Räuberische Finte
Der *Kurier* titelte am 14. April 2026: „Badelt für Privatbeitrag bei Pensionen und Gesundheit“ – ein Vorschlag, der die Gesundheits- und Altersversorgung über ein Drei-Säulen-Modell (staatlich, betrieblich, privat) umstellen möchte.
Ein Kommentar vom GLB-Mitglied im ÖGB-Pensionist:innenvorstand Josef Stingl
Doch für den „präsidialen Experten“ des Fiskalrats, Christoph Badelt, geht es nicht um die Sicherung des Systems, vielmehr um einen weiteren Angriff auf die Rechte und finanziellen Ansprüche von Pensionist:innen Er weiß ganz genau, dass Beschäftigte und Pensionist:innen bereits jetzt erhebliche “Privatbeiträge” geleistet haben, bzw. leisten – sei es in durch ihrer Hände Fleiß mit den Dienstnehmer:innen- und Dienstgeber:innenbeiträgen sowie Privatleistungen, sprich Selbstbehalten im Gesundheitssystem.
Mit der räuberischen Finte der angeblichen Unfinanzierbarkeit versucht er, das solidarische und selbstverwaltete Sozialsystem weiter zu schwächen. Gleichzeitig versprechen sich private Versicherungsunternehmen enorme Profite – Badelts Haberer sollen sich auf einen ungeahnten Geldregen freuen.
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