Willkommen bei GLB - Gewerkschaftlicher Linksblock in ÖGB und AK

AK-Wahl 2014: Deutliche Stärkung des GLB

Arbeiterkammer Gewinne für FSG, FA und AUGE bei starken Verlusten für den ÖAAB, eine Steigerung des GLB von drei auf acht Mandate und Einzug in die AK-Vollversammlungen in Salzburg und Oberösterreich sowie unterschiedliche Entwicklungen der sonstigen Listen bei einer neuerlich zurückgegangenen Wahlbeteiligung sind das Ergebnis der vom Jänner bis Mai stattgefundenen Arbeiterkammerwahl.

AK-Wahl in aller Kürze

Arbeiterkammer Den Wahltermin beachten. Es wird länderweise unterschiedlich zwischen Jänner und Mai jeweils etwa zwei Wochen lang gewählt.

Wer ist wahlberechtigt? Ohne Unterschied der Staatszugehörigkeit alle am Stichtag in einem AK-Umlagepflichtigen Betrieb Beschäftigten, die mindestens 15 Jahre alt sind.

Wie funktioniert die AK-Wahl?

Arbeiterkammer Bei der alle fünf Jahre stattfindenden Arbeiterkammerwahl wird in jedem der neun Bundesländer eine Vollversammlung gewählt. Diese hat im Burgenland 50, in Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg 70, in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark 110 und in Wien 180 Mitglieder.

Mut zum Widerspruch!

Arbeiterkammer Plattform des GLB zur Arbeiterkammerwahl 2014

Zwischen Jänner und Mai 2014 werden die Vollversammlungen der Arbeiterkammern in den neun Bundesländern neu gewählt. Trotz fallweiser Kritik haben sich die jeweiligen Mehrheitsfraktionen der Länderkammern letztlich der Regierungslinie von SPÖ und ÖVP untergeordnet und ihren Frieden mit dem „Sozialpartner“ Wirtschaftskammer gesucht und gefunden. Für die AK-Lohnabhängigen hat sich hingegen die wirtschaftliche und soziale Lage in den letzten fünf Jahren weiter verschlechtert.

AK-Wahlrecht mit Reformbedarf

Arbeiterkammer Schieflastig ist das Wahlrecht für die neun österreichischen Arbeiterkammern, deren Vollversammlungen 2014 nach Ablauf der fünfjährigen Funktionsperiode neu gewählt werden.

AK: Service und/oder Politik?

Arbeiterkammer Die Arbeiterkammern sind ein österreichisches Spezifikum. Die Idee für diese Institution reicht weit in das 19. Jahrhundert zurück, als es galt ein Gegengewicht zu den 1848 gegründeten und 1868 gesetzlich verankerten Handels- und Gewerbekammern zu schaffen. Der revolutionäre Flügel der aufkommenden ArbeiterInnenbewegung lehnte die Kammern allerdings ab und setzte mehr auf das allgemeine Wahlrecht und die Gewerkschaften.

Service top, Politik flop

Arbeiterkammer Von Leo Furtlehner

Laut einer IFES-Umfrage halten 91 Prozent der Beschäftigten in Oberösterreich die Arbeiterkammer für eine wichtige Interessenvertretung, die AK ist die Institution mit dem höchsten Vertrauen.

Den Widerstand weiter entwickeln

Arbeiterkammer „Seit Jahren sprechen wir von der Krise. Was geschieht? Den Banken wird unser Steuergeld überwiesen, dann holt man es bei uns Beschäftigten, den Pensionisten, Arbeitslosen, Behin-derten, Studenten und Jugendlichen.“, erklärte GLB-Arbeiterkammerrat Kurt Luttenberger, Betriebsrat beim bfi Steiermark in der AK-Vollversammlung am 15. November 2012.