GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Who cares? Wen schert´s?

Meinung Christine Braunersreuther über personenbezogene Arbeit

Care-Arbeit ist der umfassende Begriff für alle personenbezogenen Arbeiten: Pflege-, Kümmer-, Sorgearbeiten – bezahlt und unbezahlt. Insgesamt stellt sie damit den weitaus größten aller Arbeitsbereiche dar, sogleich den mit Abstand prekärsten.

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Big Brother 2017

Meinung Michael Gruberbauer über das Überwachungsabkommen

Österreich hat 13 Ministerien, aber manche sind gleicher. Zum Beispiel das Bundesministerium für Inneres (BMI). Unter Maria Fekter (2008-2011), Johanna Mikl-Leitner (2011-2016) und jetzt Wolfgang Sobotka (2016-?) wurde und wird es instrumentalisiert, um die Öffentlichkeit im Auftrag der Volkspartei vor sich herzutreiben.

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Heiliges Privateigentum

Meinung Michael Heindl über die Grundfesten des Kapitalismus

Persönliches Hab und Gut: Das hat hierzulande jeder. Aber was heißt das schon? Es ist ja keine große Kunst, eine Zahnbürste oder ein Auto zu besitzen.

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Belegschaftsvertretung im Visier

Meinung Leo Furtlehner zur Bedeutung von Betriebsräten

„Betriebsräte dürfen länger dienen“ titelte die Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) Wien am 12. Dezember 2016 via APA-OTS. Anlass dafür war, dass ab 2017 die Funktionsperiode für alle ab diesem Zeitpunkt gewählten Betriebsratskörperschaften von vier auf fünf Jahre verlängert wird.

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35 sind genug

Meinung Heike Fischer über Arbeitszeitverkürzung im Sozialbereich

In einem Pflegeheim in Göteborg wird nur mehr sechs Stunden statt acht am Tag gearbeitet. Auch für 30 Wochenstunden bleibt das Gehalt so hoch wie bisher. Die Krankenstände wurden weniger, die Beschäftigten fühlen sich gesünder, die Pflege hat sich verbessert.

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Privatisierung mit Wiener Schmäh?

Meinung Anna Leder zur geplanten Ausgliederung des Wiener Krankenanstaltenverbunds

Seit einigen Monaten denkt die Wiener Stadtregierung laut über eine Privatisierung des Wiener Krankenanstaltenverbunds (KAV) nach – unter Beibehaltung der Eigentümerschaft der Stadt.

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Bundesadler mit Bundeswindel

Meinung Herbert Rolle über rechten Populismus

27 Prozent der muslimischen Jugendlichen, so eine Studie in Wien, sind gefährdet, sich zu radikalisieren. Es muss sofort dazu gesagt werden, dass es sich bei der Studie um Jugendliche in gefährdeten Milieus handelt und nicht um den Durchschnitt. Klarerweise wird diese Studie auch wieder von den Flaschen (oder Falschen) zitiert werden. Schließlich sind wir ja in Österreich.

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Die Obsoleszenz des Kapitalismus

Meinung Sepp Eisenriegler über Wachstum in der Krise

Multis beuten in den Ländern des Südens Rohstoffe aus, die dann in Schwellenländern unter menschenunwürdigen Bedingungen zu Produkten verarbeitet werden, welche dann wir im Norden billig kaufen und nach kurzen Nutzungszyklen wegschmeißen.

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Kein Paket für gute Laune

Meinung Leo Furtlehner über den Koalitionspakt Neu

Letztlich kann es auch Minister Sobotka nicht schwergefallen sein, das Update des Koalitionspaktes zu unterschreiben. Hat sich doch bei den Inhalten seine ÖVP voll durchgesetzt.

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Sozialtraum(a) EU

Meinung Franz Grün über den europaweiten Sozialabbau

Die EU-Mitgliedsstaaten konnten mit enormen finanziellen Aufwand der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise entgegenwirken. Sie sind aber nicht bereit, die Verursacher zur Kasse zu bitten. Vielmehr wird Einsparungspotential bei den Sozialleistungen ausgelotet.

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Lauter Frauen – lauter!

Meinung Bärbel Danneberg bilanziert das Frauenvolksbegehren von 1997

Die Zeichen stehen nicht gerade auf Fortschritt im Tempo, rückständige und frauenverachtende Verhältnisse zu überwinden. Ganz im Gegenteil. Bis Frauen und Männer weltweit für die gleiche Arbeit gleich bezahlt werden, wird es einer Studie zufolge noch 170 Jahre dauern.

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Kein Auskommen mit dem Einkommen

Meinung Anita Kainz zum Thema Einkommen

In Österreich klafft die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern noch immer weit auseinander. Das zeigt ein Bericht des Rechnungshofes für 2015.

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Brot und Rosen

Meinung Brigitte Promberger zum Internationalen Frauentag 2017

Am 8. März 1917 streikten in Sankt Petersburg Textilarbeiterinnen, Soldaten und Bäuerinnen und lösten damit die Februarrevolution aus. 1921 wurde auf der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen der 8. März zum internationalen Gedenktag zu Ehren der Rolle der Frauen in der Februarrevolution erklärt.

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Abschluss mit Fragezeichen

Meinung Thomas Erlach über die KV-Verhandlungen Sozialwirtschaft

Die KV-Verhandlungen für die Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) brachten für die Beschäftigten 1,3 Prozent Erhöhung der Gehälter und Zulagen – immerhin 0,5 Prozent über der Inflationsrate. Das ist, isoliert betrachtet, einer der besten Abschlüsse seit langem.

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Arbeitszeit kein Thema

Meinung Heike Fischer über die KV-Verhandlungen Diakonie

Auch 2017 wurden die Verhandlungstermine so geplant, dass der Abschluss des Diakonie-KV erst nach dem Abschluss des Kollektivvertrages für die Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ) erfolgte. Mittlerweile bin ich ganz froh darüber, da dies fast ein Garant dafür ist, dass wir zumindest bei der Valorisierung der Gehälter mit der Sozialwirtschaft gleichauf liegen, heuer also bei 1,3 Prozent.

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Gegen soziale Ausgrenzung

Meinung Ulrike Taberhofer über Altersarmut und Gewalt

Armut wird unterschiedlich definiert und gemessen. Zumeist als mangelnde Ausstattung mit ökonomischen Mitteln. Dabei werden als Einkommensarmutsschwelle 60 Prozent des Median-Pro-Kopf-Haushaltseinkommens angenommen: Aktuell 1.163 Euro für einen Ein-Personen-Haushalt (EU-SILC 2015). 2015 galten somit 13,9 Prozent der Bevölkerung als armuts- oder ausgrenzungsgefährdet.

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Instrument der Spaltung

Meinung Anne Rieger zum Thema Freizeitoption

Die Unternehmer fordern den 12-Stunden-Tag, die 60-Stunden-Woche und 24 Monate Durchrechnungszeiten. Der Arbeitsdruck steigt. Jeder zweite Betriebsrat in Oberösterreich sagt, dass es aktuell Fälle von Burnout gibt.

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Denkanstoß zur Arbeitszeitdebatte

Meinung Lahouri El Fontroussi zum Thema Arbeitszeit 4.0

Mittlerweile ist die Arbeitszeitverkürzung im Mainstream angekommen. Laut Christian Kerns „Plan A“ wollen die Sozialdemokraten mittelfristig über Maßnahmen dazu nachdenken. Ein Denkanstoß von Seiten des GLB.

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Den Ernst der Lage nicht begriffen!

MeinungJosef Stingl, Bundesvorsitzender des GLB, Mitglied des ÖGB-Bundesvorstandes über Mindestlohn

Mindestlöhne, ein Thema das bewegt. Die Grünen verlangen gesetzlich mindestens 1.750 Euro im Monat, der ÖAAB 1.600 Euro notfalls ebenfalls gesetzlich. Ähnlich der Gewerkschaftliche Linksblock im ÖGB (GLB), die Linksgewerkschafter_innen verlangen bei einer 30-Stunden-Arbeitswoche, 13 Euro die Stunde und das steuerfrei und wertgesichert. Jetzt schlägt auch Bundeskanzler Christian Kern – wenn auch auf niedrigeren Niveau – in die gleiche Kerbe.

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A wie Anfang, Anpacken, Austria? Oder wie Anbiederung?

Meinung Josef Stingl, Bundesvorsitzender des GLB, Mitglied des ÖGB-Bundesvorstandes über den Plan A von Kanzler Kern.

Die Wahlen rücken näher, die „führenden Sozialdemokrat_innen“ (nur sie?) sehen ihre Felle dahin schwimmen. Ihr neuer „ Wunderwuzzi mit Kern“ hat in seiner Welser Grundsatzrede die „Lösung“ skizziert, beziehungsweise wurden sie in einer knapp 150-seitigen Broschüre zusammengefasst.

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Der frauenpolitische Vertragsbruch

Meinung Anne Rieger zum Thema Frauenpensionsalter

Auf der ÖVP-Webseite finden wir ein bedrohliches Statement: „Zum Thema Sicherung der Pensionen gehört auch eine vernünftige Diskussion über das Frauenpensionsalter.

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Die KV-Abzocker

Meinung Anne Rieger über die Wünsche der Pensionskassen

Die Pensionskassen meldeten einen Veranlagungserfolg von 3,3 Prozent per Quartalsende. Das ist dem Fachverband zu wenig. Strategisches Ziel für die nächsten fünf Jahre: Jeder zweite heimische Arbeitnehmer soll über eine Pensionskassen-Vorsorge verfügen. Derzeit haben 23 Prozent der Beschäftigten eine Betriebspension.

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Zersplitterung als Lösung?

Meinung Leo Furtlehner über Gegen-Gewerkschaften

Für Oktober 2016 wurde der Start einer „eigenen, unabhängigen Gewerkschaft für Pflegebedienstete in Österreich“ angekündigt, die sich „für angemessene Entlohnung, faire Arbeitsbedingungen und eine gute Versorgung unserer PatientInnen“ einsetzen will.

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Digitale Ausbeutung

Meinung Michael Gruberbauer zur Situation der Computerspielbranche

Vor 25 Jahren interessierte sich nur ein kleiner, eingeschworener Kreis von Fans für das Thema Computer- und Videospiele. Heute sind Games auch für die große Masse eine der beliebtesten Unterhaltungsformen.

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Blaue Gewerkschaftsfeinde

Meinung Anne Rieger über die Absichten der FPÖ

„Warum etwa halten wir in Österreich an Kollektivverträgen fest? Im Industriebereich wäre es zum Beispiel sinnvoller, mehr auf Betriebsvereinbarungen zu setzen“ drohte FPÖ-Nationalratsmandatar Bernhard Themessl (Vorarlberger Nachrichten, 18.8.16).

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Genosse der Bosse

Meinung Anne Rieger über die Pläne von Kanzler Kern

97 Prozent der Delegierten wählten den Manager Kern am 25. Juni 2016 zum SPÖ-Parteichef.

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Gewerkschaften im Visier?

Meinung Franz Fend über das Bundesheer und dessen Machenschaften

Dass Verteidigungsminister Doskozil plant, auf dem Wiener Heldenplatz ein Denkmal für die gefallenen Soldaten der Zweiten Republik errichten zu lassen, könnte leicht als Verschleierungsmanöver für die übrigen Ministerpläne missverstanden werden.

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Für ein paar Euro mehr…

Meinung Michael Heindl zum Thema Zulagen

...und jeder Scheiß-Arbeitsplatz geht in Ordnung. Dem Lohnzettel ist zu entnehmen, dass man neben dem normalen Stundenlohn Zuschläge für „besondere Erschwernisse“ erhält. Lärm, Hitze, Dreck, giftige Luft werden, soweit sie das als „normal“ angesehene Maß übersteigen, extra entlohnt.

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Ganz wunderbar neoliberal

Meinung Leo Furtlehner über die Schattenseiten der Sharing-Economy

Für Konsument_innen mag es verlockend klingen. Insbesondere, wenn ihnen Vorschriften oder Steuerleistung ohnehin suspekt sind. Zimmer statt über ein Hotel via AirBnB buchen, ein Taxi statt über die Taxizentrale via Uber bestellen – da werden Ressourcen freigelegt, da wird die Wirtschaft angekurbelt.

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Gemeinsamer Nenner

Meinung Michael Gruberbauer über Mindestsicherung und Mindestlohn

Die Regierung konnte sich nicht auf eine bundesweit einheitliche Reduzierung der bedarfsorientierten Mindestsicherung (BMS) einigen. Den ÖVP-LeistungsträgerInnen ist ein Dorn im Auge, dass dem „Leistungsgedanken“ widersprochen wird.

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