Kollektivvertrag: Schon wieder drei Jahre Laufzeit
4,96 Prozent Lohnerhöhung im Güterbeförderungsgewerbe klingt gut. Aber drei Jahre Laufzeit, bindet die Gewerkschaft – in der Lohn- und auch bei der Arbeitszeitfrage, wie man jetzt beim SWÖ-Vertrag von April 2020 sieht. Wer weiß schon, wie sich die Machtverhältnisse in der Zukunft entwickeln? Sicher nicht zugunsten der Gewerkschaft – wenn sie sich drei Jahre zum Stillhalten gezwungen hat. Auch die Verlängerung der täglichen Normalarbeitszeit und die neue Durchrechnung der wöchentlichen Arbeitszeit ist kein Schritt in Richtung Arbeitszeitverkürzung bei vollen Lohn und Personalausgleich. Eher das Gegenteil. Und da geht dann in den nächsten drei Jahren nichts mehr.
Bei dem einen Abschluss (PRO-GE) wird die Belegschaft gespalten, bei dem andern (vida) die Friedhofsruhe eingeleitet. In beiden werden Normalarbeitszeiten ausgeweitet und die Arbeitszeitverkürzung auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben!

Weitere Beiträge
Rot-weiß-rote “Forbes-Super-Acht” und Vermögenssteuer
Die aktuelle Milliardärsliste des Magazins „Forbes“ führt aktuell acht Milliardäre aus Österreich. Eines verbindet sie alle: Diese “österreichischen Dagoberts" schwimmen...
Hände weg von der Abfertigung
Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung verlangen immer wieder eine Senkung der Lohnnebenkosten. Dabei ersparen sich die Unternehmen seit 1.1.2003 mit der Einführung...
Kapitalismus in Aktion: Armut und Ungleichheit wachsen
Sozialkürzungen, steigende Arbeitslosenzahlen sowie zunehmende Kinder-, Jugend- und Frauenarmut – oftmals sogar trotz Erwerbstätigkeit. Immer mehr Menschen in Österreich sind...
ZVPÖ: Toxischer Befund zum „blauen Pensionisten Volksbegehren“
Seit Ende März liegt ein von der FPÖ beworbenes „Pensionisten Volksbegehren“ auf. Bei einem ersten Hinschauen mögen sich die beiden...
Bundesbudget 2027/28: Ein weiterer Schlag gegen Pensionen und Löhne droht!
Die Eckdaten zur geplanten Haushaltssanierung der Republik lassen kaum Zweifel: Während die Regierung ankündigt, über fünf Milliarden Euro einsparen zu...
Politisches Versagen
Wieder ist es ein Krieg, der die Energiepreise nach oben schnellen lässt. Wieder ist die österreichische Bundesregierung nicht darauf vorbereitet....
