassbare, real ungedeckte eintausend Milliarden zusätzlicher neuer Euro gedruckt worden und in die Märkte geflossen.

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Ein Leserbrief an die Solidarität

MeinungAuf Seite 8 Ihrer Zeitschrift wirbt die BAWAG für eine ZinsvorteilsCard mit bis zu 2,625 Prozent Zinsen. Diese Aktion gilt allerdings nur ab einer Gesamteinlage von 100.000 Euro.

Ist Ihnen eigentlich bewußt, wie hoch die Durchschnittgehälter und -pensionen in Österreich sind? Solche Inserate haben in einer Gewerkschaftszeitung nichts verloren.

Kainz Anita, Wien

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Klima und Soziales – zwei Seiten einer Medaille

Meinung Von Christiane Maringer

Der Klimawandel verändert unseren Globus im Zeitraffer! Obwohl klar ist, dass wir heute handeln müssen, um der Katastrophe zu entgehen, beschäftigt sich die „öffentliche Welt“ seit Monaten einzig mit der Finanzkrise. Die Klimakrise wird aber verheerendere Folgen haben als jede Finanzkrise: Und sie wird vor allem die sozial schlechter gestellten Menschen treffen, im globalen Maßstab.

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Populistisches Beamten-Bashing

Meinung Von Leo Furtlehner

Geht es ums Sparen, im Klartext um Kürzen und Streichen, setzen Regierung wie Opposition auf Populismus. Und was eignet sich dazu besser als das von Stammtisch und Kleinformat jahrelang gepflegte Feindbild Beamte.

Und so wollen die Regierungsparteien im Zuge ihres Belastungspakets zur Schuldenbremse den öffentlich Bediensteten in Bund, Ländern und Gemeinden einiges auferlegen.

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Über Schulden und Schuld

Meinung Von Bärbel Mende-Danneberg

Leserbrief von Bärbel Mende-Danneberg an die „Salzburger Nachrichten“

Sie, Herr Unterberger, schreiben von wachsenden Schulden und unfinanzierbarem Pensionssystem. Aber das waren doch die Ideen Ihrer politisch Gleichgesinnten, abgesicherte Beschäftigungsverhältnisse (mit gesicherten Einzahlungen in ein Pensions-Umlagesystem) zunehmend in ungeschützte prekäre oder „Ich-AGs“ zu verwandeln (mit ungewissen Pensionseinzahlungen). Wer hat denn mit (Zusatz-)Pensionen und gemeinnützigen Dienstleistungen am Finanzmarkt spekuliert?

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Teilhabe ermöglichen

Meinung Von Gerlinde Grünn

Derzeit halt ich mir mitunter beim Morgenkaffee schon die Ohren zu. Unerträglich ist inzwischen die Schuldenbremsenpropaganda, die tagtäglich aus dem Morgenradio schallt, geworden.

Ungeachtet des Wissens, das eine möglichst breite Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums das Leben für alle besser macht, wird an allen Ecken und Enden von mächtigen Meinungsmachern das Lied vom Gürtel enger schnallen angestimmt.

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