Umfrage mit Wunschergebnis
Das Vertrauen in das umlagefinanzierte Pensionssystem nimmt ab – zumindest laut einer IMAS-Studie. Drei Viertel der Befragten befürchten, dass ihre Pension später nicht ausreichen wird.
Wer hat die Studie in Auftrag gegeben: Es waren die Erste Bank, die Sparkassen und die Wiener Städtische – Institutionen, die direkt von einem wachsenden Interesse an privaten Zusatzpensionen profitieren. Das IMAS-Institut nutzte dabei offenbar gezielt Fragestellungen nach Wirtschaftslage, Gesundheit, und Krisenauswirkungen, um den Bedürfnissen der Auftraggeber:innen zu entsprechen. Dass in diesem Kontext die Zufriedenheit mit dem staatlichen Pensionssystem eher gering ausfiel, ist da wenig überraschend.
Beim umlagefinanzierten System werden die Pensionen durch die Beiträge der arbeitenden Bevölkerung gesichert, wohingegen ein kapitalgedecktes Modell den Risiken des Aktienmarkts unterliegt. Es stimmt, dass es immer mehr Pensionist:innen gibt, aber ebenso immer mehr an Erwerbstätigen. Sie haben sich seit den 50er Jahren nahezu verdoppelt und erreichten 2024 einen neuen Höchststand mit 4,49 Millionen Menschen.
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