GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Abschied von Manfred Groß

Geschichte Liebe Trauergemeinde, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Mit großer Betroffenheit haben wir am 3. Oktober die Nachricht erhalten, dass Manfred Groß, unser langjähriger Bundesvorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblocks, gestorben ist.

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Kondolenzen zum Tod von Manfred Groß

GeschichteÖGB

Tief betroffen zeigte sich ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer vom Ableben des ehemaligen Vorsitzenden des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB) und langjährigen Mitglieds des ÖGB-Bundesvorstands, Manfred Groß. „Wir haben einen Kollegen verloren, der ein Gewerkschafter aus voller Überzeugung war.“

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60 Jahre ÖGB – Ordnungs- oder Gegenmacht?

Geschichte Von Anton Hofer
GLB-Vorsitzender von 1970 bis 1989

Fast ebenso lang wie der ÖGB alt ist, ist Anton Hofer, ehemaliger NÖ Arbeiterkammerrat und Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB), Mitglied und Funktionär der österreichischen Gewerkschaftsbewegung. Anton Hofer versucht nachstehend, die vergangenen 60 Jahre ÖGB vom Standpunkt eines klassenbewussten Gewerkschafters, der die Politik der „Sozialpartnerschaft“ stets angelehnt und bekämpft hat, einzuschätzen.

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Über die „Sozialpartnerschaft“

Geschichte Von Anton Hofer
GLB-Vorsitzender von 1970 bis 1989

Politische, ideologische, ökonomische und institutionelle Wurzeln

1945 waren viele tausende Betriebe „herrenlos“. Die Kapitalisten haben Reißaus genommen oder sich verkrochen. Obwohl es damals nicht eine ähnlich revolutionäre Situation gab wie 1918, gab es doch zwei mögliche Entwicklungswege. Einerseits Ausmerzung der übelsten Wurzel der Vergangenheit, Enteignung des deutschen Kapitals, durchgreifende Demokratisierung des Staatsapparates, Demokratisierung der Arbeitswelt und des Bildungswesens.

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Oktober 1950 und die Sozialpartnerschaft

Geschichte von Manfred Groß

Unser Symposium fällt ja in äußerst bewegte Zeiten. Die Diskussionen und politischen Bandagen der letzten Tage sind die Begleitumstände einer Regierungspolitik, die immer offensichtlicher darauf gerichtet ist, die sozialstaatlichen Errungenschaften zu demontieren. Dabei geht es auf der einen Seite um Verschlechterung und Streichung sozialstaatlicher Leistungen, mit äußerst schmerzlichen Folgen für die Betroffenen, zum anderen aber auch um eine Änderung des Prinzips.

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Literatur zur Geschichte des GLB

GeschichteEine Auswahl

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60 Jahre Sozialpolitik

Geschichte60 Jahre ÖGB - 60 Jahre Beitrag zum sozialen Fortschritt

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1955 bis 1975: Prinzip Sozialpartnerschaft

GeschichteDie GE sah die Folgen des Staatsvertrags als Chance für die arbeitenden Menschen in Österreich, durch die die sozialen und arbeitsrechtlichen Errungenschaften in ganz Österreich gesichert und vor allem weiter ausgebaut werden können. Denn der österreichische Staatverfügte nun über zahlreiche erstklassige Industriebetriebe und Ölvorkommen.

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Der Steyr-Streik im Jänner 1990

GeschichteEin Streik mit Vorgeschichte und als Lehrbeispiel

Das Industriepotential der Steyr-Daimler-Puch AG (SDP) am Standort Steyr, das bis Ende der achtziger Jahre noch in seiner Geschlossenheit bestanden hatte, wurde durch die verfehlte Industriepolitik der Regierung förmlich zersprengt und zerlegt:

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Die „wilden Engel“

Geschichte Am Morgen des 21. Jänner 1975 weigerten sich die rund 400 Arbeiter der ersten Schicht ihre Arbeit in der Spritzgussmaschinenfabrik Engel in Schwertberg - mit 800 Beschäftigten der größte Industriebetrieb des Mühlviertels - aufzunehmen. Sie betraten das Werksgelände nicht und streikten, sowohl Geschäftsführung als auch Betriebsrat waren davon völlig überrascht.

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„Wir haben den Kampf nie aufgegeben“

GeschichteTrotz der Feststellung Johann Böhms, dass Arbeiter und Unternehmer am gleichen Ast säßen, haben wir nie aufgehört zu sägen. Denn es ist nicht nur nicht derselbe Ast, es ist nicht einmal derselbe Baum.

Die Geschichte kommunistischer Gewerkschaftsarbeit in der zweiten Republik. Teil 1: Die Gründungsjahre

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Kurze Analyse der Streikbewegung 2003

Geschichte Von Helmuth Fellner
BRVStv Maturaschule Roland Wien

1.Es war der umfassendste Streik, den es in Österreich je gegeben hat, sowohl was die Branchen (ziemlich alle waren vertreten), als auch was die Betriebe (über 18.000) wie auch die Gesamtzahl der TeilnehmerInnen (ca. 1.000.000) anbetrifft. ( Es gab in Österreich nie wirklich einen umfassenden Generalstreik.)

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Betriebsversammlungen, Aktionen, Streiks am 3. Juni 2003

GeschichteMehr als eine Million Menschen an Aktionen in etwa 18.000 Betrieben, Dienststellen und Unternehmungen beteiligt. 10.000 Aktionen mit etwa 500.000 TeilnehmerInnen


Kundgebung von ca. 2000 Banken- und Versicherungsangestellten am Hof. (Bei einer Kundgebung Ende April hatten sich 3.000 Personen beteiligt.)

Betriebsversammlungen und Blockade (ab 5 Uhr) am Flughafen Wien Schwechat, Blockade der Einfahrtsstraße ab 5.00 Uhr: 500 TeilnehmerInnen Redner: Verzetnitsch.

Open-Air Betriebsversammlung am Wienerberg: 2 000 Beschäftigte umliegender Betriebe Referenten: ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch und GPA-Vorsitzender Hans Sallmutter.


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Betriebsversammlungen, Aktionen, Streiks am 6. Mai 2003

GeschichteÖffentliche Aktionen

Wien

Protestmarsch von der Erdbergerlände zum Wirtschaftsministerium: 5000 Teilnehmer

Öffentliche Betriebsversammlung auf der Wienerbergerstraße: 2000 ArbeitnehmerInnen der WGKK und v.a. aus umliegenden Metallbetrieben

Protestversammlung auf dem Ballhausplatz: AN der Verbundgesellschaft und von Versicherungen

Kundgebung von StudentInnen und Schülerinnen vor der Wiener Universität

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Historische Übersicht über Streiks in Österreich

Geschichte1948

3. März bis 3. Mai 1948
Österreichweiter Streik von 4.760 Arbeiterinnen und Arbeitern der Schuhindustrie
Dauer: 62 Tage
Ziel: Aufnahme der durch die Arbeitgeberseite verzögerten Kollektivvertragsverhandlungen
Ergebnis: Einer der besten Kollektivverträge Österreichs und befristete Einführung der 44-Stunden-Woche

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