GLB
Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB)
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Verstoß gegen Menschenrechte

Meinung Gastkommentar von Gerhard Zückert zur Novelle des steirischen Behindertengesetzes

Menschen mit Behinderung werden am Arbeitsmarkt diskriminiert. Ihre Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch und steigt überdurchschnittlich rasch an.

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Dürfen Beamte demonstrieren?

Meinung Horst Alic über die Beamtendemo in Wien

Wenn man die Kommentare zur Beamtendemonstration am 18. Dezember 2013 liest, so stößt man in den meisten Fällen auf Unverständnis gegenüber einer scheinbar privilegierten Kaste, die es auch noch wagt, auf die Straße zu gehen und den Verkehr in der Innenstadt zu behindern.

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Frauen sind mitgemeint

Meinung Bärbel Mende-Danneberg zum Regierungsprogramm aus feministischer Sicht

Die Ankündigungen waren vollmundig, die Ergebnisse sind mager: Was erwarten Frauen Neues von der neuen Regierung? Das Arbeitsprogramm der Bundesregierung besteht aus vielen vagen Wünschen. Und, aus frauenpolitischer Sicht, aus bekannten Stehsätzen.

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Alt und arm – selber schuld!

Meinung Anita Kainz über Altersarmut

Nicht nur, dass der Kampf für Gleichberechtigung lang und mühsam war und ist, müssen sich die Frauen noch verhöhnen lassen. Sogenannte Pensionsexperten wollen uns einreden, dass die Frauen – wenn sie fünf Jahre länger arbeiten – mehr Pension erhalten würden.

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Die Arbeitswelt macht krank

Meinung Von Josef Stingl, Bundesvorsitzender des GLB

Wie viel beispielsweise den Beschäftigten im Gesundheitswesen abverlangt wird und wie dramatisch es um ihr eigenes Befinden steht, belegt jetzt eine von der AK Tirol beauftragte Studie zur Arbeitszufriedenheit bzw. -belastung des Forschungsinstitut SFS (Sozialökonomische Forschungsstelle).

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Leserbrief an den Kurier

Meinung Ich habe seit langer Zeit ein Kurier-Abo, weil ich dachte, dass der Kurier eine seriöse Zeitung ist. Daher bin ich enttäuscht, dass Sie bei dieser beispiellosen Hetze gegen die PensionistInnen mitmachen.

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Einstimmung auf Belastungspakete

Meinung Von Michael Graber

Zum Zeitpunkt des Abschlusses dieses Artikels tagten SPÖ und ÖVP hinter verschlossenen Türen und brüteten über die Budgetzahlen für die nächsten Jahre.

Die einzige Aussage dazu war vom Präsident der Wirtschaftskammer Leitl zu vernehmen, der die Chancen der Fortsetzung der Koalition in einer neuen Regierung mit 50:50 bezifferte. Zu gleicher Zeit überschlugen sich die Medien mit Horrormeldungen über fehlende Budgetmilliarden.

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Privatisierung durch die Hintertür?

Meinung Von Leo Furtlehner

Auf eine Privatisierung durch die Hintertür zielen die vor der Wahl insbesondere von ÖVP und Team Stronach vorgebrachten Pläne für eine ÖIAG-Neu.

Nach den Vorstellungen der ÖVP sollen von den 116 Bundesbeteiligungen (die von sieben Ministerien verwaltet werden) 37 „marktnahe“ Unternehmen unter das Dach der ÖIAG gehievt werden.

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Rückzugsgefecht?

Meinung Von Josef Stingl

„2,8 Prozent Lohnerhöhung (...) Längst geht es bei den Kollektivvertragsverhandlungen nicht um Prozentsätze. (...) Viel schwieriger wird es bei der Flexibilisierung der Arbeitszeit, beim Aufdröseln der Gespräche auf die sechs einzelnen Fachverbände der Metallindustrie.

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Polit-Streit ums LehrerInnendienstrecht und/oder gewerkschaftliches Eintreten für Arbeitnehmerinneninteressen

Meinung Von Reinhart Sellner

„Es ist alles sehr kompliziert.“ (Fred Sinowatz, Unterrichtsminister 1971-83, Kanzler 1981-83)

Bildungsfragen sind soziale Fragen, Klassenfragen. Die Qualität von Bildung und Ausbildung entscheiden wesentlich über die individuellen Möglichkeiten zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, über die Chancen am Arbeitsmarkt, auch über kulturelle und politische Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

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Genormte Unterfinanzierung des Sozialbereichs

Meinung Von Thomas Erlach

Vor einigen Jahren setzte die Sozialabteilung des Landes Oberösterreich das sogenannte Normkostenmodell als Finanzierungsschablone für den Sozialbereich ein.

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Zeit zum Leben, Lieben, Lachen, Lernen - unsere Lebenszeit

Meinung Von Anne Rieger

Der Angriff auf unsere Pausen-, Tages-, Wochen-, Jahres- und Lebensarbeitszeit läuft gleichzeitig und bestens koordiniert.

Während die MetallerInnen sich gegen weitere Flexibilisierungen ihrer Arbeitszeit wehren, träufeln uns sogenannte ExpertInnen die Angst vor einer PensionistInnenschwemme ins Gehirn. Ärzte in Spitälern arbeiten 29 Stunden am Stück, an Wochenenden gar 49 Stunden.

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Buchpräsentation über Alfred Hirschenberger

MeinungDienstag, 26. November 2013, 19:00 Uhr
Wien, Institut für Wissenschaft und Kunst

Von Reinhold Sturm

Alfred Hirschenberger, ein klassenbewusster Arbeiter, der seinen beruflichen Weg erfolgreich absolviert hat, hat auch die Bildungs- und Reflexionsideale der Arbeiterbewegung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwirklicht. Im Roman „Eruption und Erosion“ schildert und reflektiert er in der Form einer fiktiven ins Autobiografische gehende Roman-Erzählung die Geschichte der Ersten Republik aus der Sicht eines Arbeiterkindes und Arbeiterjugendlichen, der in einem Gemeindebau des Roten Wien groß wird. Sprachgewandt, realistisch, aufklärend, mit einer modellhaften Kritik der politischen Ökonomie dieser und unserer Zeit und einer konstruktivistischen Behandlung des Mediums Sprache zur Literaturgestaltung.

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Sozialpartnerschaft 2.0?

Meinung Von Werner Beier

Gesetzlicher Eingriff ins Lehrerdienstrecht, der üble Nachgeschmack bleibt. Hat ÖGB-Präsident Foglar noch Mitte Juli vollmundig die sozialpartnerschaftliche Lösung gefordert, ist es mit Einbringung der Gesetzesvorlage sehr ruhig im Elfenbeinturm am Wiener Handelskai geworden.

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Ende der Märchenstunde: Geld her!

Meinung Von Werner Beier

Ein Einkaufskorb mit Lebensmitteln ist im Jahresvergleich um acht Prozent teurer geworden (Preismonitor der Arbeiterkammer). Das wird wohl jenen herzlich egal sein, die auf Spesen fressen und champagnisieren und nebenbei die Saga der moderaten zwei- bis dreiprozentigen Steigerung des VPI (Verbraucherpreisindex) zum Besten geben.

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Augenhöhe und Augenmaß

MeinungDie jetzt veröffentlichten Nebeneinkünfte der Abgeordneten geben wieder mal ordentlich Anlass dafür, sich Gedanken darüber zu machen, wie es mit der Bodenhaftung „unserer“ Gewerkschaftsbosse ausschaut.

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Stronachhiebe und Wahlkampfliebe

MeinungVom 18. bis 20. Juni fand der 18. Bundeskongress des ÖGB in einer professionell gedachten Wahlkampfchoreografie statt, erstmalig sogar eine Generalprobe.

„Bühnenbild“-Wechsel: Trotz verkürztem Zeitbudget eine rege Diskussion und diszipliniertes Ausharren der Delegierten, selbst noch in der „Überzeit“ des Kongresses. Ebenfalls engagiert, das Forderungsprogramm – großes ABER ist, dass weiterhin auf die sozialpartnerschaftliche Totschlagkeule gesetzt wird und so eigentlich ein kämpferischer ÖGB obsolet ist.

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Saure Drops als Wahlzuckerln

MeinungVon Lilian Stadler

Kaum klingen die Schlagzeilen auf der Suche nach Rekorden – gleich ob Hochwasser oder Hitzewelle ab, tut sich unseren Medien das gähnende Sommerloch auf. Und was eignet sich am Besten um dies zu füllen?

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Eine nichtgehaltene Rede

Meinung Von Nikolaus Lackner

Ich bin Koch aus Krems an der Donau. Ich bin vor kurzem der Gewerkschaft vida beigetreten. Und zwar völlig freiwillig.

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Pflege durch working poor?

Meinung Von Anita Kainz

Mit 1. Juli 2007 wurde die 24-Stunden-Betreuung für pflegebedürftige Menschen legalisiert. Sie wird überwiegend auf selbstständiger Basis ausgeübt, obwohl zumeist eine persönliche und wirtschaftliche Abhängigkeit der Betreuerinnen und damit eine Scheinselbstständigkeit vorliegt. Es werden somit arbeits- und sozialrechtliche Regelungen umgangen.

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Partei der Arbeit?

Meinung Von Lutz Holzinger

Vor der Nationalratswahl versucht die SPÖ, sich neu zu positionieren. Der ehemaligen Arbeiterpartei wird plötzlich der Anstrich einer Partei der Arbeit verpasst.

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Vertrauensbildender Verzicht?

Meinung Von Heike Fischer

Die Einen, meistens Frauen, leisten täglich physisch und psychisch anstrengende Arbeit. Sie haben sich in den vergangenen Jahren daran gewöhnt, dass sie in immer kürzerer Zeit immer mehr Menschen betreuen, pflegen und unterstützen müssen.

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So kann es nicht weitergehen

Meinung Von Thomas Erlach

Der seit 2004 bestehende Kollektivvertag im Sozialbereich heißt nun „Sozialwirtschaft Österreich (BAGS-KV)“. Die Arbeitgebervereinigung hat sich einen neuen Namen gegeben, der jetzt auch nach außen sichtbar macht um was es im Sozialbereich nun geht: Ausbeutung der Beschäftigten. Produktivitätssteigerung um den Preis der Gesundheit der Belegschaften, weitere Absenkung des ohnehin schon miserabel niedrigen Lohnniveaus.

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GEBEN ist seliger denn NEHMEN...

Meinung Josef Stingl ist Koch in Innsbruck, GLB-Bundesvorsitzender und Mitglied des ÖGB-Bundesvorstandes

Was haben eigentlich der Arbeitsmarkt und ein Supermarkt gemeinsam? Nur dass im Ersteren keine Waren, sondern Menschen im Angebot stehen, die man nach Gebrauch wie einen Joghurtbecher – obendrein noch ohne Beanstandung – wieder ins Regal zurückstellen kann. Einziger Unterschied, dass sich der Konsument dieser „Ware Mensch“, sogar noch als „(Arbeit)GEBER“ repräsentieren kann...

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Burnout zum Ruhigstellen

Meinung Von Karin Antlanger

Jede Zeit hat ihre Krankheiten, jede Gesellschaft ihre Diagnosen. Offiziell gibt es die Diagnose „Burnout“ gar nicht. Es heißt dann halt Überforderungssymptomatik, Überlastungsdepression, Stresssyndrom, emotionale Erschöpfung. Zentrales Thema ist Leistungsdruck, Belastung, Überlastung, Überforderung.

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18. Bundeskongress des ÖGB: Der Berg kreißt und gebärt eine Maus*

Meinung Von Josef Stingl

Heute beginnt der 18. Bundeskongress des ÖGB: Die Gewerkschaften können heuer besondere „Jubiläen“ feiern: Vor 65 Jahren wurde der erste ÖGB-Kongress abgehalten und vor 30 Jahren wurde die Einführung der 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich beschlossen. Der ÖGB lebt, die „35“ gibt`s aber trotzdem noch immer nicht. Sie wird seit dem letzten Bundeskongress immer mehr verwässert. Im aktuellen Leitantrag heißt es überhaupt nur mehr: „Verkürzung der Normalarbeitszeit im Arbeitszeitrecht und damit korrespondierend eine Absenkung der höchstzulässigen Tages- und Wochenarbeitszeit. Dabei müssen die Kaufkraft und damit der Lebensstandard der ArbeitnehmerInnen gesichert werden.“

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An(n)ales Ehrenamt

MeinungVon Josef Stingl

Von Vorarlberg bis zum Burgenland, derzeit überall das gleiche Bild: Tausende HelferInnen stehen ununterbrochen zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe ehrenamtlich im Hilfseinsatz. Sie werden wahrscheinlich für ihr selbstloses Handeln in die Annalen der österreichischen Geschichte eingehen. Gleichzeitig zeigte der Bundesfeuerwehrverband die Probleme dieser AlltagsheldInnen auf. Weder die Dienstfreistellungen und noch die Entgeltfortzahlungen für Katastropheneinsätze solcher Art sind hierorts geregelt! Die HelferInnen müssen dafür ihren Urlaub bzw. Zeitausgleich opfern oder unentgeltlich diese Hilfstage in Kauf nehmen. Niemand fragt sie, wie sie im nächsten Monat mit einem auf diese Weise verringerten Lohn ihr Leben bestreiten können. Die Wirtschaftstreibenden sehen darin „natürlich“ kein Problem. (Anm.: Wen wundert's?)

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Was ist der Gesellschaft soziale Arbeit wert?

Meinung Input von Karin Antlanger beim Sozialkonvent von KPÖ, GLB und EL am 20.4.2013 in Wien

Zur Rolle der Sozialvereine in Österreich: Zurzeit sind etwa 120.000 Menschen in privaten Sozialvereinen oder Gesellschaften tätig: Caritas, Diakonie, Volkshilfe, pro mente, Lebenshilfe und Hilfswerk sind dabei die großen Anbieter neben unzähligen kleineren Sozialvereinen, die allesamt Aufgaben der öffentlichen Hand übertragen bekommen.

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Unsere Mission: Gerechtigkeit?

Meinung Von Josef Stingl

Mitte Juni tagen Österreichs „Spitzen“gewerkschafterInnen. Unter dem Motto „Unsere Mission: Gerechtigkeit. ÖGB.“ beraten sie über die inhaltliche Zukunft der österreichischen Gewerkschaftsbewegung.

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Solidarische Mobilitätspolitik

Meinung Von Michael Schmida

2013 ist Wahljahr. Und so hat sich die Politik ein paar Wahlzuckerl für die AutofahrerInnen einfallen lassen. Damit sind wir aber auch schon bei einem Hauptproblem der heimischen Verkehrs- und Pendelpolitik.

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