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Angriff auf Lebenslagen

Zahlen&Fakten Karl Reitter zur Zukunft des Lohnarbeitsregimes

Gehen wir von den Fakten aus: „412.000 Nicht-Erwerbspersonen im Alter zwischen 15 und 64 Jahren hatten im Jahresdurchschnitt 2016 grundsätzlich den Wunsch zu arbeiten“, stellt Statistik-Austria fest.

Faktenbox Arbeitsmarkt

Zahlen&Fakten Im Jahresdurchschnitt waren 2017 inklusive Schulungsteilnehmer_innen 412.074 Personen erwerbsarbeitslos, um 2,9 Prozent weniger als 2016.

Faktenbox Wohnen

Zahlen&Fakten Per 1. April 2017 wurden die 1994 eingeführten und für rund 300.000 Haushalte in vor 1945 errichteten Wohnungen geltenden Richtwerte um 3,5 Prozent erhöht und liegen nun zwischen 5,09 Euro pro Quadratmeter im Burgenland (bisher 4,92) und 8,57 Euro in Vorarlberg (bisher 8,28).

Faktenbox Atypisch

Zahlen&Fakten Als atypische Arbeitsverhältnisse gelten Teilzeitarbeit, Leih- oder Zeitarbeit, befristete Beschäftigung, geringfügige Beschäftigung sowie Scheinselbständigkeit (Freie Dienstverträge oder Werkverträge).

Pfade des Kreditsektors

Zahlen&Fakten Ein Gastbeitrag von Amelie Lanier zum Thema Finanzkapital

Seit Hilferdings 1910 erschienenem Werk hat sich von marxistischer Seite niemand mehr diesem Thema gewidmet. Es gibt auch in der bürgerlichen Nationalökonomie nichts in dieser Richtung, also kein Werk, das sich ausdrücklich mit diesem Thema befassen würde.

Faktenbox Stiftungen

Zahlen&Fakten Privatstiftungen sind ab 70.000 Euro möglich, aber laut Stiftungsverband erst ab 30 Mio. Euro interessant. 2015 entfielen bei 3.787 Stiftungen mit 90 Mrd. Euro Vermögen im Schnitt 22,77 Mio. Euro pro Stiftung.

Faktenbox Überstunden

Zahlen&Fakten 2014 leisteten die Beschäftigten in Österreich 269 Millionen Mehrarbeits- und Überstunden, von denen 57,4 Millionen weder in Geld noch Zeit abgegolten wurden. Eine Umverteilung dieser Überstunden würde rechnerisch etwa 130.000 Vollzeitjobs bringen.

Die reichsten Österreicher_innen

Zahlen&Fakten Reichtum hat Name und Adresse. Nachstehend die Rangliste der Vermögen der 100 reichsten Österreicher_innen (Angaben in Mio. Euro, Quelle: trend 7/2014). Trotz (oder gerade wegen der) Krise haben die Euro-Millionär_innen kräftig zugelegt: - die TOP10 besitzen 86,0 (2013: 79,0; 2012: 67,3; 2011: 64,8) - die TOP50 besitzen 132,5 (2013: 122,8; 2012: 105,1; 2011: 95,8) - die TOP100 besitzen 148,1 (2013: 137,7; 2012: 118,8; 2011: 108,4) Milliarden Euro. Laut DACH-Report (Valluga, Liechtenstein) gibt es in Österreich bereits 83.200 Millionär_innen mit einem Vermögen von 262 Milliarden Euro. Das Geld für eine Umverteilung und soziale Gerechtigkeit ist also vorhanden, es muss nur abgeholt werden.